Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2551-2552
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25?I LUBELLI LUBIENICIUS

rum z replicationem de iisdem adversus Jac, Gretle-rum; tr. de Christo íervatore contra Faust. Soci-nmn; responíum ad Hug. Grotii piecatem ordinumHoliandi.e; contra Armínii epístolam ad Hippol. deCoilibas; bonam sidem, demonstratam ex dicto suoresponso ; commentarios ad 99 errores Co n r. Vorstii ;declarationem relponsionis & apologiœ Conr. Vorstiipro ecclesiis orthodoxie; comment, in catechefmpahrino-belgicam ; disceprationem défi de jufrifi-

cante ; worauf er {u Franecker 1625, 10 Jan. als Re-ctor magnificns gestorben. B, pr. Ken. st.

LUBELLÍ (Joli. Andreas), einJesnit, aus einemadk-lichen Geschlechte, von Lecce aus dem Ncapolitaní-sche», in dem 17 Seculo, gieng als Mißionariusnach China, und schrieb Innocentiam victricem, livefententiatn comiriorum imperii finici pro innocen-tia religionis Christians, und andere Wercke in chi-uesrscher Sprache. To.

L U S E N A Ú (Reinaldus), ein Doetor Juris von Kö-nigsberg, war brandcnburgischcr Rath, schrieb de ca-privitate feu occupatione beliicaStc. unb starb 1659,29 April, im 39 Jahre. W,d.

LUBE.US (Henricus), eittMathematicus zu Grönin-geil, hat 1655 gelebt, und Tract, de eciipiibus ge-schrieben.

LUBIENECKI (Jo. Damafcen.), eilt pohlnischerDominicaner, hielt sich eine Zeitlang in Frauckreichauf, und lehrte zu Lion die Theologie, wurde zuRom1636 Baccalaureus Theolvgiä, verwaltete, nachdemer nachPohlen zurückgekehret, die Wurde eines Pro-vincial^ wurde 1711 Bischofs zu Backow in der Mol-dau, schrieb Inquilirionein de gestis ik miraculis b.Ceslai ; übersetzte auch Stepb. Tbom. Svvcges martyro-logium dominicanum aus dem Französischen ins La-teinische, und starb um 1716. Ech.

LUBIENICIUS öCil Lubieniec, (Andr.), eilt pohl-nischer Ritter an dem Hofe des Königs Stephan!,verließ das Hof-Leben, wurde ein Photmianer, undanfangs Diaconus gcncralis, hernach Pastor zuSchmiege! und an andern Orten, und lebte dabeyvon fernen eigenen Mitteln. Er starben Siedlitz beyLublin 1623, im 71 oder 72 Jahre. Seine Schriff-ren, die aber noch meist im Mauuscripte liegen, sind:de regno Christi millenario, welcheEchlistt if aber,als er nachgchcnds Gociiil Meinung angenommen,selber Widerleget hat; comm. in Apocalypün ; chro-nicon leu delcriprio regni Dei ; acta Sc coaclulioncsíynodorum a primordiis reformationis in Poloniacelebratarum, welche fein Eydam Ioach. Lupnovrusfortgesetzet hat, alle 3 in pohlnischer Sprache; P0I0-nevrychia; catalogua ditputationurn inter Unitarios& adverlarios ; obfervationes histories de rébus no-ta tu dignis in negotio religionis. Sttnclius bibl. an-titrinit.

LUBIENICIUS V0N Lnbierfiec (Christoph.), dttBruder des vorigen Anoreä, verliest auf besten Zure-den den Host trat zu den Phottmanem über, ward

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Pastor zu Lublin und Racow, starb an dem letzter»Orte im Fcbr. 1624, und hinterließ Predigten, wieauch eilte auf seinem Todbette au die Umstehenden ge-haltene Rede, welche Ionas Gchiichrtng zu Papieregebracht, Satidtus bibl. antitrinit.

LUBIENICIUS von Lubieniec (Christoph.), eiltSohn des vorhcrstcheudcn Ehrisiophovi, war erstPastor zu Racow, hernach zu Lublin, wo er auch 1648,etwas über 50 Jahr alt, starb. Man hat von ihmeine Epistel an Mart. Äuarum, die in Ruari epiiro-lis mit stehet; seine epistola: aber ad Paichalem deChristo non statim polt mortem in corpore gloriii-cato refuscitato ; ingleichen epistols ad varios, uiiborar. in comitiis Lublini 1634 habita; ferner prote-stant» de innocentia fententis Unitariorum de JesuChristo; wie auch antidotum in adveriis modernisliegen noch imManuscript. Sendius bibl. antitrinit.

LUBIENICIUS (Stani-laus)jeilt pohlnischerRitter,au dem Hofe des Königes Stephan:, war erst Pa-stor zu Tropia, hernach zu Racow, endlich zu Luclav,wurde nachmals ein Photinianer, schrieb in pohlni-schcr Sprache Prodromum Ultimi judicii Domini;prsservativas spirituaies; Lieder, und starb 1633, im74 Jahre. W, d.

LUBIENICIUS, obfr Lubienski, (Stanislaus), einBischofs zn Ploczko, aus einem alten adclichen Ge-schlechte in Pohlcn bürtig, hat den Grund seiner Stu-dien unter den Jefuiten gelegt, und ist anfangs Se-cretarius bey dem Bifchoff zu Uladislaw in Pomercl-licn, nachgehends Cantzler und Archidiaconus z«Cracau, wie auch Aufschcr über dic königliche Eantze-ley gewest. Es hat Brevem warrationem profectio-nis in Sueciam Sigismundi III régis Poion. & Suec.de motu civili in Polonia; monita de recte gerendoepifcopatu; vitas epifcoporum plocenlium ; vitamPstroconii ; de caulis, cur Sigismundus beilum Moaschis intulerit; errata Juiii Belli, Lautes austriaersferiptoris, taxata; epiltoias; laudationem funebrentSigismundi III ; distert. de rebus iiieiiacis;. disierr.de jure regn! polonici ad rufficas Le moschoviticasregiones; responf ad Jicti nominis equitem, juraPc-lonis evertere conatum; diíi’. & quereiam de staturerum Polonia: & confœderatione anni 1622 geschrie-ben, den Bifchöffcn zn Plczro eine schöne Bibiiothcckvermacht, und ist zu Vision 1640 gestorben. SeineOpera historico-politici sind zu Antwerpen 1643 insoll zusammen gedruckt worden. Er. W, d. Mol. Pap.

LUBIENICIUS, Ober Lubienizki, (Stanislaus), eiltpohlnischer Edelmann und berühmter Socigiauer, ge-vehrcn zu Racow 1623 den 23 August, wurde, nach-dem er sich in den Rechten besonders seines Datcrlan-des feste gesetzct, von feinem Vater auf die pohlnischcn-Rcichs-Tage/ und darauf nach Thoren geschickt, dieHumaniora noch eine Zeitlang zu treiben, und die deut-sche Sprache zu Enten. Er dielte sich allda 2 Jahreauf, und wohnte 1645 dem Religions- Colloquio da-selbst bey, schrieb auch histot. actorum ejusdem, giengdarauf alsHofmeister eines jungen Grafen nach Hol-land