Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2547-2548
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1547 LOUVIERS LOYAERTS

de, depuis Van 1671 jusqu à la fi» de 167p, M XO VvltVminibus U, st. M. Lo.

de' LOUVIERS (Carolas), Hat im 14 Sêculo, Mi-ter der Regierung Königs La toi V tu Franckreichgelebct, und stuf dessen Befehl, wie man davor halt,das Buch h Songe du Vogler ver fc rkiget, da rinne dieRechte der französischen -Kirche behauptet werdcit;welches Buch aber von einigen demvc rNatiicreo, undnoch von andern deut de Vertu zugeschrieben wird.Er hat davor dieWürde eines Staats-Raths erhal-ten. Es ist 1499 zu Paris in groß folio französisch,x;i6 aber lateinisch unter dem Titel: Aureus de ur ra-que poteftare libellas-, temporali icilicet & fpirirua-li, ad hune usque dient non vilus, soninium Viridarii.vulgarirer nuncuoatus, forrnam tenens dialogi, acjam diu Carolo V FrancorurnRegi, dedicatus, zu Pa-kts in 4 gedruckt worden, stehet auch in Goldafii mu-narch. imp. unter dem Titel : Achiüini iomnium Vi-ridarii. HL.

L O U VIG N I, siehe de Bernieres.de LOUVRE (Jacob), ein französischer Presbytervo>r Coutance in der andern Hechte des 17 Seeuli,hat verschiedenen Collegiis als Principal vorgestan-den, sich aber sonderlich dadttrch bekannt gemacht, daßer 1679 den Plautum in uium Delphini in 2 Ovart-Vanden an das Licht gestellet. HL.

LOVUS, siehe Louz.

LOWER (Richard), eilt englischerMedicus,ausTre-mere bey Blisland und Bodmin, in Cornwali, siudir-te eine Zeitlang Medicinam bey D. OCEom. willisioin Oxford, nahm auch 1655 dieMagister-Würde an,wurde 1665 Doctor, und practicrrtc die Transfalio-ncm languinis von einem Thier ins andere, zohe her-nach mit erwehntent Willisio 1666 itach Loitdelt, undbekam nach dessen Tode die gröste Praxin bey Hofe,die er aber, weil er ein Whigg war, bey Veränderungdes Hofes auch wieder gantz verlor, schrieb zur Ver-theidigung seines vertrauten Freundes Vindicatio-nem Willilii de febribus adverius Edmundum deMeara; tra&at. de corde; de rnotu & colore sangui-nis & chyli in euin tranlitu, der auch in der Biblio-theca macomica Clerici 8c Mangeti zu finden iff; Ulfgleichm de origine catarrhi 8c de venaei'ectione ; let-ter concerning tbt fiate of Pbyfic in England i6ú^, undstarb 1691, 17 Jan. Wo.

Ae LOYAC (Joh.), ein Carmelik und französischerAbt zu unserer liebelt Frauen zu Gondom, war Pro-tonotarius avosiolicus, königlicher Rath, Allmosenierttnd Hofprrdiger, lebte um die Mitte des 17 Seeuli,und schrieb la Bibliothèque sacrée in etlichen Volnmi-nibus; la divine providence cachée if manifeste en lavie de la vencrable Mere, Sœur Marie Marguerite desAnges , religieuse Carmélite de Chauffée, fondatrice (Jpremiere supérieurs du couvent des Carmélites d’Oir-Jcbot. Fa.

LOYAERTS (Samuel), cttt Philosophas Und Theo-logns, von Attenhoven aus Brabant, studirte zu Ut

LO Y CX LOYERTS 254,8

»ett, war daselbst Professor Phiiosvphia und Pastor zuSt. Michael, hernach Doctor und Professor Theolo-

gia, schrieb Conciones leu enodariones evangelio-.rum dominicaüum ; commenrar. in Canticum Can-ticor. &c. uitd starb 1614, 13 Sept. A.

LOYCX (Petrus), einProtonotariusapostvlicusundPastor zu St. Willebrord zu Antwerpett, schrieb m

Pfahnunt CKVT 1 I beáti immaculati &c. commenta-ria ; laboris encomium & acedi® vituperium; secu-lum aureum live de pace Lib. II, und starb 1646.Fo.

LOYENS (Hubertus), ein Niederländer,von Mastrichtgebürtig, lebte in der letzten Hclffte des 17 Scculi,war Secretarius in dem obersten Rathe vonBrabanl,lind gab 1692 heraus-: Synop/in memorabiliurn re-rum -a Lotharingia;, Ilrabantioe 8c Limburgi dueibusab anno 1267 ad 1633 geilarum.

LOYER (Godefr.j, ein Dominicaner von Rennes,gab eiucu Mißionariullt in Jndieir ab, kam 1706 insein Vaterland zurück, gab Rektion du voiage duroiaume d'ìjfiny Cote d’or pais de Guittéé en Afrique zu

Paris 1714 in g heraus, und starb noch in diesemJahre. Ech,

le LOYER (Petrus), Herr de ist B rosse, ein Philoso-ph üö, JCtus und Pocte, gebohrcu zu d'Huille,tn derProvintz Anjou, den 24 Nov. 1540, oder wie ande-rewollen, x;;o,verstand diemorgenländischenSpra-chen vollkommen wohl, war Rath bey dem Prcsidialvon Angers, und starb zu Angerö 1634, im 94 oder84 Jahre seines Alters. Er wolte seine Landslcutedurchaus zu Esaus Nachkommen und Hiobs nahenAnverwandten machen, lcicctc auch mchr allein dieNahmen der Städte in Franckreich, wndcrn yoft alleDörfer, Bauergütcr und Wiesen aus dcn>Ebräischenund Ehaldäischen her. Ja er glaubte, daß thu -Hs--meeuÄ tut Gehle vorher gestalt, indem er bey dcnisl-beu, nach seiner Erklärung, in einem eiitigeu Verseseinen Tauf-und Zunahmen, den von dem Dorfe,darinnc er gebohren, dem Königreiche und der Pro-vintz, nemlich 19 erre de Loyer, Angevin, Gaulois,d’liuillé gefunden. Seine Schrissten sind: Oeuvresif meslanges poétiques ; discours if histoires des fpe-éIres , visions if apparitions des esprits, anges, démonsi; âmes, woriune er eine fast unglaublicheBclescichettgezeigctz Edom, ou les colonies ìdmneanes en l’Afie ifen I Europe avec les Phéniciennes. Jn diestlN letzter»hat er sonderlich feine zum theil schon erwähnten, undviel andere sehr lächerliche Grillen angebracht. Dict.Cr. B. B,f. Nie.

LOYERO (Latin), eilt Dominicaner von Badolaroin Calabrien, war Lcctor Theologiä, und 1636 Priorzu Tropen, und edirte il rosario del SS. nome di Gießt-,tnglcicheil relazione encotuiastica del samojo cunventoe della mìraculosa imagine di S. Dotuenico di Soriauo.Ech.

LOYERTS, ober Lohierius, (Petrus), einJestlite, q«-bohrcn zu Paris 1542, war in verschiedenen Eoile-

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