Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2515-2516
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LONG

LONGIN US

tin von dem Spruche I Joh. V, 8, welche in dem Jour-nal des Savans ftú)t ; gab Johami'n lienou VOU AnjoujnethoduVn hebraicam, ingleîchêN Adrian Ba.liet hin-terlassene histoire des demesìez du Pape BcmifaceVIII avec Philippe le Bel, Hoy de France heraus,wolte auch scrlprores COLVOS von der frautzöstschenHistorie zusammen drucken lasten, und verfertigte des-wegen eine Chronologie der fraiitzösische» Könige, wel-che noch nicht gedruckt ist, starb aber, ehe das Werckzu Ende kam, 1721, iz Aug. Weil er ein Appellan-te war, so wölke ihm der Pfarrer des Kirchspiels zuParis, in welchem er starb, airch nicht einmahl aufBefehl des Cardinals von Noailles die Saeramentereichen ; weswegen ihm dieser einen von seinen Dieariisschickke, der ihn damit versähe. Der P. des Molccshat das Leben von le Long der neuen Auflage vonbesten Ilchliorheca stao-a, welche zu Paris 172z in 2Folianten heraus gekommen, vorgesetzt.

de LONG (Olivier), ein Prior des Klosters zu St.Davon, unweit Gent, um 145a, hat einen Tractatvon dem Sacrament des Altars, und das Leben eini-ger Heiligen geschrieben. II. A.

de L O N G A S P A R T A (Wilh.), siehe de Longis.

ION G A VI U S, siehe Mamiemakers.

LONGELINUS (Caspar), du deutscher Cistercienser-Mönch, lebte 1640 zu Cölln, und schrieb nockciamAvbaclai um ordiriis cistercrensts; Perpuram 8. ßern-ardi, s. elogia <k inlignia, tum Poncilicurn, turn Car-dinaliurn.

LONGEN, stehe Loen,

de L O N GE PIERRE (Hilarius Bernhard de Repre-leyne, Baron), ein frantzöslscher Poet, war von Dijonbärtig, und studirte in seiner Jugend die griechischeund lateinische Sprache mit grossem Fleiß, daher ernach der Hand die in denselben annoch vorhandenenPoeten glücklich nachgeahmet. Er bekleidete beydem Hertzogr von Berry die Stelle eines Seere-taire des Commandemens, und starb zu Paris dengi Mertz 1721, im 62, oder 6g Jahre seines Alters.Man hat von ihm eine frantzostsche Ueberfetzung vonden Gedichten des Anacreon und der Sappho mitgelehrten Anmerckungen, welche ungemeiuen Bey-fall erlangt; ingleichen von einigen idylllis des Bio-nis und Moschi, ebenfalls in frautzöslschen Versen;wie auch einige von ihm selbst verfertigte Idyll 1 », wel-che er 1690 zusammen in einem Baude heraus gege-ben. Seiner Tragödien, Electra und Medea, wor-innen er dem Euripivi und Soph cli in gewissenStücken ziemlich nahe kommt, zu geschweige». HL.

LONGEVAL, stehe Longovallius.

LONGHUS (Martin), ei« römischer Philosovhus,Baumeister und Poete, wie auch ein Mitglied von derAcadémie der Fantasiicorum, florirtc um 1640, und

schrieb Poëfie amorose, sacre , varie &C. Man.

LONGINUS (Caj. Cassi), stehe Caslius Longinus(Cajus).

LONGINUS LONGOBARDIS 2516

LONGINUS (Dionys. Oaffius), ein Sop histe, Fron»ronis, der eil! Euckel Plutarchi war, Schwester Sohn,von Eniech, im 3 Secnlo, war Porphyrii und Zeno-biae, der palmyrenischen Königin, Lehrmeister undRath, studirte zu Athen und Rom, wurde vomKayser Aurcliano, weil er der Zenohia-die Anschlä-ge bey dem Kriege gegeben, nach ihrer Gefangciischasstund Entdeckung, daß er darzn gerathen. An. 27z um-gebracht, schrieb de sublimi dicendi genere, davondes Tollst und pearce Ausgaben die besten sind, unddaraus zu ersehen, daß er voir der wahren Religionnicht weit'entfernet gewcst, wenigstens eine grosse

, Hochachtung vor dieselbe gehabt; duidtationes hotne-ricas, utruui Homerus fueric philosophus ; artemrheroricam; de ideis, nebst andern Dingett, davonaber, ausser dem ersten nichts mehr vorhanden ist.P 3 . Fho. S. Fa.

L O N G i N U S (Johannes), stehe DlugoiTus.

L O N G I N U S (Lucius), suche Cassius.

LONG INUS (Vinsenrius), von Freystadt in Schle-sien, hat Kayser Maximilians I, der ihn selbst zumP. L. gekrönr, einen Panegyricum geschrieben, der inFrebcrí script, rerum germ. Tom. 11 bcsiildlich. Leb.

de LONGIS, oder de Longasparra , sonst auch Alex-andrls genannt, (Wilh.), ein Cardinal und Cantzlerdes Königreichs Neapolis, von Bergamo, aus eineradelichen Familie, ist in geist- und weltlichen Rechtensehr geschickt gewest, iz 19 den 9teu April zu Avi-gnon gestorben; und nach einiger Meinung, znr Com-pilation des sechsten Buches der päbstlichen Dccrctengebraucht worden. Einige legen ihm auch einen rr.de nebillcace bey, aber ebenfalls ohne Grund. Au.OI.

de LONGIUMELLO (Andr.), ein frantzöstscherDominicaner aus der Mitte des iz Scculi, hat1247 von Jnnocemlo I V eine Verschickung an die obe-re Geistlichkeit derJacobitcu nndMstorianer in Ori-ent, und eine andere 1249 vom König jLuvwig vem-Heiligen in Franckreich an den Tartar-Chaw ausge-richtet, und von dieser letzter» Epistolam ad RegemLudovicutn geschrieben, deren Qnetif liibl. ord. Prae-

. dlc.T. I gedencket. ka.

LONGLAND (Joh.), aus Opfordshire, war einguter Prediger, Canonieus zu Windsor, Bischoff zuLincoln, und -Henrici VIIl Beicht-Vater, dem er zu-erst den Scrupel wegen seiner Heyrath mit der Ka-tharina beygebracht, schrieb viel Predigten, die meistdurch Th. Lajnm lateinisch übersetzt worden, undstarb 1547, den 7 May. Wo.

LONGOBARDI (Barrantes), siehePallavicrni (Fer-rantes).

de LONGOBARDIS, (Françiscus), cinGeneralderMl'nlmorum St. Francisci de Paula, gcbohren inCalabricn, lebte in dem 17 Seculo, und schrieb Dis-cmji Jpirituaii sopro li tredeci Venerdi ; inßitnti de S.Franc, de Paula ; Centuria di fettere des Patriarca 5 .Franc. dePaola, con le J'ue annvtatieni See. To.

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