rZsk
L E I C H N E R
LEICKHER
LEIGH
ììS 1
animalium, pîanrarui» & mineralìum dit Fortpflan-zung der menschlichen Seele per traäucem, und führ-te mit den gelehrtesten Männern so in als ausserhalbDeutschland Briefwechsel. Seine Schnssten sind: lia-gogicumde apodictica-philosophiea fchoJarnm einen-datione liber primus, so auch deutsch unter dem Titel :Apodicnscher Prüfe t Spiegel des christlichenSchul-und allgemeinen Wohl-Wesens, heraus ge-kommen, und der Anfang eines grösser» Werckes ist,so er hiervon zu schreiben willens gewest, auch unterdem Titel: Verse philosophie idea generalis, imDruck vorhanden ist; ferner diatyposis theorematicade omnifario nocentiflimoque sequioris philosophiemalo & hujusdem causis ; tyrocinium analyricum,feu ver« logice prima quseque elementa ; synopsisuniveríàlis operis de apodictica scholarum emenda-tione anterior ; de motu sanguinis ; exercitatio an-tiharveniana ; deatomorum sobcœlestium syndiacriiiexercitationes 4; de generatione, so» propagativaanimalium, plantarum & mineraliutn multiplicatio-ne, exercitaifones 20; de calido innaco exercicatio-num pentas; lchediasinara analytica de principiismedicis; anci -Cartelîus sou de natura rediviva ; J»*'-«•jísJ/ís anaramico - medica de cordis consiitutione 5 cusu ; traft. de abufu purgantium medicamentorum ;gefährlicher und schändlicher Misbrauch der Ary-ney; heilsamer Bericht von der rothen Ruhr; derempare magorum, h. e. quo magi ex Oriente recensDatum Christum ßerhlehemi adorarint, der in Creniifasc. xo opuscuior. wieder ausgelegt worden; inglei-chen den fanatischen Atheisten aus des Ery-En-thusiasten Jacob Böhmens gottlosen Büchern, wel-che Schrifft unter dem Nahmen Joh. Möllers her-aus gekommen; gymnasiosophia; sohediafma de in-telligentia vera & enormi ; epicrisis super Melchior.Zeidkrt tr. de genuin0 veterum docendi modo ; epi-crisis elenchtica super Franc, de le BoeSylvii disterta-tiones XI medicas ; disl! de choiera humida, de ver-tigine, de podagra, de diarrhoea quadam epidemica ;de regimine gravidarum, de dyscnteria, de mensiumfuppreffione, de cancro, de anafarca, de apoplexia,und viel anders mehr ans Licht gestellet. Biantet vi-re erfurdens. Mor.
LEICHNER (Jo. Wilh.Theodor), ein Sohn desvorigenEccardi, war zu Erfurt am Pfingsttagcx682gcbohren, und wurde von seiner Mutter der Theolo-gie gewidmet, an deren Gelübde er sich aber sowenigals ehedessen sein Vater, kehrete. Er studirte also dieMedicin. Da er aber mittlerweile an der Mathema-tik, die er ohne Lehrmeister von sich selber erlernet, einausserordentliches Vergnügen fand, war er fast ent-schlossen, sich lediglich auf dieselbe und auf die Phi-losophie zu legen; daher er auch 1707 in seiner Va-terstadt die Magister-Würde annahm, ,. id sodannden Studirenden mit einigen mathematischen Colle-giis zu dienen den Anfang machtet Allein, da erall-hirr allzu wenige Liebhaber antraff, verfügte er sich170% nach Jeua, und 1710 «ach Leipzig, wo er aber
auch dasjenige nicht fand, was er gchoffet, weswt-gen er im folgenden Jahre nach Erfurt zurücke kam-Wie er nun sahe, daß er bey der Mathematic sel"Glück nicht machen würde, dabey aber an der M«dpein wegen Mangel dcrDemonstrationen kein Vergußgen mehr hatte, ergriff er endlich die Rechtsgclch^samkeit, und brachte es darinne ohne einige Anwe^fung durch seinen eigenen Fleiß so weit, daß ihm wei-ter nichts als die Praxis ermangelte, worzu er aberbey einem seiner Anverwandte» in Berlin, bey dem er
sich von 1715 bis 17x7 aufgehalten, Gelegenheit an^
getroffen. Nach seiner Wiederkunft in Erfurt brau-te er die Zeit mit Verfertigung allerhand juristischerDisputationen vor andere, und mitCollegHs m»the-matids privarisliinis zu; da er sich hingegen seine Gersclßcklichkcit in den Rechten, ohngeachtet ihm 1721Advocatur bey den sämtlichen churmayntzischen.-ö 1 'castcriis ohne sein Begehren, ertheilet worden, so W**nig zu nutze machte, daß er so gar seine eigene Pro^cesse andern zu führen überließ, indem er den Koplfslfi beständig mit algebraischen Sprculativnen alsgcfüllet hatte. Er starb nach einer langwierigen^^paßlichkeit den zx Jul. 1733. Von seiner in dcr hc^Hern Machest erlangten besondern Wissenschaft stuvin den Aftis Lrudit und in den breßlauischenSamnr^lungen verschiedene Proben zu finden. Sonst hat erauch 1727 einen Tractat unter dem Titel: Die ent-larvte und in ihrer wahren rocht hesilichen Gestaltsich zeigende rüdigerische Philosophie, an den Taggegeben; von seinen andern versprochenen Schnfftcnaber ist nichts heraus gekommen. Mot-.
LEICKHER (Friedrich Jacob), ein JCtus zu Leip^zig, studirte daselbst und zu Wittcnbcrg, ward 167/zu Leipzig Doctor, schrieb: Dick. de callidis hotkiumconsiliis; de Ganerbiatu; gab auch eine CoJ!ect'° n 'vitarum clarislimorum JCtorum mit AnmercktMgtN
Heraus, und lebte noch x6F6.
LEIDECKER (lVlelchior). siehe Leydecker.
LEIDENSIS (Petrus), siehe Llow.evenna (Petr.)<
LEIDHRESSER (David), siehe Heraldus (Desoder. ).
de LEID !8 (Philipp), siehe Leydis.
a LEIDIS (Theodoricus), einClerietts im Kloster z»Heckmund, in der Mitte des 11 Seeuli, schrieb sif e 'viculos oder Grabschrifften der Grafen und Grasigneu in Holland von 900 bis 1051, welche Ant.thäus zu Leiden 1692 in 4 edirt hat. Fa.
LEID RAD US, stehe Laidradus.
LEIGH (Eduard), einenglifcherPhilologus,gebohrt"x6v2 den 2; Mart. zu Shawell, in der GrafselMiekefter, gieng 16x6 nach Oxford, und ward auoin das magdalenische Collegium aufgenommen, * 'hielt 1623 den Magister-Titel, trieb nach diesem 0Rechtsgelahrheit, und gieng, als die PestLonden wütete, nach Franckreich. Nach seiner 0""^kunft widmete er sich der Gottesgelahrheit undOm >«ung der Geschichte, begab sich m das Städtge» b '