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LIPPUS
LIPSIUS
246z LIPPE
5464.
LIPPE (Jac.), ein Bruder des vorigen Daniels, ge-bohren zu Lübeck den 1 Sept. 1638/ stndirte zuJcnaund Rostock, ward 1667 Stiffts-Predigcr in feinerDaterstade, machte sich durch fein epmiplarifch Leben, und Beredsamkeit die Bürgerschasst sehr geneigt,schrieb disteit. de characteiibu* beat* reipubiicae;Belianrpnum oevium iij qrticulo 4 « bonis operibus ;i, orar. de literis Principi & reipublic* summe neces-sariis ; arbeitete auch an einer Schrifft de urbiumger-manicarum, prssertim imperialiuni ac.ligillatim in«clyro patriae Lubec*, origine ac progreflu, starb aberdarüber den 24-Dec. 1674. See,!. Mol.
LIPPE (Joh ),einTheologus,gebohrenzu Hsraßbrirg,amTageJohannisdesTäuffers i;85,warzstStraß-bürg zum Professvre Thcolvgiü'designirct, dannciche-ro er zu Giessen in Doctorem TheologiÜ pronlvvitte,
philosophiL synopricae praeparadoiiem 6c perfeiHo-nem; mefaphyficam; synoplin musieE nov.v; cano-nes in virtütum ,ac bonaru.m artium. studio obler-vandos edirte, und auf deinRückwege zuSpcyer"'1612, 24 Sept. starb. Er...^V,d. ^
LIPPE (Laurenrius), ein , hat den Oppianumills Latein übersetzt, und 1517 ur.Veitedig cdiret, auchepigrammara geschrieben, welche IZI8, nebst Mo-rii, Verini, ’Jovü, Andrelhii, Fmjli und LazareUi, epi-gfaminatibus, zu Basel in4 gedruckt worden.LIPPELOO (Zach.)', von Antwerpen gebürtig, siu-dírte lmter N)ilh. Fabro die Humaniora, wurde 15S7 -' zuCöln ein Carthanftr - Mönch, brachte Snrii vkasSahctofum in etit Compendium, welches hernach• Lern. Craßius rcvidirt und vermehret hat, und starb> den 20 Nov. 1599, etwa zz Jahr alt. Sw.LIPPEE (Salomon), stehe Sarnelli (Pompej.),
LIPPI (Laurentius), ein itülianisther Mahler, gebür-tig von Florentz, war ein Schüler des Roselli, und. brachte es nickst allein in seiner Kunst ziemlich weit,sondern schrieb auch unter dem Nahmen Perlon Zu>. polr, der durch Buchstaben - Wechsel aus seinem Nah-men heraus kommt, ein Gedicht in solchen Versen,welche die Jtaliälicr Burlefchi nennen, Mahnantihracqwsiato genannt,und gab solches zu Florentz 1688mit einigen gelehrten Notendes paust Minucci, dersich aber Puccio Lamonigenennet, heraus. Weiles sehr rar worden, hat mair 1730 eine neue Aufla-ge zu Florentz unternommen, da denn auch Ant. Ma-ria Salvini und Lsscioni neue Anmerckungen hin-zugethan. Lippi starb An. 1664, Abcdario Pitto-
rico.
LIPPIENSIS (Just.), siehe Justinus.
LIPPOLDUS a Northa, siehe a Northa.
LIPPO MANN (Aloysius, ober Ludovicus),titi Prä-lat, von Venedig, war in den Sprachen, der Kirchcn-Hisiorie, Theologie, und den Patribns wohl erfahren,und bekleidete in Portugals Deutschland und Pohlcndie Stelle eines Nuncit. ErwarBischoff zu Modon,und Eoadjuror zu Verona, wie auch Bischofs;" Ber-gamo , und Secretarius des Pabsts Paul» IV, schrieb
catenarn fanctorum Patrum in Genesin & Exodum;catenam in aliquot psalmos ; confirmationem dog-matumi catholicorum omnium, cum iubvedionetotius fundamenti modernorum hareticorum ; ex»politionem vulgärem supra symbolum apostoiiçum,& orationetn dominicain ; viras Parrum ; litteras ad,! electorem&t archi-epiicopum moguntinum, quibus.eum ad Concilium tridentinum invitât., welche letz-- tern Herr Johann Ge.Schclhor» in seinen ama-ni«tatibus historia: eccleíîasticœ Tom. I art. 6 zuerst be-kannt gemachtz gab auch Adams Vicnneujis marty-rologium ; Comment. ■ in .Apöc alyplin ; catalogumr decem pr'aceptorym. çum exegeii ; iennones de San-üis tocius aiini ; , viras Sanäorum in 6 Tonus her-aus, und starb 1559 den 15 August. B. Gfail. Pap.LIPPUS) siehe Brandolinus (Aur.).
LIPSIUS (David), ein Medicns von Jsca, einer Stadtin Brabant bürtig, wurde zu Heidelberg Doctor, fio-rirte zn Ende des 16 und Anfange des fönenden Se-cüli, gab des Barth. -Hubneri Speise-Buchlciu un-ter dem Titel Diarium medicuni vermehrter heraus,schrieb einen Traktat de hydropilis ejusque spede-rum cognirione 8 c curatione galenico-spagyriea;Hinterließ auch eine Dissertation, darinue er sowohlmit Epempeln als Vernimsst-Schlüssen zu erweisensuchte, daß ein Mensch nicht allein etliche Tage undMonate,-sondern auch viele Jahre hindurch ohneEssen und Trincken leben könne, welche SmctU mi-scellaneis mit einverleibet, arlch nach der Feit zu Jmä1678 unter der Rubric disti de antiparhirs singulari-îihus wieder aufgelegt worden. Li. Ke.
LIPSIUS (Justus), ein Doctor Juris, Rath undHistoriographus des Köuigs in Spanien, gebohrenzu Jsca, einem Marckt-Flccken in Brabant, nicht weitvon Brüssel 1547 den 18 L)ctobcr,war in der Jugendviel Gefährlichkeiten untenvorsscn, verfcrtigrcchcrcitsim y Jahr seines Alters einige Gedichte, und rm 12einige Reden, legte sich in Luven auf die Lltcratur, sowohl die Rechte, als auch die Philosophie, sonder-lich aber Antiqvitätcn und Hunnmiora , und besähezu dem Eiidc in Rom die kostbarsten Biblivthccken,und raroJnscriptiones, darzu ihm derEardinal vonGranrehe, dem er als Secretarius in.Verfertigungder lateinischen Briefe diente, allen Vorschub that.Er wüste den Tadtum von Wort zu Wort auswen-dig, dergestalt, daß er dicProbe machen wolte, wennauch einer mit dem blossen Degen dastünde, und daer in einem Worte fehlte, ihn niederstosscn söffe. In, Jena gab er sich nach erhaltener Profeßione Orato-ria und Historia vor einen Lutheraner, und in Leidenvor einen Rcformirtcn aus, lehrte auch zu LövendieElegantiora mit grossem Inlanffz war in der Reli-gion unbeständig, und superstitiers, kontc die Musicdurchaus nicht vertragen, war ein grosser Liebhabervon Garten und Hunden, und starb zu Löven 1606,Mcrtz, nachdem er epistolas milbei^aneas cenru-rus 8) epistolarum seleiäarum ad Germanos, Gallos
& Bei-