Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2601-2602
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LUNA

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de L UN A (Joh), ein Dominicaner-Mönch, von To-ledo, war General-Prediger seines Ordens, schrieb ad-

viento, natividad , c'trconcßon y epiphania de tiueßroRedentore con todas las fieftas de nueßra Sennora y ßuefipofio Sän Joseph; ittgleichen Sermones de quarefimadesde la fieptuageßma baßa la refiurreccion, Welches btl)t

-es zuMadrit 1608 und 1609 in 4 gedruckt worden,und starb 1610. Ant. Ech.

de LUNA Vega (Johannes), ein Medicusaus Mar-à chena, einer Stadt in Andalusien, bürtig, lehrte zuâ Anfange des 17 Seculi als Professor Medicinä pri-marius zu Sevilien, und schrieb Exercitationes me-dicas, die zu Sevilien 1612 ln 4 gedruckt sind. Ant.de LUNA 8c Arellano (Mich. Goinez), ein Spanier,und Ritter vonr Orden St. Jacob, hat anfänglichLas Ins canonicum zu Ursaone gelehrt, ist hernachzu Sevilien Richter in den indianischen Streitigkei-ten, ferner ein Mitglied des Raths von Granada,und Intendant der Armee in den Niederlanden; da-selbst von den Frantzosen gefangen, und nach Erle-gung einer starcken Rautzion losgelassen worden, end-lich aber als Rath von Indien 1672 den 9 Mart. ge-storben, nachdem er Opera juridica tripartita; librumiingulariuin leftionum ; de juris ratione & rationisimperio ; antilegomena juris canonici ; theorematasacra &c. heraus gehen lassen. Ant. W, d.

de LUNA (Neapoleo), ein Secretaritts Königs Lu-Vovici XIV in Franckreich und Dollmetscher der ita-liänischen Sprache, von Perugia gebürtig, florirtein der ander» Helffte des 17 Seculi, und übersetzte1677 Gvinaalts Tragicomödie aus dem Frantzost-schen ins Italiänische, welche zu Perugia in ernìcld-tenr Jahre unter dem Titel: U fantafima amoroso, ge-druckt worden. Ol.

de LUNA (Petrus), stehe Benedistus XIII.

LUNADORO (GiroJarno), stehe Leti (Greg.).

de LUNATE, oder Lonate, (Bernardin.), ein Car-dinal-Diaconus, vorhero Protonotarius apostoli-cus, von Pavia gebürtig, ward wider dasHausUr- Lünd (Thomas), ein Magister der Philosophie vonsini und andere römische Herren, welche wider Pabst sslensburg, war anfangs Cantor, hernach tüi> Con^Alexander VI die Waffen ergriffen hatten, als Legat Rector seiner Vaterstadt, endlich aber um 1625 Pa^

gebraucht, starb zu Rom den 8 Aug. 1497, im 45 stör der deutschen Kirche zu Helsingör, wo er noch

Jahre, und hinterließ ein Prognosticon ad Alexan- 1634 am geben gewcst. Er hat Syntagma figuraruin

drum VI im Manustript. Ol. grammaticarum poericum; compendium poeticum

LUND (Carolus), ein schwedischer JCtlls, gtbohren ngurarum rhetoricarurn, und grammaticam metri-

1638 zuJuneköping inSmaland, studirte zu ilpsal, cam I ? ov . am ZsstHneben, auch ein Buch do IV homi-

reisete, Hielt sich vier Jahr in Coppcnhagen, Jeira, num ftatlbus Manuscript hinterlassen. Moi.

gativa arque eminentia Régis upsaliensis feuSuioni»,cura prolegoinenis de gloria lingu® 5c rei suionicx ;Zamolxen, primum Getarum legisiatorem restítu-tum ; diss. de concentu juris natur® civtlisque pa-trii ; de connubio ; de legibus hyperboreis ; de obli-gatione ci vis suionici ; de justifia 8c jure Sueonum ;de judiciis ; de solennibus rei jure judicioque con-veniendi modis; de modo iiì judiciis per Suioniamprocedendi, welche Christian VêettelblaSt 1743 zuGreiffswalde zusammen drucke» lassen, und starb 171$den 22 Febr. ALS.

LUND (George), von Flensburg, wo sein VaterThomas an derMarien-KirchePrediger war, studir-te zu Wittenbcrg, und erhielt daselbst 1704 die Ma-gister-Würde, ward in dem folgenden Jahre Conre-ctor in seiner Vaterstadt, 1706 Pastor zu Prizen,schrieb verschiedene Omiones, und starb den zoJun.1/22. Mol.

LUND (Joh.), ein evangelischer Prediger, gebohrenden 11 Scpt. 1638 zu Flensburg, wo sein VaterThomas Prediger war, studirte zu Leipzig die hebräi-sche Sprache und Theologie, gab sodann in Dreßdenbey dem damaligen Oder-Hofmeister von Pflug, in-gleichen zu Apenrade in der Familie des dasigen ProbstseinenJnformatorem ab, wurde zu Tundern in Schlcß-wig 1664 als Adjunctus zumPredigramte befördert,1672 aber zumÄiacono bestellt, hatte in der orien-talischen Literatur eine große Erfahrung, war auchsehr arbeitsam, schrieb ausser einigen Leich-und an-dern Predigten, ein Merck unter dcmTitel: Beschrei-bung des ievitischcn Gottesdienstes in 5 Büchern,so aber nach seinem 1686 den 13 Sept. erfolgten To-de von dessen Sohne Thoma unter etwas veränder-tem Titel in 3 Octav-Bänden, undnachgehendsvon>henr. Muhlio unter dem Titel: jüdische ^,ciligthü-mer nach des Autoris eigenem Manuscript in folio,endlich aber von Joh. Christ. Wolf 1738 mit An-merckrmgen und einer Vorrede von des VerfassersLeben edtret worden. Mol.

11IUU1 , 1U , 1UI , ,u c...., yeniaey ,eit 1672 Diaconus in séi-des -Gesetze bestellet war; da ihm denn die Gesetze ncr Vatechadt, schrieb das geistliche Königreich auf

benncche nach seinem Gutdünckcn einzurichten über- Erden; Lhredesdreye.mgcn Gottes, oder Erkiä-worden ' welche Arbeit er in zwey Jahren zu rang einiger Spruche der heiligen Schlifft in drey

S ‘ rS ' Ausser dem chrieb er: Notas & ob- Büchern; Leichprcdigten ; hinterließ im Manuscript

Pomificis de pmo- Memoriale btblicum »etticum; Trakt, von der Ju-den