SCHWEDLER SCHWEIGGER SCHWEINIZ SCHWEITZER 410
** ^ m peratoris in Ducatum mediolanenfem, Comcs^latinus cäsarcus. Sonsten war er der erste/ w«í/
Tübingen das vorhin nicht sonderlich bekann/
^-dus publicum öffentlich gelchret, und durch seineNe, î" Aufnahme gebracht hat. Er schriebMch inrroduäkionem in ju; puhlicum, welche viel/
^5, wieder aufgelegt worden/ und zu viel andern ge/
Schrifften Gelegenheit gegeben. Man hatke> juristische Dilpp. von ihm, welche sein En/
. / Wolffg. p«ul Bürgermeister, 1731 in 2 Voll.s, ? ^ssmmcn drucken lasten. Auch sind viele Con-
J*. ^ 0l1 ihm in der ColJectione nova confil. jurid.tt t g' Vo1 - 1 Iv lind VI ;u finden. Endlich starbHslrf ^ tn 3 ° April/ im 87 Jahre seines Alters,tu ». 1 î* 1 cr bas rare Glück gehabt, achtcrley JubiläaSCh cben * 1>ro -
srf. (Johann Christoph), ein evangcli/
tu «.^"bigcr, gebohren zu Ackcndorf 1672, studirtenahm auch allda die Magister/Würde an,bx.' . 1698 Diaconus zu Nicderwiese bey Greiffen/^ritK ln b"' Ober/Lausitz, nachgchends Pastor undsch, Lediger daselbst, ließ ein Wayscnhaus bauen,)>ir ea-Ergvickung auf dem Siegbctte; Geschrey^^ernache; Richtcrstuhl des Gewissens; dasbrs >"ll«en der Gläubige» aus Ezech. III, 26 ; i&ccn■’aisto- mt11c ' SU:,c Ö 3 ^>öferi ; biblischen Spruch/ undClc| i; Caiechismum; apostolische Briefe oder.l^ung vcr Sonn / und Festtags /Episteln;t« nq Ennuis / Lcxicon; -Hirten / Briefe; Bekrach-ti e f C i C Evangelien; Psalterbuch in 5 Predigten;lo gic Wittwe, die einsam ist; Herycns-Theo/de„ ^'"d Weisheit Gottes; die ewige Ruhe auschx E^""/und Festtags /Evangelien; das vierfa/$de| ; Summarium theologicum; mysterium
}(ln n-»,^^bnrettung D. Joh. Günthers; Viel ein/<*co,, 0 lllckte Predigten; DUT. de narurali hominisihn frùt' u . &, ’ c - und starb den 12 Jan. 1730, da manllche tnr Bette todt gefunden hat, als er sich et/vorher nur etwas wenig gcklaget. bin.
°t>frSchwayger, (Johann), hat 1569r. re daft n . Co ^roíIìonum ]ibros 13 in epitomen per se
^è^ll» in xoediret.
des (David), ein Präger/Jude im An/bch 1-,^. 8 Ceculi, schrieb ra'o, rhrenodiarn auf
v' bbiolurionem ieu complernencuni le-pllnusx-j °"^'euchi, welche beyde letztem noch im
L»'-KÄ."U«> b"<w«,
Austgg, bml dem Werckgen niants nvbanc eineb W £lGr W '
tv zu Vder Schweicker, (Salomo), ge/
Ä m isct ^^Ear, im würtembcrgischenHer/ei) Und boí, s r i e zu Tübingen, gieng 1576 nachh.."l ^inRenl^ als Prediger mit dem Baron Joa/x50. „ ot J *577 nach Constantinopel, und"ach Jerusalem, um die Merckwürdig/
keiten dafelbst zu betrachten; gab auch x6o8 zuNüm/berg eine Reisebeschreibung nach Constantinopelund Jerusalem mitKupfern Ú14 heraus, welche 1664,nebst Christoph Eislingcns italiänischem Wegweiser,daselbst aufgelegt worden. Nach seiner Wiederkunftwurde er Pastor zu St. Maria in Nürnberg; schriebausser obgrdachten, Alcoranum mahomecan. deutsch rc.und starb 1622. Er. Ei.
von SCHWEINIZ (David), auf Seyffers/UNdPe/tersdorf, ein gelehrter und hochbcrühmter Staats/Mann in Schlesien, gebohren den 23 May 1600, auseinem sehr alten adelichen Geschlechte, studirte imbreßlauischen Gymnasio, hernach zu Heidelberg undGroningen, erhielt nach seiner Zurückkunft in Schle/sien einewichtigeCharge nach der andern, wurdeauchin verschiedenen Gesandtschaften gebraucht; musteaber dabey im 30jährigen Kriege mancherley Unge/mach ausstehen, war übrigens Regicrungs/Nath,Hof/Richtcr und Landcs-Hauptmann des Fürsten/thnms Liegnitz. An. 1664 wollte er von seinem Am/te abdanckrn, und trat ungcscheut vor den verstimm/lcten Land/Ständen auf, sagende: Wo cr icman/den Gewalt und Unrecht gethan, oder durch Ga/den und Gcschencke sich vie Augen blenden lassen,so solle man» ihm darstellen, er wolle alles wiedergeben. Die Zeit, so er von seinen öffentlichen Ge/schäffken übrig hatte, wandte er auf Lesung und Der/fertigung geistlicher Bücher, und setzte bereits in sei/ner Jugend 1626 gute Gedanckcn von Prüfung desGewissens oder wahrer Busse in 2 Theilen auf. SeinSchild wider die Traurigkeit ist zwar nicht complet,aber deswegen desto mehr zu schätzen, weil es aus ei/gencr Erfahrung geflossen. Seiner-Heryens / Harffeoder geistreichen Gesangbuch«: hat cr eine Vorredevorgesetzt, darinne cr ausgeführt, daß das Studiumtheologicum auch einem Edelmanne wohl anständigsey. Sein -Hcrycns/ Psalter oder andächtige Ge/bete über den Psalter Davids, und die hundert cv/angelischc Todes/Gedanckcn sind zu Breßlau ansLicht kommen. Die kleine Bibel, d. i. Summarienüber die heilige Bibel hat er in seinem Epilio zuDantzig cdirt; über dieses eine Genealogie derer vonSchweinitz heraus gegeben, welcher er einen Diseursvon dem alten schlesischeu Adel prämittiret, und ist1667 den 27 Mertz gestorben. Neu. HL.
SCHWEITZER, siehe Suicerus iinb Helvetius,
SCHWEITZER (George Friedrich), ein würtem/bergischcr Prediger, gebohren zu Blaubaycrn 1669,studirte zu Tübingen, ward allda 1690Magister, mu/ste anfangs Dienste ausser Landes nehmen; ward hier/auf 1700 zu Hochdorf bey Marpach, und 1710 zuWestheim Pfarrer, folgends 1718 Spécial /Supcrin/tendens und Stadt/Pfarrer im Wildbad; schrieb An/merckungen über die Offenbarung St. Johannis,und starb 1727 den 28 Jun. im 58 Jahre seines Al/tcrs. Eeb.
SCHWEITZER (Johann), hat 1687 (tnwTr.de
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