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Sc poculis ominosis; epist. a d Alb. Balemanrmm deloco quodam talmudico : tressant: impudentes, Ilrae-litica inter gentes, canis interanimalia, 8c gai las interaves; epist. ad Henr. Balemunnum de non conte-mnendis exlingua hifpanica utilitatibus theologicis ;scholion de erroribus typographicis ; welche 4©djrtffíen allerseits itl den Novis lite^ariis Maris bal-thici stehen ; übersetzte aus dem Englischen: JamesJannewey holy token for children, oder geistlichesEpenipcl-Buch für'Kinder. Seel. Mol.LINDENBLAT (Johann), ein Official zu Riesen-bürg in po.hlnisch Preussen^ lebte am Ende des 14(011und Anfange des 15 Seculi, schrieb ein Lh.roniconvon Preussen von 1360 bis (419111 latcinisclm Spra-che, davon das Original verlohren gange», die deut-. sche Uebersetzung aber in der königlichen Bibliothek zuDreßden im Manuskript liegt. Braun de scriptori-bus polonis. Goetze.
LINDENER, stehe Lindner.von LINDENHOVEN, siehe Prueschenck.LINDER HAUSEN (Joh), ein Doktor und Profes-sor Juris zu Leiden, gebohren zu Swelma izyr, hatzu Dovay und Löven studirt, und Dispntationes in-' stitutionum ìmpenáliunV verfertigt. Er.
LIND H (Helgo), ein Medicus zu Stockholm, lebtezu Ausgange des 17 Seculi, und schrieb einen Tract.
de Apocriseos hippocratics, s. secestioms natuta 8ccuratione dogmatica, der zu Stockholm 1673 in 8ans Licht getreten. Mol.
LINDHOLTZ (Joh.), von Münchberg, war Philos,und Juris Doctor, machte sich erst zu Leipzig durchEchrifften berühmt, wurde hernach der erste DecanusFacult. philos, zu Franckfurt an der Oder, schrieblaper Logica; super Phylicae- surnmam Alberti ; su-per de anima Ariftorelis; Arborern consanguinitatis&c und starb 1535. Ma. Be.
LINDHOLTZ (Otto Nie. , ein Rechtsgelchrter inseiner Vaterstadt zu Kiel, war anfangs 'Rathsherr,hernach Bürgermeister daselbst und zugleich Hofge-richts-Advocat, wie auch Auwald des hellstem-got-lorpischen Fisci. Er starb, als er 1697 aufs Rath-Haus gehen wollen, bey dessen Eintritt eines plötz-lichen Todes, und hinterließ einen Tractat de subor-dinatione jurium. Mol.
» LIND H OUT (Henr.), ein Doctor derMedicin undberühmter Practicus, auch Mathematicus zu Endedes 16 Seculi, von Brüssel in Brabant, hielte sich zuHamburg auf, und schrieb spéculum astrologie, inquo vera astrologie fundamenta 8c generhliace Ara-bum doctrine vanitares demonstrantur ; ingleichenIntroductionem in physicam judiaiariarn. Ob er mitdem iienv. Lindhout von Commerte, der le trésordes trésors geschrieben, einerley sey, ist unauögemacht.Mol. Sw.
LINDISFARNENSIS, siehe /Edilwulphus.LINDNER (David), ein JCtus von Chemniy, geboh-ren den 14 Augusti 1604, warb 1635 zu Leipzig Do-
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ctor, darauf Syndicus der Akademie, 1641 ProfessorJuris, war auch des Obcr-HofgerichrS und derJuristcn-Facultät Assessor; ingleichen des churfürst-lichen Consistorii Advocatus, und starb den 23 Jan.1644, im 42 Jahre. Er schrieb: conciliationam le-guna civilium librum unum; Dill. decaiibus fortui-tis in genere; de casuum fortuitorumpericulo; ver-ließ im Manuskript Lectionesin arborem. cqnstmgui-mtatis 8c affiniratis anno 1635 Lipsiae; habitas, wel-che lctzrern sich ehemahls in der Biblivthec D. Joh.Lhrisk. Lehmanns befunden. Stepneri Inscriptions?lipíïenfes.
LINDNER (Johannes), fünften gemeiniglich der pir-nifchc Mönch genannt, .war zu Münchberg, einemStüdtgcn in Francken, um das Jahr i4;Ogcbohreii,und nennie sick) auch sonsten nach der Handthicrungseines Vaters, Sartoriam, gleichwie er zuweilen nochferner seinen deutschen Nahmen in den LateinischenTilianas verwandelte. Er studirte, wie man vermu-thet, zu Leipstg, und nahm wenigstens allda 1474 dieWürde eines Magiscki an, woraüfer sich in den geist-lichen Stand und Dominicancr-Ordc» begab, und indas zur selbigen Icit berühmte Kloster zii Pirna gieng.Einige wollen, daß er auch bey dem Hertzoge vonSachsen Gcorgio,Priester gewesen, und um das Jahr1530 gestorben sey, welches aber noch ungewiß ist.Man hat von ihm ein wcitläufftigcs historíschesWêrck,unter deni Titel: Onomasticon, so er aus allerleyChronicken deutscher und anderer Länder nach alpha-betischer Ordnuntz zusammen getragen, und darinnevon Ländern, Städten, berühmten Personen und der-gleichen handelt, wiewohl er dabey zum öfftern eineschlechte Bemtheilungs-Krafft spüren last. DasMa-nuscript, welches man selbst vor das Original haltenwill, wird in der leipziger Raths-Dibliothec verwah-ret, .und ist niemals völlig im Druck heraus gekom-men,' j. L. Mencke aber hat daraus einige weit-läusstige Excerpta saxonica, misnica, und thurin^icaseinen Scriptoribus rer. laxonic. t, 2 einverleibet.Kreysig diplomat. Nachlese d. Hist, v. Ober-Sachlen.-
LINDNER (Johann Philipp), ein Ettckel Phi-lippi Jacob!, von Leipzig, ward 1665 daselbst Philo-svphiä Magister, und schrieb Diss. de summo bon®nsorali ; orat. de laudibus Lipsiae.
LINDNER (Philipp. Jacob), ein Diaconus an derWenceslai-Kirche zu Naumburg, gab 1617 zu Jena
suspiria christianorum in cantic. Ambroßi: veni re-deintor gentium heraus. SN.
LINDSEL (Augustin.), von Bumstcd in Cssep, warDecanus zu Lichfield, Bischoff zu Peterborough, undherngch zu Hereford, war im Griechische», Hebräi-schen, und den Antiquitäten wohl erfahren, wie. ausseiner fchöncir Edition des Thcopbylatfi Bu.’gat ì über -. die Epistel as paulinas zn sehen, und starb 1634 den6 Novcmv. Wo.
LIND WOOD (Wilhelm), {in englischer JCtus zuOxford- war Doctor Juris, und stand bey dem Kö-nige