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rarius occurrentia nec saus explic.ua ; Otat. de En-dymione academico, commendanre eruditionemdormirando parabilem. Hen.R,m.
LINDE MANN (Johann), ein Schulmann und deut-'scher Poet vsn Gotha, Lyriaei Sohn, war Philof.Magister, ward i;8o Cantor zu Gscha, in welchemJahre er auch die Form. Conc. unterschrieb; verfemtigte, Unter andern, auf Hertzog Johann Lalimiri zuSachsen Nahmen das bekannte Lied: Jesu, woltftuns weisen rc. und starb 1630. Einige schreibenihm auch, wiewohl ohne Grund, BaM FörtscheusLieder zu.
LINDEMANN (Johann), ein Mcdicus von Lübeck,gebohren 24 Junii 1670, sindirte zu Lübeck, Jena,Leipzig, Halle und Padua, tha: eine Reise durch Hol-^ land, Italien und Deutschland, ward nach semer^ Wiederkunfft 1697 zu Halle Doctor, schrieb: DUs. de
morbo retrogrado; Orat. de Imperaroris Ottonis IIefFato: pacem cum hominibus, eum vitiis beilum;
und starb frühzeitig 5 Jul. 1720 zu Lübeck vhnver-heyrathet. 8eel. N, §.
LINDEMANN (Thomas), ein Doctor Juris vonHerford aus Westphalcu, war Professor Juris undStadk.Syndiciis ;n Rostock, Collies palat. der Ertz-Kischössc zu Bremen und Magdeburg, und noch an-derer Fürsten Rath, schrieb de Aftiombus; Exerci-tariones feudales; Exercitationes in inftirutiones;Historiant juris romani ; Exegeiin enchiridiiPompo-niani de Ö. J, Traft, de con traft« munii; 01 fpp.deAcademiis, earumque imnninitatibus ac Privilegiis;destine 8r effectu mutui; de Testamentes; de .ne-' ceílàl'ia Jefdisione'; de vera ac génuina nummi eíïen-tia; Exercitationes justinianeas &c. und starb alsRcctor Magmficus zu Rostock 14 Mart. 1632, im $7Jahr. W, d. R. pr.
LINDE MUTH (Andreas), hat 1654 difquisitionemchtonolo gicam 'de termino pafchali zu Dreßdm in 4heraus gehen lassen. '
v»n der LINDEN (Antonides), sonst auch Henr.Antonii Nerdenus genannt, ein Doctor und Profes-sor Thcologiä zu Franecker, gebohreu zu Naerdenden ig Fcbr. 1546, muste in seiner Jugend wegender Verfolgung desHertzogs von Alba, der Religionwegen flüchtig werden, und büssete 1572 seinen Vaternebst vielen Anverwandten in dem Blutbade zu Ra-erden ein, wurde 1573 Prediger zu Dykhuysen, 1578zu Euckhuyscn, endlich 1585 obgedachtcr Professor,schrieb historiant Tobias in Versen; aphorifmos deCorreftione fratrum eccleöastaca; fystema theologi-' eum; initia scademi® franequeran® & templi ejus-
dem, und starb 20 Mertz 1614, im 69 Jahr. Vr.
Fr.
ran der LINDEN (Antonius), NN holländischer Mt-dicus von Enckhuysen bürtig, war Henr. AntonidisSohn, hatte sich nebst der Medicin in Humanioribüswohl geübt, wurde anfangs Rector am Gymnasio inseiner Vaterstadt, prsmovirte aber 1628 zu Frauecker
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in Dock. Medic. flracticirte hierauf zu Enckhuyftn,-und endlich zu Anrsterdam, starb an diesem letzter»Orte 1633 den 22 Markn, im 63 Jahre feines Alters,und hinterließ unterschiedene zur Artzeney -Kunst ge-hörige Bücher im Manuscript. L. Fr.
van der LINDEN (Joh. Antonides), ein Medicus inHolland, Antonii van der Linden Sohn, zu Enck-huysen 1629 den raten Januar, gebohreu, hat zuLeiden «ud Franecker die Sprachen und Wlsscnschass-ten begriffen, und darauf an dem letzten Orte 130die Doctor-Wurde, hiernachst 1639 zu Franecker,und 1651 zu Leiden die Profeßion. Medicin« erhalte»;ist auch zu Franecker Bibliothecanus gewest, hak(iompendlurn univers® medicin® ; manuduftionemad medicinam ; libros II de fcriptis medicis, barin-
• neu er doch öffters gefehlt, von Jo. Abr. Mercklinsaber 1686 unter dem Titel: Eindenius renovams,verbessert und vermehrt worden; feiefta medicàjmeletemata medicin®hippocratics; medullam me-dicin®; medicinam phyiiologicam ; historiant de he-micrania menílrua; initia academi® iranequeran® &templi ejusdem; dilputationes Je melancholia, de, fanitate & morbo, de natura medicin®, Alcipnuntcuratum, de febris esleatia ; Diss. de lafte, die tlt.Deusingü Dlsstrtat. stehet; Exercit. adAftor.il, 13,funt vinipiem; hillorias®grororun> 2;,fv noch nichtgedruckt sind; orarionern funebtern in exceflumAdolphi Vorstii, die ntslil IN WittaiU memoriis fin-det je. geichrieben, auch Spigelii und HippoeratisWercke; Carciammàn urilitate ex adverfiscapienda;Ceijhm de medicina Heraus gegeben, UNd ist 1665,den,5 Mark. gestorben. W, m. B. Li. Vr.
von LINDEN AU (Henrich), ein meißnischer Edel-maun, soll der wahre Verfasser der deutschen Ueber-fttzUNg voll 3 o. Garzoniü Buche de faftis Frideric?I Admorii & Diezmanni, Landgraviorum Thuringiasftc. seyn, welche 1546 zu Nürnberg und 1584 zmEisleben in 4 heraus gekommen, und von einigenErn. Brotufsio zugeschrieben wird. Albini meißni-sche Chronick. Zieg.
LINDENBERG (Cafp.), ein tu vielen Wissenschaff-ten und Sprachen erfahrner Theologus, gebohren1665 den 6 Jan. zu Lübeck, studiere zu Rostock, zuHamburg uuter Edzaroo, zu Wittenberg undLeiprig,reisete 1688 iu Holland uud Engellaud, wo er zuOxford unter Anweisung des Abendana im Rabbtni-schen und Thalmud grosse Profeetus machte, ward1692 Prediger zu St. Johannis, 1727 aber Pastorzu St.Petri zu Lübeck, und starb 171; den 27 April.Er verstand ausser den orientalischen, auch die grie-chische, lateinische, englische, holländische, frantzösifche,italiänische uud spanische Sprache, arbeitete an denriovìs lirerar.. maris balthici & ieptentrionis, schriebdifcurfum de prœsagiis ominosis ; Trauerschristt aufden Tod -Heinr. E;chers, und unter dem NahmenLhristi Liebhaber, erbauliche Abend-Stunde, oderAnlockung ;ur Sclbft-prufuim; fcliolion de vitris
Qqgq qgg s ^ ovcu.