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LEOPOLD LEOVITIUS
Pastore der Kirchen in Schlukup beruffen worden/und endlich 1691, 17 Aug. gestorben. G, e, c.
LEOPOLD (Wolfgang), von Freyberg aus Meistse»/ war Philos. Magister, und erst bey den 2 mecklen-burgischen Printzen, Ulrich Christian und Carl»,Praccptor, hernach 155z erster evangelischer Schul-Äector zu Güstrow, war mitLasclio gutFreund,undstarb 1565. Lud.
LE OP O L IE dl 818 ( (so. ). zwey gelehrte Männerdieses Nahmens, die beyde zu Lemberg geboh-ren worden, zu Cracau studirt, auch allda Thcol.Doct. und Professores, Canonici zu St. Florianund Prediger gewest, und ftch den Ketzern widersetzt.
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neBeschreibung der Eclipsium von 1556 bis 1606;Wie rtUcf) ephemerides; expeditam rationem consti-tuendi themads cœlestis ; dostrinam de judiciis na-rivicarum, die Aegiv. Strauch 1664 seinen aphori-smis astrologicls einverleiben lassen; tabulaspofuia-nam pro variis poli elevationibus; tabulas varias di-verforum autorum ; opus de magnis superiorum pla-netarum conjunctionibus, i’olis defeftibus, §c come*tis in quarta monarcliia, und starb zu Lauingen 1574 -H.Vo. Teiss.
LEOVOLDUSa Northa, stehe a Norcha.
LEPLEGNY, ober Lepligny, (Thibault), siehe Les*plaigne.
Der ältere hat die Bibel zuerst ins Pohl,lischt ge- I.EPNER (Erid.), ein Medicus, von Königsberg in
bracht; der jüngere aber Vivistcx Pailionis Gbristiliistoriam cum applications ad facrificium utriusqueTestament! herausgegeben, und als er gemcrckt, daßer bald sterben würde, sich in das Collegium tragenlassen, allwo er dasVolck bey dem catholischen Glau-ben zu halten ermähnet, und darauf um das Endedes 16 Seculi gestorben. St.
LEOSTHENES Salicetus (Grat.), stehe Salicerus.
XEOT ARDUS (Honorât.), von Nizza in Piémontgebürtig, war Rathsherr daselbst und ein Liebhaberder Poesie, florirte in der Mitte des 17 Seculi, undschrieb in italiänischen Versen ein und ander Werck-gen, wovon die lateinischen Titel heisscn Pifcatrix er-rans; spes marris; Mausoleumz Syren Vari; Prin-ceps errans; carminum rhythmicorum volumen;im Lateinischen aber tr. de ufuris & contractibus;hynuios ; de laudibus B. Amadei Sabaudi Ducis t»4 Büchern: tr. debono judice; disp. quid jus jüsti-nianeum statuent, so ZU TuNN 1662 gedruckt wor-den. Ol.
IEOTAUD (Vinc.), ein frantzösischer Iesuite, ausdem Landgcn Valois, war Mathcseos Professor.Man sagt von ihm, daß er wenig seines gleichen znseiner Zeit in gantz Europa gehabt, die ihn darinnenübcrtrosscn. Er schrieb Geometria; practicx ele-menta; Etymon quadrature circuli hactenus edi-tarum celeberrimas ; Institutionum arithmeticarumIV libb. ; CyclometrisIII libb. Magnetologiam, feunovam de magnericis philofophiam, ließ auch ana-
Preussen bürtig, ward 1662 zu Leiden Doctor, zu Kö-nigsberg 166z ertraordiuarius, 1670 ordinarius,1692 primarius Medicinä Professor, und starb 1702den 11 Martti. Seine Schrifften sind: Difputa-tiones XII de internis humaist corporis partibus;compendiola introductio in Medicinam ; Dilpp. «Jepodagra, de ufu lienis, de correpto ex infueta equi»tatione, de syncope cardiaca, dq precognitis Medi-cin;*:, de aífectu Alexandri M. ejusque curatione exCurtii ÏII, 5 , 6 . Arnold.
LEPORI (Nie.), ei» sicilianischer Dominicaner ausder Gegend Pico in der Diöces Aqvino, war seinerPredigten wegen durch gantz Italien berühmt, wurdeaufDeuominatiou des Hertzogs von Savoyen, 1668Bischoss zu Saluzzv) schrieb quarestmale nebst ver-schiedenen andern Predigten, und starb den 21 Dec.1686. Eeh.
LEPORINUS (Joannes), ein Medicus zu Heilbronn,lebte um 1642, und schrieb eine Beschreibung derDeinacher Gauer-Brunnen.
LEPORIU 8 , ein Priester, hat zu Anfange des ;tenSeculi den Pelagianifmum in Gallien ausgebreitetauch gelehrt, daß die Jungfrau Maria einen blossenMenschen gebohren, und ür Christo .2 Personen ge-wcst. Er wurde aber in Africa von 2 lugustiuo seines
Irrthums überzeugt; daher er 2 Briefe mit grosserDemuth und Bußfertigkeit von seiner Bekehrung ge-schrieben, welche in Marti Mercatsris Wercken ste-hen. Gen. C. O.
lemmatafeuplanisphxria multiplicia tu prefìfct'íígent LEPROTTI (Anton), ein italianilcher Medicus,
Stande, und starb zu Evreup den iz Jun. 1672, im77 Jahre. W, d. AI.
LÉOTHERICUS, siehe Leutericus.^EoviGILDUS, ein spanischer Priester von §or-duba in Andalusien, um 716, oder nach anderer Mei-nung um das Ende des 9 Seculi, hat einen Tractat
de habitu clericorum arque significatione, welcher in
von Moden» bürtig, wurde päbstlicher Lcib-Medicus,und starb 1746 den 13 Januar, zu Rom, in.seinem6 ztcn Jahre. Er hat das hinterlassene Werck desLancisii unter dem Titel de moru cordis & anevry-smadbus heraus gegeben, sich auch durch Besorgungdes ersten Theils des Gmnale de' letterati auf dasJahr 1745 bekannt gemacht. NZ.
der königlichen Bibliothec noch im Manuscript liegt, LEP TINES, ein grosser Redner, und pythagorischer^ nebst andern Wercken verfertiget. H. Ant. Fa. ' Wcltweiser, vonSyracusa, wider welchen Demosthe-LEoviTlUS, (Cyprianus), einMathcmaticus in der neg eine von seinen Oranonibus geschrieben. H.Pfaltz, aus Böhme», legte sich auf die eitcle Wahr- LEP TU S (Thrafybulus), fiche Dinner (Conr.).stigung aus den Gestirnen,und setzte den-Untergang LEPUSCULUS (Sebast.), sonst -Haeslein genannt,der Welt in das Jahr 1584. Sonst hinterließ er ei- gebohren zu Basel i;oi, ward Magister, hernach Pro-
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