LUDOVICUS
r 58; LUDOVICUS
dam Lactantiî errores ; Consilia in Jure maxime il-l::d pro canonicis regularibus. Ech.Gorcze.
I U D O VIC U S de Gibraleon, ti» spanischer Theo-logus ans Andalusien , hatte den Zunahmen von sei-ner Vaterstadt, hielte sich meist zu Neapolis auf, leb-te zu Anfange des 16 Seculi, und schrieb in Versenbisioriam parchenopeam s. dti gestis magni Gonlaliin 3 Büchern. Anr,
LUDOVICUS Granatensis, rillst* von den berühm-testen Dominicanern seiner Zeit, gebohre» zu Grana-da 1504 oder 1505 von sehr geringen Eitern, immas-stn seine Mutter eine Kloster-Wäscherin gewest, tratip4 in den Orden, und absvlvirte seine Studra imGymnasio gregoriano zu Valladolid, legte sich nachseiner Zurückkunfft in Granada gantz aufs Predigen,und erwarb sich dadurch grossen Ruhm, liest sich baldin Portugal!, bald in Spanien hören, und stand beyden Königen wegen seiner Beredsamkeit in nicht ge-ringer Hochschätzung, wie ihm denn auch GregoriusXIII ein besonderes Lob deswegen ertheilte. NachVerwaltung ein und anderer Ehren-Armtcr seines Or-dens, begab er sich in das Kloster St.Dominici zuLissabon, schlug alle ihm angetragencg.istlichcBedie-nimgen aus, und wartete nur seine Predigten ab,legte sich aber daneben mit vielem Fleiß aufs Bücher-schrcibcn, deren er eine grosse Menge verfertiget, dar-unter die lateinischen folgende sind: conckmes Jetempere in 4, und conciones de Sanctis in zwey Bän-den; rhetorieaecclesiatHca; sylva locorum commu-nium; colleftanea moraiis philolopbilL in drey Bän-den ; de moribus 8c officiis episcoporum, welchenTractat 3 «c. Bolleau frantzösisch übersetzt. Die spa-nischen heissen : Gti'm de fei adores-, de !a oracion y mé-dit acion ; mémorial de la vida ebrißtana ; adì clones dlmémorial de la vida ebrißiana; introduccion alfimbolode lafée-, un sermon sobre 2 Cor. II; inßitucion y ré-gla de bien vivir ; dnchina esf iritual ; dialogo de laencarnachn dì nueflro Sennor ; verschiedene Lèbcils-Beschrribungen; Job. Climaci scala spíricualis undlib. de imitatione Christi ins Spanische übersetzt. Dieitaliänischen sind.' di 4 eftremi Ultimi dclí huomo; 10-Jario figurato délits V M. &e. Mau hat seine Werckeam vollständigste» in drey Folianten zu Cöln 1628 in
. lateinischer Sprache zusammen gedruckt ; die meisten
: darunter sind auch in verschiedene andere Sprachenübersetzt, und einzeln offters aufgelegt worden. Erstarb den gi Dec. 1588. Sei» Leben hatüuv.Mun-«oy sehr ausführlich und accurat in spanischer Spra-che zu Madrit r6zy in 4 edirct. Ane. A. Ech. Im.Ghil.
LUDOVICUS de Luere, ei n Dominicaner, von sci-uer Geburtsstadt im Brescianischen zugcnaiiut, war«in Phiiosophns und Theologns,aiich ein guter Red-ner und Prediger, wurde Provincial von der Lom-bardie, starb zu Brescia 1572, und hinterließ concio-nes quadrageilmales ; de tempore Lc de S'anstis perannum ; it. de festisB. Virginis ejusque laudibus, die
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«r 1557, als er zu Bergamo Geueral-Jiigvisitorwar,aus dem Italiänischen ins Latein selber übersetzt hat,imManuftript. Ech.
LUDOVICUS, ein Benediktiner-Mönch und Dia-conus zu Lüttich, lebte in der andern Helffte des 11Seculi, und schrieb de adventu reliquiarum ß. Lau-rentii martyris, Roma Leodium 1056 tramlatarum,welches Wcrckgen in Pesai aneedot. fielet. Fa.
LUDOVICUS Panormitanus, ein Dominicaner, obvon Palermo odcr Prclormo in derLombardey, ist un-gewiß. Er florirte im 16 Seculo, hielte sich meistund noch 1528 zu Bologna auf, und schrieb ebroni-cbetta del cepvento di Bologna, so daselbst ÌM Manu-skript liegt, und Eiammam divini amoris. Ech.
LUDOVIC US de Paramo, siehe Paramo.
LUDOVICUS de Prsescntatione, siehe de Praesen-tatione.
LUDOVICUS Tiphernas, mit dem Zunahmen Phi-lolopbus, ein Minorité vonTipherno, florirte um1580, und schrieb orto di fort varii di ßm Francesco ;comfendio dell' indtdgenza plenaria perpétua concefsada N. S. alla Chiesa di S. Maria degli Angeli , de ec-clesiis principalibus Affisii; chronologiam francilca-nam -See. Ja.
LUDOVICUS VonToledo,hat I)g8 Zoroaftris ora-cula mit Gemißii Pletbonis Jcholiis zuerst griechisch,Ullter dem Titel: Xiym rü» «ni tS
Mcéyuy, J!t Packs ÍU 4 CÎJÍt'Cf.
LUDOVICUS de ValleoJeti, ein spanischer Domi-nicaner im 15 Seculo, hatte den Nahmen von sei-ner Vaterstadt, sindirte zu Paris, erlangte dieDo-ctor- Würde, wurde Königs Iehannis II in Casti-licn Beicht-Vacer und Gewiffens-Rath, Provincialvon Toledo, that sich auf dem Cvstnitzer Conciliodurch eine schone Rede hervor, ftifftete zu TordcsillasciuDomiuicancr-Collegium, starb um 14^6,und hin-terließ rabularn quorundarn dockorurn ord. Prard.Eck.
LUDOVICUS vonVelthem, ein Hisioricus,gcboh-ren z» Velthem, einem Dorffe in Brabant, daher er sei-nen Zunahmen erhalten, war anfangs 1304 in derStadt Sichern, und hernach 1313 in Velthem selbstPriester. Man hat von ihm ein Merck unter demTitel: Spiegel bißoriael, ofRymspicgel, zynde deneder-latulsche Rym-Cbrunyk , welches Pfaac Je Long 1727zu Amsterdam in folio drucken lassen.
LUDOVICUS, ein Franciscaner von Vicenza,ward1461 Ordcns-Gcncral, brachte die Conllicutionesseines Ordens in einen kurtzcn Begriff, und schriebdasLebe» Sc. Lernardini Seiumsis, welches mit dem,soin den Actis Sanctor. 20 Maji stehet, vor einerleygchaltcnwird. Wa. k».
LUDOVICUS (Anconius), ein Mcdicus von Liflä-bou, in der ersten Helffte des 16 Seculi, suchte diegriechische Medicin empor zu bringen, schrieb de cc-cultis proprietaribus; de exroribus Fetri Aponeniisin problematis Aristoteles exponendis ; commcntirte
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