*8i SAÏXE SAXOFERRATENSIS SAXOFERRATG SAXUâ ig»
derstadienfes • deDithmarsia, V 0 N Welchen allen abernoch nichts gedruckt ist. Alok. Seel.
oder Saxonius, (Petr.), ein ProfessorMathem.ìuAltorf, warzu Husum indemHertzogthumSchles-ivig, wo fein Vater Jacob Saxe Prediger und Con-sistorial-Assessor war, den i6 August 1591 gebohren,studirte zu Leipzig und Altorf, an welchem letzter» Or-te er sich sonderlich auf dieMathesin legte, that 1614une Reise nach Jngolstadt, Onoltzbach, Ulm und Tü-^ngen, hielte an diesem letzter« Orte eine ZeitlangVorlesungen über des Euclidis Bücher, kam 1615nach Alters zurück, wo er gleichfalls allerhand ma-kycmatifche Vorlesungen im Haufe mit grossem Bey-kallanstellte, gab auch 1616 seine gemachten Aumer-ningcn über die im Februar und Mcrtz beobachteteKönnen-Makeln unter demTitel: macul®sclaresex‘de&is observaticnibus Altorfii factis heraus, reife-,^'ucht lange darnach in Holland, und hielte sich zu<nden und Groningen fast eingantzesJahr auf, wnr-de r 617 Professor Mathcm. zu Altorf, und erwarb sichw grossen Ruhm dabey, daß der frantzösische Gesandte,sicher in dasigen Gegenden seine Verrichtungen hat-ihn auf etliche Wochen alle Tage besuchte. Erwollte einige alte griechische mathematische Wercke mitis,neu Erläuterungen ans Licht stellen, starb aber sehrkfuhzeitig den r6 September 1625, in seinem Z4Jahr.
(Petrus), ein Canonicus ;u Arles, und Doctor^plocííâ, lebte am Anfange des i7ten Sec»li, undichrieb Ponrisicium arelarenfe, leu historiai» prima»8. arelatensis ecdeíìœ , welches Werck 1600 zu'“P gedruckt, und darauf Mcnckcns Scriptor. rerumsFî man - einverleibet worden.
x O, mit dem Zunahmen Grammaticus , mit wel-«Km Nahmen zu damahligen Zeiten diejenigen pfleg-belegtzuwerden, die es andern an Gelehrsamkeitwen zuvor thaten, wurde auch Longus wegen seinerange» Statur genennet, war Probst zu Rotfchild,«»dein Historien-Schreiber des i2tenSeculi,inSce-and gebohren. Absalon, der Ertz-Bischoff zu Lun-m, bey dem er sich als Secretarius aufgehalten,üchte es dahin, daßerum 1177 die dänischeHisto-. E D schreiben angefangen, welche er auch glücklichä^^kande gebracht, und darinne die dänische Ge-uMke von 1057 vor Christi Geburt, bis 1186 nach,^ "ri Geburt vorgetragen. Er hat den Pal. Maxi-iucirf mtiiirt/ uud in sehr zierlichem Latein geschrieben,îìîuer Zeit was ausserordentlichcs gewest.w d Edition haben wir Srcph. Ioh. Srephanioner c?^n, welcher dieses Buch 1645 zuSora mit ei-Avn Nachricht von Saxonis Leben, des Buchesaus den Urtheilen der Gelehrten davon Her-
ing ® c 9 -bcn. Gapo starb 1204. Stepbanim in pro-Ba p ^ cr ^ !n S- in notis ad ceftamenrum Abfolonis.
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auiti», E ^ Ratensis (Gabriel), ein Eremit,Au-er-Ordens,Vicarius geueralis zu Perugia, und
1556 Prior generalis seines Ordens, hinterließ ver-schiedene Schriffte». ja.
deSAXO FERRATO (Bartolus), siehe Bartolur.
de SAXON! A (Alb.), siehe Albertus.
SAXONIA (Hercules), einMedicns,gebohren 1551zu Padua, war ein Sohn Victors, und ein EuckelHicroiivmi und Francifci de Saxonia, welche als ge-lehrte Leute bekannt sind. Nachdem er Doctor Me-dicinä worden, lehrte er dieselbe öffentlich zu Padua,und hatte grossen Zulauf. Als die Rcpublic Venedigeinsten iz Professor-Stellen auf dieser Académie ab-schaffen wolte, intercedirten die Deutschen daselbst vorihn. Hierauf wurde er nach Venedig beruffcn, wo-selbst er viel Geld und Ehre erlangte: gieng 1589016Professor Medicinä primarius wieder nach Padua,curirte eine Zeit hernach den Kayser Mapimilianuman einer gefährlichen Kranckheit, wurde daher von demKayser zum Ritter gemacht und reichlich befchenckt,wechselte mit feinem Collcgen,dcm Alexand.Masiaria,wegen des Nutzens der Vefîcantîum in febribus pe-Rilencibas allerhand Streitfchrifften, gab viele zurPraxi gehörige Bücher heraus, schrieb de pulsibus;de signis & 'symptomatis febrium putridarum ; deurinis; de morbo gallico; de plica polonica ; dephoenigmis & de ufu theriacae in febribus pestilentia-libus ; de peste &c. , die anfangs eintzeln zuni Vor-schein gekommen, nach der Zeitaber von feinem Zuhö-rer, dem petr. Uffenbach, unter dem Titel: Pantheummedicinae selestum zu Franckfurt 1605 in fol. zusam-men ediret worden, und starb zu Padua 1^7, im 56Jahre seines Alters. Von andern Gelehrten aus dic-serFamilie, siehe Patini Lyc. parav'. P. I p.132. Tom.
de SAXONIA (Jordan.), siehe jordanur Teutoni-cus.
de SAXONIA (Tudolph.), ßefjt LudoJphus,
SAXONIUS, siehe Saxe.
SAXONIUS (Johann), ein Mönch aus dem Servi-tcn-Orden, lebte um 1412, und schrieb über Vcn Pro-pheten Esaiam ; Predigten über einige Psalmen, undeine Historie von Deutschland. Vo. Fa.
SAXONUS (Barn-), siehe Sastbne.
SA XUS (Aloysius), ein Priester in feiner VaterstadtPerugia, und Vorsteher der Lazarcth-Kirche daselbst,in der andern Helffte des 17 Seculi, schrieb Farmende nativitate Deipars ; elogia und carmins in lan-dein D. Basilii. M. Ol.
SA XUS (Angélus), ausPàa, war Doctor und Pro-fessor Juris canonici zu Padua, und wmdr 1618 im50 Jahre von feinem vormals gcwefencnFamulo elen-diglich und meuchclmörderifcher Weife ums Leben ge-bracht. Tom.
SAXUS (Christoph), ein Rhctor und Grammaticusvon Perugia, wurde nach Abgang Franc. MaturantiiProfessor Eloqventia daselbst, schrieb Qracionem delaudibus Perusix ; de arte rherorica; de institurioneüratoriaj grammaticae institutiones; orationes und
M 2 andere