Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
415-416
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4I$SCHWENDEND0ERFFER SCHWENTER SCHWENTER SCHWERDTNE R4 i(Í

Senioris, des Ober - Hofgerichts Aflessoris, Canonicizu Älerseburg, und der Académie zu Leipzig Syndici,Tochter war, über 50 Jahr in» Ehestände, wie auch54 im Amte, und starbiüZidm r6 April, im 84 Jah-re. Pro. Vog.

SCHWENDENDOERFFER (Leonhard), desgräflichen mansfeldischen Amts Arnstein Inhaber,churfürstlichen Durchlaucht, zu Sachsen Rath, desSchöppenfiuhls Assessor, ältester Bürgermeister, undder Kirchen zu St. Nicolar zu Leipzig Vorsteher, starb1652 den 22 Jan. Vog.

SCHWENDENDOERFFERIN (Anna Maria),ein leipziger Frauenzimmer, eine Tochter Leonhard»Gchrvendendörffcrs, ward an einen von Adel vonWolfframsdorff verlobt, starb aber noch als Braut,1672, und schrieb ein deutsches Buch unter dem Titel:andächtige Gemüths-Seufstcr. W,d. Pau.

von SCHWENDIJLazarus ), ein Freyherr vonLandsbcrg und berühmter kayserlicher General, dien-te unter Larolo V und Philippo H, dessen Sohn,im Kriege, erhielt von 1564 von Maximilians Hdas Ober- Commando gegen den siebenbürgischenFürsten, Joh. Sigism. de Zapolia, wurde Gouver-neur zu Caschau, und erwies sich als ein braver Sol-dat. Endlich le^te er sein Gouvernement nieder,gieng auf seine Güter, und starb daselbst 1584, im 62Jahre. Man hat von ihm eine kleine lateinischeEchrisst de bello contra Turcas gerendo; im Deut-schen aber: Rricgs-Discurs von Bestellung einesganyen Rriegs - Wesens; ein Bedenckcn an Nap-ser Maximilianum II von Regierung des heil. rö-mische» Reichs, und Freystellung der Religion.HL.

SCHWENNER (Petras), ein JCtus, gebohren zuKönigsberg in Preussen 1672 den 5 Novemb., ward,nachdem er Deutschland und Holland besehen, 169gzu Königsberg Liccntiatus Juris, 1700 Professor Ju-ris extraordinarius, und starb 1707 den 19 August.Man hat von ihm: Difp. de jure pœnitenria:; decivicatis ex mutuo obligatione ; de libenltione fide-jussoris ante folutionem ; de vafallo delinquente ; dernatrimoíiio 5e nu m ; de retrastu gentilitio ; de juredomuum; de illícita juris renunciatione ; de judicefeudali; de prohibitis transactionibus. Arnold.

SCHWENTER (Daniel), gebohren zu Nürnbergr585 den gl Jan., siudirte zu Altorf, und gelangte1608 zu der Profession in der hebräischen, nachmalsaber 1624 in den übrigen orientalischen Sprachen, inwelchen er auch zum Poeten gekrönt wurde, ward zu-gleich Jnspector des Collegii daselbst und Bibliothe-carius, und darnach 1628 Professor Matheseos, starb1636 den 19 Jan. eine Stunde, nachdem seine Ehe-frau in einem unglücklichen Kindbette mit 2 Zwillin-gen verschieden, und er also selb vierte in ein Grab ge-legt worden, und hinterließ Manipuhirn, feu Lexiconhebr. latinum ad formam Cubi hutteriani ; vier geo-metrische Tractate, welche Ge. Andr. Böcklcr mitAn-merckungen vermehrt 1667 zu Nürnberg, unter dem

Titel: Geometrie practicœ novae libri 4, zusandrucken lassen; mathematische und philosophéErqvickstunden, zu denen Ge. Phil. Harsdörffer»

2 Tomos verfertiget; Steganologiam & iìeganvAphiam novam, 5 geheime nragifche natürlichereund Schreibe-Runst, unter dem NahmenGibronte Runcleus ^anedi; Dill', de vera con ^tium heibraicarum pronunciatione; de Talmud ddaeorum; de vocalium syriacarum pronunciatt 0Orat de pronunciatione literje Thau raphai®-W,m. Apin vicas phil. altorf. Fab.Dop. ^

SCHWENTER (Jacob), ein Sohn des vorigen Lniels, gebohren zu Altorf 1631 den 22 Mertz,te daselbst, wurde 1651 Magister und Poeta w l *L;tus, nachgehcuds Superintendens und Schloß'^digcr zu Obern-Sultzburg, bekam aber, odervielmehr freywillig seineDimißion, erhielt daraufne Feldprcdiger-Stelle, schrieb wolfsteinischcsjV^Bet-und Lirchcn - Weihfest in 3 Predigten;lateinische Rede Cenro virgilianus betitelt, und I1674 den 6 April. Wer.

SCJiWERDTNER (David), ein lutherifcherTh^gus im 17 Seculo, docirte zu Leipzig, wardSuperintendens zu Aschersleben, und schrieb V 1III de notitiis naturalibus insitis See. Leb. u

SCHWERDTNER (DavidGottfried), «««]%«scher Theologus, gebohren zu Bricg in Schlc>>5O,5>14 April 1661, begab sich 1676 in das Gymss^celisabethanum zu Breßlau, nach VcrfliessungJahre aber auf die Universität zu Leipzig, rechst ^,1nach Wittenberg, kehrte sodann »viedcr ZliruckVaterland ; hieraus wurde er 16a 8 ins 0nach Olbendorf im Briegischen beruss'»,dieses Amt kaum angetreten, da ftglcich die w 1vertraute Kirche den Evangelische- genor.mss'E^iler ins Exilinm geschickt wurde. Jnimittchl

noch selbigen Jahres nach Cvuradswchoau im , w ,.burgischen, und von dar 1692 nach Herrch''/nitz im Wohlauischcn, 1695 «der nach Pap'und 1700 nach Juliusburg, da er als Pacht jitnior gelebt, bis er 1724 nach Jauer zum hfder evangelischen Genaden-Kirche zum Höchst!!,'ruffen wurde, allwo er auch noch 1725 dienés Inspectons und Primärst bekam, unv^ ^1735 den 27 Mertz das Zeitliche gesegnete- „Maus Liebe zu seiner Gemeine verschiedene ^ u C iW,liehe Vocationes ausgeschlage», undchst^chch'

Bilder - Lust; 52jährige« Gedächtniß derlischen Rirche vor Jauer; juliusburgischf.^ e vf .jauerische 2ln;ugs - predigten ; Memorabt

gelles, oder sonderbare Sonntags-

Leiten; Entwurff sein er 22jährigen Birchre. im Druck heraus gegeben. NZ. .SCHWERDTNER (Job. David), einTheologus, gebohren 1658den2ztenMap l 3#'ein Sohn David Schwerdtners, stubule^ ,0»-und Leipzig, wurde i6go «gbt» Magister, w ##