4,7 SCHWERDTNER SCHWERTFER SCHWIGGEN 418
^ccalaureus Theologiä, i6g6 Archi -Diaconus zunach diesem aber 1691 zuWittenberg Licen-ak . -"d i6 9 2 Superintendens zu Pirna. Er warkaum nach Pirna gekommen, so musie er mitKurfürst Joh. Georgio I V zu Felde gehen; verwal-tz,-,Mch seiner Zurückkunft sein Superintendent-Amtfch^f r Ulm ' ward zu Wittenberg Doctor Theologiä,ten^ ^"wrsuchung der Frage: ob die Verdamm-tz ^^nung haben aus der Hölle gelassen zu wer-, "> ^indicias moralitatis diei dominicae; epitomenj 0 j ntr P Ver sia rum tlieologicarum ; fpicilegium phi-j ,°| lco - theologicum ; Einwendung wider M.hj ^Wers Ausscnlassung des Vater Unsers und Exor-> dringende Gewissens - Scrupel über der zus^^ZLberg in Preussen 1707 im königlichen Way-tl)/n gehaltenen Kommunion, unter dem Nah-kwf ^"ocentius Deodatus Sincerus; Examenlvea onis tridentinae unter eben diesem Nahmen,^ gen welcher Schrifft der Verfasser, darr darinnehieMn ^6- Aenderung der wolffenbüttelischen Prin-Sg er ? -Elisabeth Christinn hart angegriffen, grossenstian gehabt; Sendschreiben wider Herrn Chri-b^^erbern unter dem Nahmen Christian Lauter-tz 2 ' Welches dieser für ein Pasqvill ansähe, und D.kià^rdtnern deswegen im Ober - Consistorio ver-8eu t b solchem eine bescheidene Antwort entge-totnsm' dagegen D. Schwerdtner unter demNah-8«b > , Ernst pfeffinger eine Untersuchung herausweffe Ungewißheit der Römisch-Lütholischen be-kliire "^?^n Grund ihrer Lirche; Ideam phllofo.difl* e e P 1 fteticae ex Epìâeti enchiridio delineatamjd e de discrimine juris gentium a jure naturali;
de ambiguis politicorum locutionibus ;c * r *re 0niate 1 goliricum religione, uxore §c pudore,fttfni ogurrer in magnis rebus ; de matrimonioa p^^perantis cum marito subdito; de liberisXxv^bus ad certum vitae genus destinatis exjer.dep riJ j 1 ‘ J 1 ,18,19; in locum ad Hebr. XIII, 8»per jj) “ en tia ; de bona coniciencia ; de jursmentov era < .- e ° s ^alsos ; de virtute morali in genere; dediv{ n ^ te > de immutabilitate juris naturas; deideisspi r 'tu ' de distinctione intellectus & voluntatis inÌH 5 en 1 ^e sorte ; observât, de bis mortuis, welchein llpüenf. stehet. Endlich rührte ihn
w, der Wo er einige Amts-Verrichtungen hat-Brq^h^wlag am rechten Arme, und weil der kaltelassen darzu schlug, muste er die Hand gar ablösensoll er denn mit grosser Freymüthigkeit
^wivck « ê"den haben. Allein es »ahm das UebelRci-htst w"ter überhand, daß er 1711 den 8Octobersel, sb Sein sogenanntes Zeugniß derTeu-
^echre,,ì«s'sìo listiger weise ertheilet,von ihm aber^ vkoworffen worden, vorstellende diebe-btraßhwen, verführischen und höchsischädlichen inWellten à Abändern frantzösischen Conqvetten an-^gfeßin» - iter - Predigten über die augspurgische^eust ^ richtete in Straßburg groß Unheil an.Gàr// darinnepag.7L die Worte aus Dan.IV,Lexic. T. IV.
ir, i3 angeführt, und die Worte Gbrecht mit grossfern Buchstaben drucken lassen, sozog solches derstraß-burgifche Prätor regius, D. Obrccht auf sich, undließ auf Anstifften der Jesuiten , den Buchhändlerwächtler, aus Grimmü büptig, der es unwissendverkaufft hatte, in ein Criminal-Gefängniß setzen,und nachdem selbiger endlich auf viele Jnterceßionwieder los kam, muste er doch seinen Laden auf dreyMonat verschlossen halten. Weil ihm nun die Jesui-ten noch mehrere Verfolgungen androheten, sveta-blirte er feine Handlung in Leipzig, da DoctorLarp-zov nachgehends in der ihm gehaltenen Predigtden Reim auf ihn gemacht: Besser in dem Vater-land, als in der Jcsuiter -Hand. Leb. Ra.
SCHWERTFER (Wenc.), einJefuite,gebohren zuRosenberg in Oppeln in Ober-Schlesien 1617, warRector zuGlattow, und zuletzt ProtosuperiorderRe-sidentz zu Peckar und Oppeln, starb zu Peckar 1633den 6 December, und hinterließ viel artige ascetischeund andere Schrissten, als: Micaa eucharisties ; fm-itus belli contra Deutn fuscepti ; semita vit® ; deregno animae; dilectus prospiciens per cancellos;Index ven® poeticas s. notitia poetarum ; adhorta-tio adamorem & iraitationem crucifixi; doctrinaemorales ex Eucharistite sacramento ejusque speciebuscollects; illecebrse doloris; adjumenta fanctitatis;diarium christianum ; de duobus vexillis ; parapbra-sis super psalmum miserere ; vitaMart. Stredonii See.AI.
SCH WESER (Johann Friedrich), hat den JuflinutKins Deutsche übersetzt, und 1675 zu Cassel ohne seinenNahmen in 8 ediret.
SCH WIEGER (Jac.), einPoetevon Mona, warin der zcsischen Deutschgenossenschafft, hatte den Zu-nahmen des Flüchtigen, in der ristischen Schwanen-Gesellschafft aber den Beynahmen Filidor, hielte sicheine Zeitlang unter der Militz, lange zu Hamburg undGlückstadt, und um i66; andemschwartzburg-rudol-städtischenHofe auf, und schrieb UeberschrifftenundGedichte; K.iebes-GriUen in 2 Theilen; des Flüch-tigen flüchtige Feld-Rosen ; Gebets - Rauchwerck;wandelungs Lust ; verlachte Venus; adeliche Ro-se; geistliche Seclen-Angst; sichere-n Schild widerdie Veoleumdungs - Pfeile; Filidors geharnischteVenus; die verführte Schäferin Lpnthie; FilidorsTrauer-Lust-undNlisch-Spiele rc. JVIol«
SCHWIGGEN, oder Swiggen, (Joh.) , ein evange-lischer Theologus, gebohren zu Lippe in Wesiphalen1641 den lo November, siudirte zu Jena, ward da-selbst Magister und Adjunctus Philosophiä, nachmalsVice - Superintendent zu Schleusingen, und Licent.Theologiä, ferner, als M. Hartmann, dem er adjun-girt war, gestorben, Superintendens und EphorusGymnasii, endlich Superintendens, Canonicus, Con-sistorialis und Pastor zu St. Michael in Zeitz, schriebDiHertationes de ecclelia; de peccati orig. Scactua-lis natura; de attributis divinisj de quxstiene:
D d utrum