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prsdestinatione 8c reprobatione zu Cölln heraus ge-gebe».
S C JHL W E L T N (Narcislus), hat 1660 eine würtem-bergische kleine Lhronic von 77z bis 1660 zu Stut-gard in 8 ediret.
SCHWELING, O&Cr Sweling, (Johann Eberhard),ein Dsctsr Juris, gebohren 1645 den 27 Scpt. zuBremen, studirte daselbst, hernach zu Leiden, Heidel-berg und Franeckcr, wurde 1672 zu Bremen Professorordinarius Physices, 1674 zu FrancckerDoctor, unddisputirte de evictionibus, wurde ferner 1678 Profes-sor ordinarius Juris zu Bremen, und 1691 ProfessorPhilosophiä practicä universalis, schrieb Libwa Mpb/stce; cartesnns, cam oradone 8 c dilTemtione deIsis mortuis; Meutern immortalem; Exercicationescathedrarias contra P. D. Huetium ; Philosophiamtheoret. 8 cpract. univ. ; Prolusiones juris ad Institut.Justin, controv. ; Rece.nsionem philosophie univer-sae ; Difl. de glandula pineali sede mentium huma-narum ; de natura juris naturalis, und starb 17x4 den6 Dct. Leb. Bs.
SCHWEMLER (Hermann), von Cölleda in Thürin-gen, war anfangs in dem königlichen GcrichtzuDörptin Liefland Advocatus, hernach bey dem Grafen Ma-gno Gabriele de la Gardie Secrckair, zuletzt des Ge-richts in dem kokenhustschen District königlicher As-sessor; wurde in den Adel-Stand erhoben, und be-kam den Geschlechts r Nahmen van Leßinen; schriebdrey Bücher Poemata, da er in dem ersten die schwe-dischen Helden erzehlt; das andere und dritte aberJYlifcellanea in sich hält. Er starb den 12 Aug. 1657.W,d. Neu.
SCHWENCK (Caspar), ein Flcnsburger zu Ende des17 Seculi, war Rcctor der «schule zu Gardingen imEiderstadtischen, und gab Sreph. R.loyii erleutertenCatechismum heraus. Mol.
SCHWENCK (Johann), des vorigen Caspar! Sohnvon Gardingcn, gab 1662 zu Flensburg einen Advo-caten ab, ward 1664 zuHelmsiadt Liccntiat, 1666 zuKiel Professor Novellarum und Jnstitutionnm, 1669Doctor, danckte aber 1670, weil ihm wedderkopfvorgezogen worden, ab, zohe nach Hamburg, und vondar nach Gardingen, lebte als ein Privatns, undschrieb Disp. inaug. de privilegio summum studiorumcaula factotum; Disp. de jure academiarum; Pro-grammata &c. Mol.
SCHWENCK (Johann Sigismund), von NeubruiNlin Fransten, wurde anfangs 1659 zu Leipzig Diale-ctices und Metaphysices Professor, hernach 1663 Li-centiatus Theologia,und an dcr Nicolai-Kirchcn, wieauch darauf an der Johannes-Kirche in LüneburgPastor, schrieb Disp. de iterata collatione remiffionispeccatorum sub ipsa ejusdem condnuarione, podsii-mum an talis extet? de pluvia ; de lbno ; de metal-lographia generali; Orar.de paupertare Srudioso-
rum &c. und starb den 7 Dec. 1670. W,d.
von S C H W E N C K F E L D (Caspar), Herr von Df jjoder Oßing, ein fchlesifcher Edelmann, gebohren Ezu Oßig im Hcrtzogthum Lregnitz, studirte zu «J 'und auf andern Äcademien, gab hernach eineZcMseinen Hof-Mann ab, hielt sich bey unterschied«'Fürsten, sonderlich bey Hertzog Carl zu Münster'auf, lernte erst spat die gricchistl-e Sprache, und ^fleißig die griechischen Patres. Als er die dan ^gemeinen Religions -Irrthümer erkennen lernte, w ,er sich anfänglich wider die Catholifchen zu ÖCI ? ( 'L;testanten, schrieb auch 1524 einBuch wider dieüs^zu welcher Zeit er Canonicus zu Liegnitz war. G.e ^wie er aber bald einige Mangel an den Evangem" (iangemerstt zu haben vermeinte, such dahero ^Schrifft von dem Misbrauch des Evangclii > a(chevheit des Fleisches pubiicirte; so erweckte & yvielen rillen Widerwillen gegen sich; hielt es ^stasten, wollte die Kinder-Tauffe und dasJ-'j'^tmahl abgeschaffet wissen; lehrte, die heiltesey nicht Gottes Wort, sondern nur ein «»!!<?,Zeichen; Christus sey das wahre Wort in unch^
Predigtamt und Sacraw.ente seyn eben nichtsondern die Geniessung des Leibes und Blntcs>^im Glauben genug; Christus sey nach seiner |iiheit keine Creatur rc. Seine Bücher machten ^mehr und mehr verhast, und weil er seine treigt st,,,-nnilg überall auszubreiten suchte, so wurde erhss^jgkwieder verjagt. In Straßburg pubiicirte etH^,Schrifften wider Lutherum. Im Würtemberg L £ ,t,wechselte er sonderlich mit D. Andrea vielSchstL^und starb endlich >561 den x i Dec. zu Ulm,geringste von seinen irrigen Meinungen zufcn. Seine Schrifften, deren mehr als 8° » ^z. E. vorn Sacramcnt; vorn Lauf des Worte ^rcs; von "Vergebung der Sünde; Lekenntn'b ^liChristo; Lreutz-Latechifmiis; von der ich"
vom Lehramte des neuen Testamentes;oder christliche lehrhafte Mißivcn; Betr-sstchiides Leidens Christi; Vcrschmähung .^>1'
vom Stande der wahren evangelischen ^u; vom christlichen Sabbath und Antesl ' -, £ f. es alten und neuen Testaments; Auflöst,/ 0Frage: (Pb ein Christ auch ein Sünder stf ' ^mahnung das Wort Gottes zu fordern; v-'eidey Leben des Menschen; von der AnbctuL^,,>!sti; Auslegung des Evangelii vom rcichev », ^,i>und armen Lazaro; Auslegung desEvangs chje'Einzüge Christi zu Jerusalem; postill vondcrgeburt über Joh. III am Feste Trinita 1 ^.der Speise des ewigen Lebens; Auslegung , f „ t>>Psalms ; des Evangelü Lucs VI von 1 0 :
Liebe und Barmherzigkeit; des Evangs.' ^geXIV Dominica II post 'Prinitatis; des „
Lucs V Dominica V poliNriniratis; des 0 ,Match. IX; deutsche Theologie in ^Wort; Corpus dostrin* Christians VON d „jOlidlbund Gnade, Adam und Christo; vornStreite; Judicium über Joh. Brenm f-
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