Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2513-2514
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LOMER

L O N D O R P

LONDRES

LONG

zyi4

2513

LOMER (Gottfried), ein schwäbischer Theologus, ge-bühren zu Ailfdorff im Wütteubergischen iübü den8 Nov. studirte zu Augspnrg, Jena und Leipzig, rei-sete durch Ober-und Nieder-Sachse», kam nachgc-hends in das Predigt-Amt nach Augspnrg, ward 1717Pastor bey der Barfüsser-Kirche, und 1719 SeniorMinisteril daselbst, schrieb: evangelisches panier;evangelisches Kleinod, von Versicherung unsererSeligkeit; Beweis dasi die Ehre des Gebets Gottalleinc zustehe; Abfertigung 2 Jesuiten; Schick-sal der streitenden Kirche in Augspnrg rc. und starb1728 im Dec.

s LOMIA (Jacob), siehe a Leocato. -

de LO MM LNAÜ (Petrus), ein frantzösischer JCtus,hat 162; 2 Bücher dela jurisprudence française, avecbelles remarques, ZU Saumur in 4 eintet.LOMM1TIUS (Christoph.), ein Baccalaur. Theo-logiä von Grimme, war anfangs Diaconus, hernachArchidiaconus daselbst, schrieb Lcichen-Predigten, undstarb den 12 Scpt. 1637. W, d.

LOMMIUS (Jodocus), ein niederländischerMedicus,von Buren bärtig, florirte in der Mitte des 16 Se-en! i, gab zu Brüssel einen berühmten Practicum ab,schrieb äe curaudis febribus continuis; Commenta-rios de l'anitate tuenda in Lib. I A. C. Celfi ; Libr.III obfervationum medicinalium, quibus notamorborum omnium, 8c quoe de Ins poslunt haberipraesagia, judiciaque, proponuntur ; war atlch wil-lens, noch einige Wercke de causts & curationibusmorborum ju verfertigen, brachte aber solche Arbeitnicht zu Stande. Ei. Ke. Sw.

LON (Willi.), ein frantzösischer Dominicaner, florirteum die Mitte des 14 Seculi, und schrieb, als er Le-ctor Theologiä zu Angers war, Commentarium inXXXVII primos pl’almos, welcher ZU Poissy in demDominicaner-Nonnen-Kloster im Manuscript liegt.Ech.

LON/EUS (Joh.), siehe Bofcius.de LONATE ( Bernardin), siehe Eunate.

LONCA (S’avolo), Sigonius (Carol.).de LONCIN (Alb.), ein Dominicaner zu Llittich,war Doctor Theologiä, und lebte noch 1672, da erschon über 70 Jahr alt war. Man hat von ihm

le rosaire, ses indulgences ss privilèges, so ZU Angers164; in 12 gedruckt worden. Ech.LONDAVIUS (joannes), siehe Schnegafs (Elias),de LONDONNO (Sancius), eilt vornehmer Spa-nier in der andern Helfftc des 16 Seculi, diente un-ter dem Hcrtzog von Alba in denr niederländischenKriege als Fcld.Marschall, und wurde von demselbenwegen seiner Erfahrenheit in der Kriegs-Disciplinnur der grosse Capitain genannt. Man hat von ihm

diseur so sobre la forma de redttcir la disciplina militaral mejor y antiguo ejlado. Sein cetnpendio de artemilitar .liegt noch im Manuscript. Ant.LONDORP, siehe Lundorp.

LONDRES (Franc.), ein Fraiiciscauer. von Palermo,sonst auch Franc, a Castronrn/O genannt, lehrte seinenOrbens-Brüdern die Theologie und Philosophie, wardLector siibilatus, Prediger, Definitor und Visitqtocseines Ordens zu Palermo, schrieb Magnum hum.conscient, theatrum; Auvento sacra-, mensa sacra;sicro paradis mariale ; Prediche quareßmali <ssc. und

starb z U Palermo 1675. M.

de LONDY (Anna Elis.), siehe von Schlepusch.

L O N E R, siehe Lœner und Lonner.

LONER (Herm.), ein Diaconus um 1564 zu Loudeuin Duhmarschen, von Lippe in Westphalen bürttg,schrieb Carmen elegiacum lugubre ad presbyteriumhamburgenfe, davon in Fabricii memoriis hamburg.excerpca befindlich. Mol.

LONER, oder Lcener, (Joh. Philippus), ein Physi-cus zu Nanmbnrg, florirte gegen Ausgang des 16Seculi, und schrieb Exetaiin mcthodicam mum alvifluxionum; wie auch Exetaiin methodicam apople-xie, welcher letztere Tractat zu Leipzig 1596 in 8 her-ausgekommen. Ke.

LONEY, ober Lonejus, (Jo.), ein Carmelit aus Lonrden, florirte um 1390, und schrieb Lecturas solennes,inglcichcn de Spiritus S. muffione. Bai. Pit. Fa.

Ie L O N G (Jacob), ein Presbyter Oratorii, gebohren1665, 19 April zu Paris, wurde als ein Knabe nachMalta geschickt, um in den Orden dcrMalrhcser-Rit-ter des heiligenIohannis zu Jerusalem, welchem ihnsein Vater gewidmet, erzogen zu werden. Weil ihmaber die Lufft daselbst nicht anstand, gieng er wiedernach Paris, wurde daselbst Magister, begab sich 1686in die Congregacionem Preebyterorum Oratorii,wurde daraus nach Juliy geschickt, die Jugend in derMathesi zu unterrichten, kriegte daselbst die Ordures,und wurde 1689 zum Priester geweihet. Er erhieltdarauf Erlaubniß zu Ville d' Albert, einem ohnweitParis gelegenen Dorffe in dem Hause St. Maria deVirtutlbus, dem Studiren ruhiger obzuliegen, allw»er sich sehr in der Mathematic und Philosophie übte,und die Aufsicht über die Bibliothec daselbst erhielt.Rechst diesem wurde er nach Paris gezogen, und zumBibliothecario der Congregationis Oratorii gemacht,welcher Bibliothec er 22 Jahr vorgestanden, undschöne Catalogos über dieselbe gemacht. Er war einsehr fleißiger Mann, lebte überaus mäßig, hatte ei-nen Eckel au der Poesie, nennte die Rhctoric eine Lü-gcn-Kunst, und schrieb bibliothecam lacram ; discourshij brique fur les principales éditions des bibles polyglot-tes-, opuículum de scriptoribus historioe naturaiisGalliœ, welche Schcuchzcr seiner bibliothec: a; scri-ptorum hiflorix naturaiis einverleibet; bibliothèquebiflorique de la France, dariuiie er allein von Franckrreich 18O(X) historische Schrissten zusammen gebracht,und deswegen wohl 600 mahl fast durch gantz Parisgegangen, damit er von den Anverwandten das Tordes-Jahr eines Scridentcn, oder auch nur einen Buch-staben von ihm erfahren möchte; Lettre à Mr. Mar-Uuuu uuu 2 tiu