LUPUS
LUPUS
toi LUPTON
seiner Studien auf der St. Paulus-Schule zu Lon-den, welche kurtz vorher von Joh. Colet war gestifftetworden, und gieng sodann nach Oxford, wo er dielateinische und griechische Sprache lehrte, und zugleichmit Thoma Mors in genauer Freundschaft stand.Nach diesem wurde er mit Rcginaldo Polo auf dieUniversität zu'Padua geschickt, legte sich allda nebstandern Wissenschaften insonderheit auf dieTheologie,kam aber auch auf stetes Anhalten des Cardinalswolsey bald wiederum zurück; da ihil denn derselbezu des Thc>in^Ä?incerii Lchrmeister in Paris bestell-te. Als hicrarif^derCardrnal in des Königs Ungena-de kam, hielt er sich wiederum ju Polo, der sich oh-nedem damals Studirms wegen nach Franckreich ge-wendet, llekam auch folgends eine airsehuliche Prä-bende in Entzelland, und starb den 27 Dcc. 1532, imJahre seines Alters. Erasnnis hat verschiedeneEpisteln an ihn geschrieben, die in dessen Wercken an-zutreffen. Er f)stt .Notas in Ciceroms ph uippicas undlermones adClerum geschrieben, welche aber vermuth-lich niemals öffentlich hcrairs gekommen. Sonst'sindvon ihm im Druck vorhanden: A treatife ofcbarhy;an exhortation to young- wen ; und a treatife teacbinghow to dye well, die in einem Bande beysamnren ste-hen; iirgleichen eine englische Uebersetzung von eini-gen Homilll'N Chrysostorni, Cypriani Lce. Knight’slifeof John Colet. Fr. Wo:
LUPTON ( Donaldus ), ein euglijrher Theologus,Philosophus und Poet, storirte zwischen 1632 und1676 zu Lvndcn, und schrieb: London and the Coun-trey carbonadoed and quartred ïnto feveraìl charaéîers ;objestorum reduíHonem ; or daìiy imploywent sot theSoûle; Emblemes of rarieties.
LUPUS, siehe Ethelwolf, Wolf, Lobo, Lopez.
LUPUS Ferrarieniis, siehe Lupus Servants.
LUPUS, Protospatharius- genannt, ein Apulier, zuEnde des 12 Seculi, bekam seinen Zunahmen, weiler Obrister - Capitaiu der Leibwacht war, und schriebeine Chronicke des Königreichs Ncapoli von 860 bis1102, welche hernach bis 1519 continuiret, und 1626zu Neapolis von AntonioLaraccioli heraus gegeben,auch ferner Muratorii scriptor. ical. und Carujii bi-bliothecae historia: Siciliae, nebst Camilli Peregrini ca-stigationibus, ingleichen Bunnatmi thesauro Iralise ein-verleibt worden. 0. Fa.
LUPUS Servarns, oder Ferrariensts, ein Bcnedictl-ner-Mönch, aus Franckreich bürtig, im 9 Seculo,war Rabani Mariri Schüler, bekam die Abte» zuFerrieres, Bethlehem genannt, nebst der zn St: Jossede Mer, wohnte 853 dem Concilio zu Coiffons bey,lebte noch 861, und schrieb viel Briefe an Könige undhohe Personen, welche von dem Zustande seiner Zeitein grosses Licht geben, und man auch in dem an-dern Tomo von des du Chefne scriptor. Franc, sindet;verfertigte auch ein Buch de tribus qusstionibus.fci-licet de libero arbitrio, praedestinatione, & fanguinis
Christi taxatione superflus j vitam S. Wigberci, Coa-
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fessons frizîariensis, so auch unter ^incmaki Rhe-mensis 1602 zu Mayntz in 4 edirtcn Briefen stehet;vitam S. Maximini, welche Wercke von Steph. Lalu-;io zusammen 1664 mit Annrerckungcn zu Paris, undhernach in Leipzig 171-2 in 8 vermehrt herausgekom-men. Sig. T. Sa. C. Fa.
LUPUS, tin Dischoff zu Trvyes in Franckreich, im 5Seculo- von Tonst war Vincent« Linnensis, desPresbyters Bruder, und anfangs ein Benedictincr-Mönch, wurde von Sidonio Apollinari pater patrum,epifcopus episcoporum, & alter seculi sui Jacobusgcnennet. Er schrieb eine Epistel an denBischoff Ta-latium zu Angers, de solennitatibus & de bigamisCiericis & de iis, qui eonjugati allumuntur, und nocheine andere Epistel an Sidonium Apollinarem, welcheWerckgen in den Tomb> Conciliorum, eines theilsauch in Dacberii spicileg. stehen; und starb 479. II.Sig. Sa. C.
L UPU S, oder Loho, (Alvarus), ein portugiesischer Je-suit, von Dillareal bürtig, profitirre auf der Univer-sität voir Eoora Humaniora, :md war des Collegiizu Port a Port Reetor, schrieb in seiner Mutterspra-che M'artyiologitim romanum; historiam provinciaeLuiitanisc Societatis Jesu, UNd starb 1608, int 5 7Jahre. AI. Ant.
LUPUS, oder Wol st (Christian), ein Augustiner, ge-bohren 1612 den 12 Jun. zu Jpern, trat in seinemi; Jahre in den.Orden, und that 1628 seine Profes-sion, lehrte zu Cöllir die Philosophie, nnd zu Löven dieTheologie, nicht aus den Echolastieis- sondern derheiligen Schrisst, den Synodrs und Patribns, wur-de 1653 zu Lösen Doetor Theologia, hielt sich nachdiesem 5 Jahr, wie auch aufs neue 3 Jahr bis 1679zn Rom aus, war aber kaum hinweg, als ihn jemanddurch eine wider seine Diss de contritione & attritio-ne gerichtete Schrisst, zu einem Lutheraner machenwollte, die aber, als sich des Lupi Freunde seiner Sa-che annahmen, wenigen Nachdruck hatte. Erwürbenach seiner Zuruckkunst Reetor der niederländischenProvintzen, wie auch königlicher Professor primariuszn Löven, und starb 1631 den io I„l. zu Lösen. Erwar ein ungemein fleißiger Mann, studirte des Ta-ges 15 Stunden, bedauerte die Stimden, so auf dasEssen giengen, pflegte oft zu sagen, er hielte alle die-jenige Zeit verloren, welche man nicht Gott und demStudiern widmete, und schrieb Dissertât, de Meletii& Arii personis, moribus atque erroribus ; de Sym-bole apostolico Senicseo; de Synodo nicatna; deConcilio sardicensi ; de Concilio constantinopolita-no; de Synodo ephesina; delatrocinio ephefino; deConcilio chalcedonensi; de voeibus lubstantia, eíîèn-tia, perlona, subfistentia See. ; de Synodo sexta ; deSynodo trullana; Programmata philosophie; llbei-lum de ovo animato ; apologiam pró anima ovi fen-sitiva; de origine ordinis eremitarum 8. Augustin! ;commentar. in Tertuilianum deprasscriptionibus con-tra hsereticos; divinum ac immobile S. Petri Apo-stolorum principis circa omnium sub cctlo sidelium
ad