r §7- LUDEN..; sLUDENNA
1629 Professor êogices ,unb Metaphysices an demGymnasio zu HaMdurg, 1639 Pastor auf der 21 k;Werder Elb-Jnsel, schrieb afylum stdelium; colJe-gium disputationum logicarum & metaphyiicarum ;primitias stieditationum theologicarum 3 arcum tri-umphalem; dispp. metaphysicas; Oalual- Predigten,und starb, den 5 Aug. 167t plötzlich. Mol.
.LUDEN (Laut-.), ein in der"Litteratur und Poesie geh-übter Hvllstàr, war Pfarrer zu Weddingstad imDithmarschen, hatte zuvor schon ein und ander Amtbekleidet/lebte noch 1607, und hinterließ im Manu-script volumen epistolarum latinarum, ingleichensyncagma poematum latmorum, Mol.
LUDEN (Laur.), fccr jüngere Sohn des vorigen glei-ches Nahmens, von Eckernfordc im Schleßwigischen,gebohren 1592, war ein JCtus, Mathcmaticus, Hi-storicus, Pbet und Redner, hatte 17 Jahr zu Greiffs-walde das Amt eines Professons und zwar anfangsPoes. und Hisior. hernach seit 1618 Marhes. und seit1627 Ethic. und Hisior. bekleidet, worauf er 1633,als er bereits daselbst 1621 die Doctor-Würde an-genommen, zu Dörpt Professor Orat. und Poes.nachgehends aber Juris und Universitats-Bibliothe-carius worden. Er hatte das Symbolum: vincammea tara precando ; schrieb rraKariones physiologi-cas de anima; tr. topicum de dostrina invenrionisdialectica ; historiant practicam ; synopsin phyilcoesacra: 3 chrpnologiarn lacram; de IV félicita tis hurn.gradibus; collegium chronographicum ; de infor-matione prudentiac ad usum ; discursum de pace ;historiant sveo-gothicam regum internorum ; deviro practico deque mediis ad vitam mrasticam de-ducentibus; juris prudentiam methodice adumbra-tam; Piel Difputationes ; Oratìones; carmins 3 pro-grammata; hinterließ im Manuscript opus chiro-manticum ; poemata ; epistolam de statu Livonix,
und starb den 21 Apr. 1654, im 62 Jahr. Mol.
LUDEN (Meldt.), ein Sohn des altern Laurentii,war um 1625 Reetor zu Rensburg, hernach um 1627Diaconus zu Hemme und um 1637 Diaconus zuHeiden, und schrieb de historia dithmariica, welcheaber noch nicht gedruckt ist. Mol.
LUDEN (Perms), auch ein Sohn des ältern Lau-rcnm, von Eckernförde, ward nach seines VatersTode um 1625 Pastor zu Weddingstad, und um 1637Probst von Dithmarschen, und schrieb carmina; hin-terließ auch volumen epistolarum ad duos Jac. Fa-bricios, fuperintend. holfaticos. Mol.
de LUDENNA (Joh.), ein spanischer Dominicanervon Madrit, war Doctor der Theologie, wohnte imNahmen des Bischvffs von Sigvcnza, welcher kranckworden war, dem tridentinischen Concilio bey, legteda grosse Ehre ein, und gab die daselbst von den ZVersuchungen Christi gehaltene Rede, und eine theo-logische Disputation de Cœlibatu sacerdotum heraus,welches beydes zu Löven 1567 in 4 wieder aufgelegtworden. Anr. Ech.
LUDEWIG LUDO »572
LUDEWIG, siehe Ludovicusiaih Ludovic!.
LUD GEROS, Ober Ludigerus, ein ^»ießländer, Be-nediciiner-Ordenö, gebohren 743, wurde 767 oder770 nach Eiigcüand geschickt, und vom Ertzbischoffzu Korchzum Diacono eingeweihet,besuchte auch der,Atcurnum in ,euren Vorlesungen über die Bibel fleis-sig, Und kam zwar nach Utrecht zurück, kehrte aber709 oder 772 wieder nach Esigelchnd, und hörte zuUvrck den Aicumum noch 3 Jahr lang, machte sichauch die Verfassungen und die Lebens - Art seiner L>r-dens-Brüder wohl bekannt. . Hierauf ward er 775Diacouuv zu Devenrer, hernach Presbyter zu Ostrach. oder Oftergoe, 782 aber von da vertrieben, da er sichnach Rom begab, und eine Zeitlang zu Monte: Casinouiîd Benevenc bey seincir Qrdens-Brübern aufhielt,von bannen ihn Kayser Carl der Grosse 78; oder. 78? zum -Probst der Chor-Herren zu Lanise in Bra-bant ernennte, und zu»» Lehrer in 5 frießländischcnDerstern bestellte. Um 790 gab er einen Hcyden-Lehrcr in Helgciand ab, sichtete hernach das Benedi-ctiner-Kloster zu Werthin, und gab den ersten Äbt. dariiîuè ab, ward um. 820 der erste Bischvff zu Mün-ster, und starb den 26 Mertz 829. Er hat epülolam. de 8. Suidherri vira, so bey dem Surio besindlichzdas Leben seines LeHrmcilters Gregoni Bsschosss zuUtrecht gtjchrieben, welches ur istünwisidenbus illu-strium 6i i'jnftorum vtrorunt, wie auch in MabilloniiAa. SS. Lsciedia. Tom. IV siehet. Man trifft auchVoll ihm unter andern ül tabulas aitriquas de con*traihbus ac don.itionibus coenobii werchinenlis irrchartulario vverciunenli unter Leibnitii Scriptorumrerum bruniVic. i om. 1 an. Hern Leben steht gleich-saüs in BriWtri iideribus. A. V'o.T. Mol.LUDIGERUS, stehe Ludgerus.
LUDIGERUS, ein Abc dcö Klosters Alten-Zelle inMerssen, Ctsicrciciqer-Orocns, icbie in der ersten Helff-te des IZ Scculi, lind schrieb librum azymorum;lermones festivales; Uîgleechen eine Rede oom heil.Pernhardo, welche in der Unwersitäts- Bibiiothec zuLeipzig im Manuscript liegen. O. Fa.
L'U ULüW (tdmundj, ein General-Lieutenant derengiischen Rcpublick, war einer von den 82 Richtern,welche i649 den Kömg Larl zum Tode vernriheilet,daher er in dem 1661 von Larolo II ertheilten Par-don ausgeschlossen ward. Er rccirirte sich in dieSchweitz, und hielt sich zu Devay einem kleinenStàdtlein im Canton Litern auf, ailwo er die Mémoi-res seiner Zeit von bcr Regierung Earoli 1 und desLroinwell« geschrieben, die in drey Tonüs in Octavin englischer Sprache heraus gekommen, und hernachins Frantzösische, wie auch zum Theil ins Holländi-sche übersetzet worden. Es geht auch unter feinemNahmen eine englische Epistel herum von den ersten-4 Jahren der Regierung Earoli II und Jacobi II, soaber nicht seine Arbeit ist. Er starb zu Vevay 1692,in hohem Alter. Wo. AE.de LUDO (Wilhelm), einaltcrJCtus, hat unter an-,dern, Singularia geschrieben, welche Gabr. paèagra
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