LYONS
LYRAËUS
LYRER
LYS ER
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Gesandtschafften verwaltet, Mische« 165S-und '1668florirt, und unter andern: msmonalia bina, i) ad
depurationem statu am ocdinariam, 2) ad coliegiumélectorale, direcb ; sonderlich ab(X Mémoires au Roy,interceptez par r enx de la garnison de Lille en 16O7,avec tpuelqttis autres pitres hinterlassen , welche letz-tem 1668 m 12 heraus gekommen/ auch dem löThei-ie dcs Di&m eixrop<ei cirr-vcrlelbct worden,des LYÛNS (Joh ),stehe des Liens,de LYPSiÄ .(Thomas), siehe Ictig (Thom.).de LYRA.obcr Lyranns, (Nie.), ein Franciscaner-Mönch, besam diesen Zunahmen Don seinem Gcburrs-Orte Lire, einem schlcchtenDorsse in derNormandie,und hernach- den Titel: Doctor planais & ucilis. Vielemémo», àiHor- von indischen Eltern gebohren, undhernach ein Christ worden, welches aber ungewiß ist;ey sey denn,daß der vkicolaus E^jupäus, welcher vor-her Oonirn oder Ivlakin genennet worden, und dessenmit dem Juden Iechrel gehaltene Disputation inWagenseds relis igneis Satans; stehet, mit diesem Ly-ra einerley Ware, wie Hevm. von verHarSt davorgehalten. Er.wurde xu Paris Magister Thcvlogia,und lehrte daselbst in dem Minoriren-Ordcn die hei-lige Schrifft, säuberte die Bibel von den schlechtenGlossen, und -gab postulas perpétuas , lèu brevemcommentationem in universa biblia libris 85 her-aus, woran er von 1293 bis i Zgo gearbeitet, und sindsolche schon im 15 Srculo in Mönchs-Schrrfft,zuerstzu Rom 1471 in 5F0L hernach aber öfters gedrucktworden. Er schrieb auch postillas majores , feuenarrationes in epistolas 8c evangelia dominicalia;diiputationem contra persidiam Judaeorum ; quaestio-nem de incarnatione verdi adversus Judssos ; eon-templationem de vira & gestis S. Francisci ; de ido-neo ministrante & suscipiente sacramentum ; pro-bationem adventus Christi perferipturas a Judxisre-ceptas ; prceeeptorium s. expositionem in decalogum;tractatum de differentia nostrse translationis ab Iie-braica litera in V. Testamento; librum differentia-rum V.& N. Testamenti; librum de corpore Chri-sti; Commentarios in 4 libros sententiarum ; quod-libeta theologica; tractatum de anima: claustro ; ler-mones &c. und starb 1340 den 23 Oct. Er bereite-re durch seine Schrifften einen guten Weg zur Refor-mation, davon das Sprichwort entstanden: Si Lyranon straffer, torus mundus delirastet : ingleichen SiLyra non straffet, Lutherus non saltaslêt. 'W.Wh. A. Pß. Un. T. Arn. Ta.
LYR AE U S (Jnstus), ein Professor Humanionun.zuUtrecht, war anfangs Rector der lateinischen Schu-le zu Middelburg, kam hernach 1630 an Ant.Acmi-lü Stelle als Rector an die Schule St. Hicronyminach Utrecht. . W.il er aber hier viele Feinde fand,die ihn bcsthuldigten, er sey Ursache, daß selbigeSchule in Abnehmen gerache-auch der Rath ihn des-halber bereden wokte, er sosie abdancken und dage-. gen eine Pension bekommen, er aber dieses nicht ein-gicnge, und sich Im Gegentheil wider seine Feindebestens vertheidigte,' so erhielt er 1633 obgedachte
Pvoseßio« de,) der- neu errichteten Aeademie,«nd starb16461m November. Man hat von ihm: Epistolamad Petr. Cunœum , dessen guter Freund er war, wel-che man unter Lunai Briefen No. 297 findet; wie
Mich orationem de ulu 8c dignitace studiorum huma-niratis, feie in der 1634 gedruckten Sammlung derInaugural -Redm bey'Einweihung der Académie zuUtrecht stehet, ßur.
LYRER, siehe Lirer.
•de LYS (Carol.), ein königlich-frantzösischer Staats-Rath und General-Advocat der Rechen-Cammer, imAnfange des 17 Scculi, schrieb recueil des infiri -ptiüiis ji-us les ßatues du Roi Charles VII, & de lapucelle d’ Orkans ; ingleichen sommaire de l o rigirse &progrès des offices tant de Trésoriers de France, cpue desgénéraux des Finances. Lo.
LY SANI AS, ein Grammaticus, den einige Dyianiasnennen, von Cyrene, war des Aeschrton vonMty-lene Sohn, und des Eratofthenw von Cyrene Lehr-meister, florirte in 126 Olympiade, und hat: *e ( lU/ußorcotdv einige Bücher, wie anch deDiogeneCy-nie», ^geschrieben. Ar. Laer.
LYS AN 1 AS, ein griechischer Historiens von Mallus,einer Stadt in Cilieien, hat ntfl Lgvrsxs ge-schrieben, welche plutarchus anführet.
LY SCANDER, oder Lysi:hander,(CIaud. Christoph),war Königs Christian! IV in Dànnemarck, Historio-graphus, und schrieb historiarn danicam Leu genealo-giam regum Danorum ab O. C. ad Christianum IVvel annum 1623, Ober en kort summa offuer den Dans-• he bijhria, ttl fol. ingleichen Chronicon Grœnlandì*.-Leb.
LYSCZYNSKI Podsedek Brzeski (Casimir), einpohlnischer von Adel und Atheiste, suchte die Lehre,daß kein Gott sey, sowohl mündlich als schriffrlichzu behaupten, worüber er in gefäkkgliche Haft ge-bracht wurde. Er wolte zwar solches mit allerhgndAusflüchten leugnen, wurde aber nicht gehöret, son-dern zum Feuer verdammet, worauf er seine Irr-thümer öffentlich in der Kirchen mit vielen Thränenwiederruffcn, und ihm endlich 1689 den 2oMartii,nachdem er seine Schrifften an einem Stecken gehal-ten und verbrennet, der Kopff abgeschlagen, und derCörper ins Feuer gcworffen wurde; die Asche aberladete man in ein Stück, und schoß damitgegen dieTartarey. HL.
LYSRCK (Adolph), hat 1676 relationem esrum,qux circa-S. ceJareatn Majestatem ad magnum Mo-lcorum Czaaruma Legato A. F.deßottoni an. 1675gesta sunt, j« Saltzburg in 8 ebirtt.
LYS ER, siehe Leiser und Leyser,
LYSER (Christian), von Leipzig, war erst zu HalleDiaconus, darnach Theologia Doctor, Pastor und.Superintcndens zu Eangerhiiusen, schrieb Disten-sion Lucheranorum öc Janlenistarum ; orar. aus dasAbsterben Joh. Georg. 1, Churfürsten zu Sachftn,difpp. de distinctione; de Mujestate Lcc.UNd starb den5 Oct. 1671, im 47 Jahr. W,d.
LYSER (Fnd.), ein ©octof LheoL von Braunschweig,
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