2Ó09 LUPUS LUQUE
r ad romanam ejus catheJram appellationes adversqsprofanas hodie vocum novitates, alîèrtum privile-gium ; Theodoreti 8c variorum patrum ad Conciliumepheiinum epistolas ex manuscriptis bibliotbecx ca-fineniis Sc vatican» ; titulos decretorum Hilarii Pa-pL, Concilium neapolitanum, & Anacleti anti-Papae,epistolam, cum scholiis ; Tboma Cantuarienfis vitam& epistolas; Alexandri III Papas epistolas; Ludovi-ci VII, Galliie, & Henrici II, Anglite régis, epistolasde concordia sacerdorii & imperii jj,scholia 8c notasin canones & décréta Synodomm generaliumSc pto-vincialium, in ; Tomis, welche Werckei724 nndsqg.zu Venedig in 12 Folianten/ nebst Lupi Lebensbe-schreibung, welche Joseph Sabbarini verfertiget, zu-sammen gedruckt worden. Nach seinem Tode cdirtervilhà wynaueh ans dessen Manuscript Synodo-rum 8c provincialium décréta & canones; summumromanas apostolicse sedis privilegium quoad evoca-tiones & appellationes, in einem TvMV in fol. 1729j» Venedig. A. A,g.
LUPUS (Clarelius), ein italiänischer Poet, von Spo-leto, bekam vom Kayser Marimüians II den poeti-schen. Lorbeerkrantz, nebst dem Amt eines Secretarii,und schrieb de orthographia Terentii Scauri 8c Capri-,de verbis dubiis; de Palaphati fragmentis &c. Ja.
LUPUS (Jfac.), ein Portugiese, war des Königs Ema-nuelis Praceptor, begab sich aber nach Paris in dasCollegium Navarrà, wurde Licentiat uird ProfessorTheolvgiä, schrieb de republica gubernanda per re-gem, ingleichcn librum assertionum catholicarumapostoli, und starb 1498, 18 Mark. Lau.
LUPUS (Ignatius), von Bergamo, schrieb einen Com-mentât. in censuras & casus reservatos dicecefeosBergami, und starb 1659, im 74 Jahre. w,d.
LUPUS (L. Wilh.), ein niederländischer Poet, warProfessor in dem standonischcn Collcgio zu Löwe», umdie Mitte des 16 Seculi, und schrieb in Versen vitam8. Trudonis, so zu Loben 1540 in 4 heraus gekom-men. Sw.
LUPUS (Rudlius), ein lateinischer Redner, dessenÄvinckilianus gedenckct, hatlibtosll de stguds sen-tentiarum geschrieben, welche in Pithcci antiquis rhe-toribus stehen.
LUPUS (Thomas), ein Patricius, von Chieti in Ita-lien, war Doctor Juris, in seinem Vaterlande Ad-vocatus, und Auditor des Hertzogs von Palma undMarchcse von Vasti und Pcscara, schrieb Ptaüicumcivile Lc criminale, welches erst nach seinem Tode her-aus konunen, und starb den 15 Sept. 1652, im 71Jahre. W,d.
LUPUS (Vinc.), siehe Lupanus.
Sän LUQUE, siehe d’Eipinay und Sanluque.
de LUQUE (Ant.), ein spanischer Dominicaner ausAmerica, war Doctor der Theologie zu Lima, und so-wol im Jure canonico als in der scholastischen Theo-logie sehr bewandert, schrieb Arcana nova theologisethomiste CL; apologia 0 defenfiorio del rofitrio a Com;
LUQUE LUSCINIUS rckkc.
la bißoria do Ja proviuda de S. Juan Bautista del Per«,welche noch im Manusciipte liegt, und starb um 165;,
Ant. Lch. - L
de LUQUE Faxardo (Francise.), ein spanischer Prie-ster zu Sevilien, lebte um 1616, und schrieb Fiel de.settgamio contra la ocioßdady los jueges ; exartacion alas obras de mificricordia ; defpeitador del almay mo-tivas para la pracion; rdpeion de la fiesta en Sevilla ert-la beatißcacion de,S. Ignacio; relacion de las fießas eitigleßa de Sevilla a la purijßma conception de AI. S. Ihmwird auch politica christiana, so unter dein NahmenFranc, de Auqve heraus gekommen, beygelegt. Ant.de LUQUE (joh.), ein Advocat zu Jacu in Andalu-sien, lebte im Anfange des 17 Seculi, und schrieb
Divina poeßa de conceptos varios a las fießas principa-les del Kakndario. Ant.
de LUQUIAN (Joseph.), ein spanischer DoctorLheologiä, Dominicaner-Ordens aus Aragomen,war 25 Jahr lang Lector Theologia zu Tarazoua, edir-
te Tr. del bombte ; explicacim de la converfiou de fanPablo ; erudicion christianay dificurfios predicables , undstarb 1624. Ant. Ech.
L U R IA, siehe Loria.
de LURIA & Mendoza (Alverus), eilt spamscherNlt-ter aus dem Orden vo» Calatrava, schrieb um 1240auf königlichen Befehl Canstitutiones milittamMon-tefue, welche nebst andern dergleichen den Cistercienser-. Orden angehenden Sachen, zu Antwerpen 1630 infol. heraus gekommen. Ea.
LURKI (Josua), stehe a Sancta Fide (Hier.).LUSA1JO (Schern Tov), ei» veuctianischerRabbine,in der erstell Helffte des 17 Seculi, mit dessen Appro-bation das Buch erzürn' mam zu Venedig 1636tu 4 heraus gekommen. W.
LUSCINIUS (öttomarus), ein gelehrter Deutscher,lebte in der ersten Helffte des 16 Seculi, und hieß mitfeinem eigentlichen Geschlechts-Nahmen Nachtigall,den er aber, nach Gewohnheit scinerZeiten, gemeinig-lich in den lateinischen Luscinius > und zuweilen inden griechischen Progneum verwandelte. Er warvon Straßburg gebürtig, und lag erstlich daselbst,nachhero aber zu Wien dem Studiren ob, lehrte auchschon hieselbsi die Music mit außerordentlichem Zu-lauf, worauf er Lector. der griechischen Sprache indem Benedictiuer-Kloster zu St. Ulrich und Afra,wie auchPrcdigcran der Moritz-Kirche in Augspurg,und ferner Prediger in Basel, endlich aber Canoni-cus an der Stephans-Kirche in seiner Gedurtsstadtwurde. Im Anfange hielt er viel auf Erasmum, zo-he aber nachgehcnds überaus hefftig auf denselbenlos; wiewol er auch andere Gelehrten eben so wenigzu schonen pflegte, weswegen Melanchthon in einemauf ihn verfertigten Epigrammatc aufdie Gcdanckengerathen, daß er vielmehr Geyer, als Nachtigall,heissen sollte. Sonst besaß er eine gute Einsicht indie philosophischen und thcologischenWahrhciten,undwar in der hebräischen Sprache nicht unerfahren.Man hat von ihm eine deutsche und auch eine latci-Cccc cccc 2 nische