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LEONTIüS LEOPOLD
LEOPOLD
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■ gelobten Lande ein Einsiedler worden, und 608 gestor-ben. Er hat libros tres contra Eutychianos & Ne-storianos; Solutiones argumentationumSeveri ; du-bitationes hyporheticas geschrieben, welche Schafftenin der Bibliotbeca Parrum und Camfii lectionibusantiquis stehen. Man hält ihn nicht ohne Grundbor eben denjenigen, welcher de duplici natura inChristo contra haeresin Monophysitarum , nebst einerDisputation wider einen arianischen Pbilosophum ge-schrieben, davon in der kayftrlichen BibliotHec zuWien das Manuscript anzutreffen. C. B. O. Vo.
LEOdlUUS (Albertus), ein Frantzose von Amiens,war erst ein Eremit, wurde nachgehends Bischoff zuVrreelli, und endlich 120; Patriarch von Jerusalem,welche letztere Würde er bis 1214 verwaltet hat.
Er hat regulam carmelitis feu solitariis in monteCarmelo commorantibus, welche in den Astis SS.
8 April, stehet, und statum tetra; sanctae geschrieben.
T. Fa,
LEONTORIUS, oder de Leonberg, (Conradus),ein Cistercienftr-Mönch zu Manlbronn in Schwaben,lebte zu Ende des 15 Seculi und schrieb viele Car-mina, auch Orationes, und ein volumen Epistola- LEOPOLD (Georg.), gebohrcn zu Redwitz löog,rum. T. Fa. wurde Stadt-Richter und Bürgermeister daselbst,
LEOP ARDUS (Joh.), ein Maronite Dominicaner- starb 1676, und hinterließ eineChronick von RedwitzOrdens in der andern Helffte des 17 Seculi,war Ertz- imMamiftript. Longolius Gelehrten-Geschichte des
Bischoff und des Patriarchens Suffragancus, und Marckgrasthums Bayreuth.schrieb im Arabischen einen Tractat vindemia sacra- LEOPO LD (joh.Frid.), einMedicuszu Lübeck, wa-
ren worden, hat zu Greiffswalde, Königsberg, Leip-zig und Wittenberg studirt, auch eine Reise in Franck^reich und Italien gethan, und verschiedeneSchrifftenim Manuscript hinterlassen, worauf er i6;6 ,13 Au-gust gestorben. G, e, r. Mol.
LEOPOLD (Christian), ein JCtus, gebohren zu Red-witz , wo .sein Vater Bürgermeister war, den 16 May1644, freqvenrirte zu Regenspurg, siudirte die Jurazir Wittenberg und Leipzig, bekam hernach die Auf-sicht über seines Vetters, des kayftrlichen Rittmei-sters Haus-Wesen, führte zugleich dessen weirläuff-tigen Briefwechsel, und versähe daneben die montecu-culische Cantzley, begab sich aber 1674 nach Jena,disputirte daselbst unter Spitzen de jure militiaruni,wurde 1678 Hofrachs - Sccretarius zu Bayreuth,1696 Rath und 1702 wirklicher Hosrath, 1704 auchLandschastts-Rath, und 1722 geheimer Rath, undstarb den i8Jul. 17Z0. Man hat von ihm einigeLeben seiner Vorfahren und Verwandten, ingleicheueine Nachricht von der Pfarre, dem Diaconat undder Adjnnctur zu Redwitz im Manuscript. LongoliusGclchrren-Geschichte desMarckgrafthums Bayreuth.
mentorurn betitelt; ingleicheu de contradistionibusAlcorani. Er muß mit einem andern gleiches Nah-mens,der ebenfalls Ertzbischvffgcwefkn,nndverschiede-nes de iide ac religione orrhodoxa geschrieben, nichtvermenget werden. Ech.
tEOPARDUS, mit dem Zunahmen Furnius, (Pau-lus), ein in der griechischen und lateinischen Sprachewohl erfahrner Crrticus, von Fürncs im österrei-chischen Flanoern, wolte lieber -in einer geringenSchule zu Winopbergen, unweit Dünkirch'cn, sein Le-ben zubriitgen, als königlicher Professor- der griechi-schen Sprache zu Paris werden, welches er seinerFrauen zu Liebe soll gethan haben, die er sein noth-wendiges Uebel zu nennen pflegen. Er hat 20 librosemendationum, die sehr ästimiret sind, ingleichen vi-ras Aristippi, Diogenis, Demonactis, Stratonis, De-mosthenis und Afpaiitae, in die lateinische Spracheübersetzt, hinterlassen, und ist 1567, im 57 Jahr ge-
: sterben. A. Teil!'. Sw.
LEOPOLD, ein österreichischer Prinß, welcher um1200 gelebet und sich in der Astrologie einen grossenRuhm erworben, hat 10 Tractate de astrorum fci-enria geschrieben, welche zu Augspurg 1489 in 4 ge-druckt worden. Fa.
LEOPOLDUS de Babenburg, siehe Lupold.
selbst er 1676 den 2 Fedr. gebohrcn, und zum Vatergehabt Achillem Daniel Leopold, I. U. D. studirtezu Altorff, Srraßburg und Zürch, that nachgehendsviel Reisen in Italien, Eugclland, Franckreich undHolland, dabey er denn fleißig die Gelehrten besuchte,so, daß er 26g Gelehrte zehlen konte, die er gehörtund gesprochen. Als er 1700 in Basel MedicinäDoclor worden, ließ er sich nach ftiueir sechs-jahri-gen Reisen in Lübeck nieder, sammlete ein schön Mu-seum von raren Sachen, stellte dcrowegen 1796 »nd1707 eine eigene Reift nach Dancmarck und Schwe-den an, führte eine weitläuffrigc Corrcspondcutz, undtrug das Eeinige zu den Novis liter, maris balthicibey, starb aber frühzeitig 1711, 4 May, hinterließdilput. inaugural. deAlce; Relationem epistolicamde irinere luo iuecico au Woodwardum ; und NNManuscript historiarn namralem )<Vagtix; commen-tât. de medicis Claris lubeceniibus ; catalogum nie*dicorum Seculi XVII scripris clarorum; deferiptio-nes urnae cujusdam fepulchralis & nummorurn aÜ'quot ac gemmaruni ; diss. de organo auditus inte-gre & ix'fo ; Hatte auch sein Leben bis arifs Jahr1702 selbst lateinisch aufgesetzt, welches mau inllenr. von Seelen Athems Lubecenl. P. III p. 2§X
_ _ _ sindet. Moi. Seel.
LEOPOLD (Abrah.), ein Prediger in Lübeck, wo sein LEOPOLD (Michael), ein SoHn 2 tbra!-ams, geboh-Vater gleiches Nahmens College an der Griffes- rcn zu Lübeck i6;y, 3 Jün. hat zu Wittenberg, Leip-Schule war, den er aber vor seinem 7 Jahre durch zig, Giessen und Srraßburg studirt, ist anfangs
den Tod verlohre», ist daselbst 1606, 4 Sept. geb oh- 1667 Prediger in Hamburg, nachgehends 1677 !!!n
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