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andere Werckgen, welche letztem aber noch imManu-script liegen, und starb 1550 oder 1570, im 7z Jah-re. Die hiitori® Daciae & Sueci® werden ihm voneinigen ttnred?i beygelegt, wovon Saxo Grammati-cus der Autor ist. Ol. Fa.
SAXUS (Thomas), ein Canonicus am Dom - Capitelin feiner Vaterstadt Perugia, war Ehristophori Sohn,und gab 1550 dessen Orationes heraus. Ol.
de SAY, siehe Fiennes (Guil.).
S A Y B A N T U S , oder Saibantes, (Gaudentius) , einMinorit Provinciä St. Antonii, des Bergs ZionGuardian, des heiligen Landes Gubernator und Cu-stos, und in den Morgenländern päbstlicher Commissarius zu Jerusalem, lebte »m i6n. Man hat vonihm unter andern ein lateinisches Attestat, welches erTobiä Avümr zum Beweis, daß er die heiligen Oer-ter zu Jerusalem besucht, mitgegeben. Es stehet inden unschuldige» Nachrichten 1720.
SAYRIUS (Gregorius), ein Benediktiner aus En-gelland, war ein Mönch in dem Kloster St. Justinazu Padua, lebte um 1605, und schrieb: Clavem re-
giam iacerdotum caluum conscienri®, feu theologi®moralis chefaurum, welcher 1680 zu Mayntz in folioaufgelegt worden.
del SAZ (Franc. Carrasco), ein spanischer JCtUs vonTrnpillo, advocirte erst zu Lima, ward hernach Stadt-Richter zu Lima, florirte um 1620, und schrieb Com-ment in aliquas leges recopilationis regni Castells,inglcichen tr. de caiibus curi®. Ant. .
S A Z G E R, siehe Sasger.
SBARAGLIA. oder SbaraIea,(Joh. Hieronymus), ge-bohren zu Bologna den 28 Oct. 1641, ward 1663daselbst MedicinäDocker, iL64Philosophiä, hernachMedrcinä und Aualomiä Professor, und wurde, nach-dem er 40 Jahr lang dociret hatte, pro Emerito de-clariretz schrieb de recentiormn rnedicorurn studiodist'e>tationem epillolarem ad amicnrn 1687, dariulieer erweisen wolle, daß die Anatomie einem Practiconichts helfe; dagegen sich D. Johann Paul Ferra-rius zu Parma, Marcellus Malpighius, und D. Jo-hann Lohn in Leipzig setzten, welchem letzter» er inseiner distert. epist. II, 1692, und dem Malpighio inappendice ad phystco - snarornicas epistolares disser-rariunes 1701 antwortete; verfertigte ferner oculo-rum 8c menris vigilias ad distinguendum studiumanatomicum & ad praxin medicin® dirigendam; Ri-spofla a Teofilo Arethto i. e Marc. Malpighi, UUb starb1710 den 8 Jan. am Schlage. Er gab 1701 einenTheil der bisher angeführten Schrifften zusammen,unter dem Titel Exercirariones physico - anatomie®heraus, und hinterließ unterschiedene feine Dinge imManuscripte, von denen 1716 die Entelechia feu ani-ma scnfuiva brutoram demonstrata contra Cartelium
gedruckt worden. Gi.
SBARDELLAT, siehe Dudithius.
S BARRA (Franciscus), ein italiänischer Poet, lebteum 1662 zuJnspruck, und schrieb verschiedene Opern,z. E. la Magnanhmtà d'Ateßdndro.
SBARRO JA SCACCHI 1 S 4
de SBARRO JA (August.), ein Prediger-Mönch vonCorduba, lebte im Kloster St. Thoma zu Sevilien,machte sich durch seine Gelehrsamkeit und Beredsam-keit bekannt, schrieb Expositiones íummularum PetriHispani; dialecticas introductions; purificador du laconckncia See. und starb 1554. Ant.
SBROLIUS, ober Sbrulius, (Richard), einPoetvonUdine in Friaul, lebte unter dem Kayser Mapimilia-no I, dessen Buch, der Thcuerdanck genannt, er inschöne lateinische Verse übersetzt, so aber noch nichtgedruckt sind. Ermeldter Kayser recommcndirte ihnauf dem costnitzer Concilio an den Churfürsten vonSachsen, Frivericum III, der ihn mit sich nach Sach-sen nahm, und 1508 zu Wittenbcrg zum ProfessoreHumanrorum bestellte. An. 1522 docirte er zuFrey-berg, begab sich aber hernach wieder an den kayserli-chen Hof. Sonst hat man von ihm verschiedene Poe-mata, als Vaticinium Protei ; in Caroli V Imp. fe-licem in Germaniam ex Hispania reditum; Carmenextemporale ad Cbrifi. Scheurlium ; panegyricuin adFridericum Saxoni® Electorem ; Chryfocharim tre-bericam ad prxsulem Trevirorum; in landern Sfor-tiadum, welche Dinge meist eintzeln gedruckt worden.Fa.
8BRULIU8, siehe Sbrolius.
SCACABAROZZI (Henricus), ein Dominicaneraus der Mitte des 13 Seculi, von Mayland gebür-tig, hat de vira 8c cxde S. Petri martyris annotatio-ns privatas im Manuscript hinterlassen. Ech.
8 CACCUI (Fortunarns), war von einem italiäni-schen Ritter, Jac. Oliverio Gcacchi, mit einer Mai-tresse gezeugt, wurde ein Eremit vom Orden St. Au-gustine studirte zuRimini und Rom, wie auch inSpanien zu Alcala desHenarcs, legte sich, als er inItalien zurück kam, sonderlich auf die hebräischeSprache, und lernte auch noch im Alter griechisch. Erlehrte hiernechst die Theologie zu Verona, Perugia,Recanati und Macerata; zu Rom und Padua aberdas Hebräische, worauf er sich nach Fano begab, inder Absicht, einige Wercke allda auszuarbeiten. Alser aber daselbst die in seinem Orden eingerisscne Un-ordnungen allzu frey bestraffte, auch so gar seineObern nicht schonte, gcrieth er darüber in einige Ver-drüßlichkeiten, welche vor ihn um so viel nachtheiligerschienen, weil er selbst nicht allzu anständig lebte, undinsonderheit wegen desFrauenzimmerszu vielcmVor-wurf Gelegenheit gab. Er gieng also nach RoM,und von da nach einiger Zeit wieder nach Macerata,und erklärte allda die heilige Schrifft, bis ihn endlichder Pabst Urbanus VIII 1624 zum Sacristano derpäbstlichen Capelle nach Rom berief. An. 1628 w»r-de er auch zu einem von den Consultoribus bey derzu Verbesserung des Martyrologii und ßreviarii ro-mani errichteten Congrégation ernennet. Er schrieb
Unter andern Sacrorum el®ochrismatum myrothe-cium sacro -profanum, so aus 3 TvMls besteht;brum de cultu & veneratione servorum Dei, u»d
starb