LORICH
LORINUS
LORIOT
LORME
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Kricgs-Dienste angenommen, ferner die Rechte crscr'net, und in Franckreich einen Soldaten abgegeben,worauf er von demPrintz Wilhelm von (Orainen zuseinem Rath und geheimen Secretario crwehlet wor-den. Als er sich hiernechsi wiederum in Krieg begc-den, wurde er 1569 im Monat Julio in einer kleinenRencontre erschossen, nachdem er: libms 3 aänigma-tum; Jobum, tragcediam; cataloguai JCtorum ve-tertim, carmine elegiaco expressum, der bey Nic.He-nelii commentario de veteribus JCtis siehet,' com-pendium textus & glossematum in omnes libros ve-teris Testamen d Verfertiget, auch das Prediger-BuchSalomonis, und das Buch Sirach in lateinifcheVerftgebracht, Ad.
L O R I C H (Justus), ein Professor der Theologie zu Frey-bürg, hat sich nachgehends in den Carthäuftr-Orden
begeben, tliefaururn sacra: théologies; fpeculi vitaehuman® synoplin, ex Roderici Zamarenjts traftatuejusdem materioe; de traditionibus eccleliasticis &voluntario Dei cultu in genere adverfus 2 paradoxahaereticorum nostri temporis, feil. nihil esté & cre-dendum & observandum, quod non iit in Scriprurisfanctis expresse cum prasscriptum rum pneceptum ;catenulam prœcipuorum articulorum stdei christia-nse ac reügionis cum merbodojustiiicarionis perbre-vi; forralirium lidei aereligionis catholic® adver-sus hxreles horum temporum; spéculum irnper-fectionis in vira ac moribus christianis Lee. verferti-get, und isi UM l6lg gestorben. Mir aus script, sec. 16.
LORICH (Melch.), ein Flensburger, legte sich zu Lü-beck bey einem Gold-Arbeiter auf die Mahlerkunstund Seulptur, that nett demselben eine Reift in diemitternächtischen Länder,hernach inDeutschland,undbesähe, nachdem er zu Wien mit den besten KünstlernBekanntschaft gemacht, auch 1548 auf der Reichs-Versammlung zu Augspurg, dem Pfaltzgrafen OttoDienste geleistet, Holland, Franckreich und Italien,gieng hernach um 1558 niit dem kayftrlichen Gesand-ten »ach Conffantinopel, hielt sich allda 3 Jahr auf,und nahm alles merckwürdige in Augenschein, kehrteauch, als er sich eine Zeitlang zu Haufe aufgehalten,1579 nachmalen dahin, und blieb etliche Jahre da.Er kam nach Deutschland zurück, fand überall Hoch-achtung, und gab eineLeschreibung des kürckischenReich«, in r;6 Figuren zu Roß und zu Fuß sammtvielen türckischen Gebäuden heraus; versprach auch 'einen weitläuftigen Bericht von der Türcken Wesen,Manieren, Gelegenheit und Gebräuchen an das Lichtzu stellen ; ob aber solches geschehen, und wenn er ge-storben, ist unbekannt. Mol.
LORICH (Reinhard), von Hadamar, ein Jesuit,lebte 1541, und schrieb : Locos communes de insti-tutionePrincipis ;scholia i nApbthonii progymnasma-ta; gab auch T. Livii orariones omnes dialectice &crhetorice illustratas, und Petr, Mosettani tr. de sche-matibus & tropis, heraus.
Lorinus (Jo ), ein Jesuite, gebohre» zu Avignon
> hat dir Theologie zu Paris, Rom, Mayland,
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und an andern Orten mit großem Ruhm gelehret,Comment, über das dritte, vierte und fünfte BuchMosis, die Psalmen, den Prediger, das Buch derWeisheit und die Apostel-Geschichte; wie auch epi-stolas catholicas, tmi) im Manuskript 3 Tomos adver-sariorum seumiscellaneorum hinterlajftn, auch Coin-menraria in rlriflutelts logicarn geschrieben, welche aberwider seinen Willen im Druck erschienen, und ist zuDole den 26 Mart. 1634, im 7; Jahre gestorben.Ai.
LORIOT (Franc.), ein französischer Jesuite bon Laon,doeirte die Humaniora, Philosophie und Theologie,schrieb im Französischen Secrera moralia; parallelumdivini amoris & Immani ; slorem fecrerormn mora-lium ; insignes & admirabiles divini amoris affestus,
und starb zu Anjou den lo'Jun. 1642, im 71 Jahre.AI.
LORIOT (Petrus), ein Doctor und Professor Juriszu Leipzig,florirte um 1541, war ein gelehrter Mann,und guter Freund D. Mart. Luthers und schriebTr. de juris apleibus; de juris arte; de transactio-nibus ; commentarium ad Tit. Si certum petatur fF,de rebus creditis ; commentarium ad fecundam Di-gest! veteris partem.
LORITUS (Henr.), siehe Glareanus.de LORME (Johannes), ein Mcdicus Jll Anfangedes 17 Seculi, von Moulins in Bourbonnois, warerster Mcdicus bey der Königin Maria Oe Medices,und brachte feine übrige Lebens-Zeit zu Moulins zu.
B. HL.
de L O R M E (Philibertus), ein geschickter Bauniei-ster, von Lion, gieng schon in seinem 14 Jahre nachItalien, die aus dem Alterthume übrigen Gebäudezu sehen, und davon zu profitiren, zeigte sich daraufm vielen Meisterstücken nach seiner Rückkunft, undwurde ordinair Allmoftnier der Könige Henrici undLaroli IX, wie auch Abt S. Eligii zu Noson, inglei-chcn Sergii und Bacchi zu Angers. Er hat zu Pa-ris das Palais des Thuilleries aufgeführet, und (111dem Louvre, ingleichcn an andern königlichen Gebäu-den zu deren Vollkommenheit vieles beygetragen. DerPoet Ronsard, welcher sein Glück mit neidischen Au-gen angesehen, schrieb eine Satyre auf ihn, unter demTitel: la Truelle crostee weswegen ihm hernach deLorme, da er in den Garten der Thuilleries gehenwollte, die Thüre vor der Nase znschliessen ließ. Ron-sard schrieb hierauf an diese Thüre: Fort. reverent.habe. Weil nun deLorme kein Latein verstand,ver-meinte er, daß eine Beschimpfung darinne stecke, undbeklagte sich deswegen bey der Königin àharina deMedices über den Poeten, der aber zur Antwort gab,daß die Worte aus dem Ausonio genommen waren,und nichts anders hiessen, als: Fominam reveren-ter habe. Man hat von ihm: Traité fur la maniéréde bien bâtir & à peu de frais; UNd XLivres d'srcbi-teâure. Er starb um 1577. Cr. Ve. Sa. B. Celot/iahist. literaire de Lion.
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