LOYOLA
LUBBERT
L U B B E R T
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glis Rector, starb in solcher Qvalitat zu ToulousedenIO Aug. 1593/ "»d l)hlft‘ríief3 Commenraria inApo-calypsin, welche noch im Manuscripte liegen. AI.LOYOLA (Ignat.), stehe Eojola.
LOYSEAU (Carolu-), ein französischer Rcchtsgclehr-ter, von Paris gebürtig, allwo sein Vater ein Advo-cat gewcst, liest sich im 20 Jahre seines Alters selbstunter die Advocaten aufnehmen, ward aber 6 Jahrhernach Lieutenant particulier zu Sens, und fokgendsBaillifffu Chateaudun, endlich aber Advocat consul-tant bê,) déni Parlament in seiner Vaterstadt, woselbster den 27 Oct. 1627 gestorben, nachdem er sein Alterauf 6z Jahr gebracht. Seine Schrifftm sind: du
droh des offices; des seigneuries; des ordres iffifimpksdignités ; du deguerpijfement fis ddatffement par hypo-théqué, u. a. m. welche insgefanit mit vielem Beyfallaufgenommen, auch 1666, inglcichen 1701 zusattlme»wieder aufgelegt worden. EIL.
LOZANO, und Regalado, (Casp.), einCanonicuszuLeon in Spanien, lebte zu Anfange des 17 Seculi,und sthrieb Loores de los Snntcs. Ane.
LOZANO (Franc.), einArchitcctns vonMadrit,amEnde des r6 Seculi, hàtLcon. Bapr. AlbertiioBü-cher de arcdircÄura ins Spanische übersetzt. Ane.LUALDUS (Mich. Angdus), ein Canonieus zu St.Marci in Rom, schrieb imJtalianischen Origines re-
ligionis Christian® in occidente feu historiant eccie-siasticam i» zwey TvNttsZ Indiam orienralem tubje-tìam evangelio; de vera religions ab Adam» incepta& in sacriiiciis conrinuata narrarionem historico-theologicam ; mundum christianuip vilibilem 8c in-vilibilem rheolegice & historiée. coni-ideratum ; mis-sam explicatam; carmina iatina, und starb 1673,W, d. Man.
LUARTE (Luc.), siehe Loarre.
LOLA, eine gottselige Frau zu Bischosssheim inFran-. ken, fiorirte 746, und war in der Theologie so erfah-ren, daß sie auf Anordnung Gt. Bonifacii öffentlichin der Kirche lehrete. • Pau.
LUBBENHAM, ober Lobbenham, (Wilh.), ein en-glischer Carmélite, starb zu Conventrc 1361,nachdem erqusstiones und commentaria in iibros posteriorumanalyticorum Ariflotelis geschrieben. Bai. Pir. Fa.tUBBERT (Henr.), eilt eifriger lutherischer Predi-ger zu BahlendorfbeyLübeck, geb. den lyJunii ibgozu Lübeck, woselbst sein Vater ein Bildhauer gewesen,seife anfangs seinesVcitersProfeßion erlernen, hatteaber mehr Lust zum Studircn, wiewohl er sich wegenseiner Eitern Armut sehr schlecht behclffcn muste, stu-dirte zu Lübeck und Wittenberg, ward 1670 Pastor zuBahlendorf, woselbst er viel Verfolgung ausgestan-den, und starb allda den 23 May 1703. SeineSchriff-
ten sind: puiillus grex electorum, d. i. BetrachtungDer Frage: woher es komme, und wer dessen Ursa-che, daß der größte-Haufen der Menschen verdam-met werde? Ada,nu:> theo - phyitologus perfectus,f. dilcurfus theol. de Adami perfecta in rebus divinis
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& naturalibus feientia concreata; discursiis philo-logicus de anriquo lavandi ritu; ©xyxTÔKoyí«, d. t.i; Todcs-Bcrrachtungen von der eigentlichen Be-schaffenheit des Todes, und wie man sich zum seli-gen Abschieds in Jesu stets bereiten soll ; bonus Pa-stor, d. t. Bericht, was von einem icden rechtschaf-fenen Prediger,der sein Amt mit guten Gewissen füh-ren will, erfodcrt werde; rskidKur^ix h. e. exercit.philologica de Solis cultu, gencilibus, Judaeis 8c h*-retieis nonnullis, usitaro; «aToXoy/a, d. i. Be-richt vom Riechen-Banne; Sabbatuni profanatumchristiani orbis exitium, oder wie der Sonntag inder ersten Rirchen heilig gehalten, icyt aber ge-schändet, und dadurch alles Elend und Verderbenüber die Lhristenheir gezogen werde; Faaß-Lcachrs-Teufeì ; Unterricht von der Waffen - Lur, wie siewider Gott und Vernunft streite, abergläubischeund unchriftiiche Possen mit sich führe, und aufnichtigen, falschen, ungereimten, zauberischen undunverantwortlichen Gründen bestehe; calvinischcrSauerteig wider Mark. Müllers Erklärung der souu-uud ftsttagigcu Evangelien; einfältige Gcoanckenüber etliche Mangel in evangelischen Riechen undLehr-Standc, nach O. Baltb. ffleifneri theologischemVorschlüge; das weiland verkehrte und bekehrteVeutschland in seiner vorigen heidnischen Abgörce-rey und nachmahliger Bekehrung zum christlichenGlauben; der -Hcydcn Beruf im alten Testamente ;das bekehrte Hcydcnthuin in dem allgemeinen Be-ruf; Lutheranus paganizans, d. t. der lutherischeHcyde in den Sünden, die nach 2er -Heyden weisewider Gottes Gcsey im Luthcrthum begangenwcr-dcn; der von den ehrbaren-Heyden verdammte lu-therische Schein-Christ in denen Stücken, die zumRirchen - Regier - und LIchr-Stande gehören, undin den Tugenden, die die andre Tafel des Gefeyesin gemeinem Leben erfoderl, in 4 Theilen; Panegy-ricus parentalis Henr. Wedemhofio, Parricio 8c Se-nator, Jubecen<ì,publice dictus. Mol. SeelLUBBERT (Sibrandus), eilt Professor Thcologiä zuFranecker,gebohrcltzuLaitgwordcu inFricßland 1556,studirke zu Bremen, Wittcnbcrg und Genf, und wurde1582 aufferordentlicherPrediger zu Emden, 1584 abernachFrießland zum Hof-Prediger bcruffen, unter derVersprechung, daß er bey der ucuaufzurichlendcn Aca-démie zu Fraueckcr Professor Thcologiä werden seife,welches auch 1585 erfolget, da er die Ober-Stellevorden 2 andern erhielt. Er wohnte 16rg und 1619dem dordrechter Syuodo bey, war von einem un-crmüdeten Fleiß, dabey aber von allzu hefftigcmborn, schrieb einige Wcrcke wider Bellarminum, wi-dersetzte sich der iociniaitischeit Lehre in den Nieder-landen, und verfertigte Libros 6 de eccleíìa collatoscum Rob. Bellarmini difpiitarionibus ; libros 5 deconciliis cum ejusdem Bellarmini difputationibuscoliatos; tr. de Papa roman» ; replicationem de Pa-pa romano adverfu; Jac. Grerleri defensionem Bel-lannini ; libros 7 de Drincipiis christianonwn dogma-Ayyy >)YY 3 rum;