Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
515-516
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5l $ SERCAMBI SERENUS

de^ ^"êàrum , de div. auxiliis & gratia Christi,

iff Slbus & censuris ìm Manuskript hinterlassen.In» ""ch einer von den Theologis gewesen, welche»./»centius X zur Untersuchung der; jansenistischen8 x ^7 "'wehlrt hat. Ech.

ä^lLi ( Johannes), ein italiänischer Geschichtevon Lucca gebürtig, woselbst er auch An.ste ^ Amt eines Vcxilliferi Justitiä, oder diehöch-djx ^"^e in dem daflgen Magistrat erhielt; nahm1-^^cheydcs Paolo Gvinigi, der zu Anfange desstê, sich der Obcr-HerrschafftinLucca angemas-

"" schrieb einChronioonde rebus gestis Eucen.

bjx zwey Büchern, wovon das erstere, welchesti,à,^)>chte von An. 1164 bis 1200 enthielt, ver-i 30 q ^ verlohren gegangen, das andere aber,so vontvy, îs I209 gehet, in Muratarii scriptor. rer.ital.

QUg'ri? anzutreffen, und ob es gleich in einer über-hs tcn italiänischen Schreibart verfasset, den-ästin,,v ^u der darinne enthaltenen Nachrichten zuSe Rekt ltl Murator - in P raef -

S^JJUNUS (LlE), siehe iElius.

^ (Franc, Maria de Luco), ein römischerWo sl t H ml oei ' 3 ctu6 3 2 , legte sich zugleich aufdieNkjfal^e, Philosophie, Jura und Astrologie, war einschrieb p verschiedener italiänischen Akademien, und^ oeiie und Tragicorncedie. Man.

lebte 0 °'.). ein Philvsophus, von Brescia,^n das Ende des 16 Seculi, und schrieb erhi-

^ächer d a^ren, live elogium Rorromsorarn ; neun

tikt, I e àto , darüber Hieran. Maaius commen-oe>n.

" FNli

schriebe - ■•' !Elius )> ein Grammaticus von Athen,

Claris s^chmen operis Philonis Byblii de urbibus &t ^'loxeZ' r ' S drey Büchern; epiromen comment.Homerum &c. Jon. S.Fa.

de s e£H 0 S ’ e ' n . ^eometra von Anzi, hatzweyBücher.?°chlae«»^^^"ài ad Cyrum geschrieben, die wir^l<Lk4o"'lch übrig haben.

chr i;rv (àreliu?), hat Gedichte geschrieben,wel-d r ^kaus „ * öem Titel : Opuscula zu Straßburg in

^anserrf ^,T monicus ' ein Medicus,lebte zur Zeitî^rieb tz!,s "leranvrj Severi und Laracalla, undtv,> - ölstorischcn und natürlichen Dingen,®*pta de , nte (?° nichts mehr übrig haben, als prœ-j^schen P jrvo precio paiabili in einem he-

û ' sv ÎNob^ 6 ' ^avon die beste Edition diejenige^ geaebp» ^uchenins 1668 zu Amsterdam her-b ''den. g\- daselbst 1706 wieder aufgelegt6222a £ , grenus fammkete eine Bibliokhecden ein-^ «r^lnibus, und wurde von Lara-^îs Svbn ^.^slrrey umgebracht. Er hinterließs»»!^chcc Sammonicum, welcher seine

tii c^ irt wirb te -k U!li> von einigen mit dem Vater con-1 s"àcept»>-'»>- tr Sohn war des Kaysers Gordia-^vekn er auch feine Bücher hinterließ, und

SERES

SERGIUS

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s Er

wurde von den Gelehrten zu seiner Zeit hochgehalten,Fa. Spa.

de SERES Ooh ), siehe Albin.

SERGEANT (Dominicus), von Laval in Maine,wurde Doctor Theologiä zuParls, hernach ein Ja-cobiner-Mönchzu Mans, bekleidete verschiedene Eh-ren-Aemter seines Ordens, schrieb in seiner Mutter-Sprache zwey Bücher von derTauffe wider petrumVircrum, welche;« Avignon r;66 in 8 gedruckt wor-den, und lebte noch 1584. Wennundwo ergestor-ben, ist unbekannt. Ech. Cr. Ve.

SERGIUS, ein alter Grammaticus, dessen Zeit, wennergelebet, unbekannt ist, Hat einWerckgen in Donatiartem primam geschrieben , so in der Collection dergrammaricorum minorenn stehet. In des PutschnCollection ist von ihm Comment, in primam Lc sc-cundam editionem Donati befindlich. Fa.

SERGIUS I, ein römischerPabst, war seinem Ge-schlechte nach von Antiochia in Syrien, aber zu Pa-lermo in Sicilien gebohren, oder doch wenigstens da-selbst auferzogen. Er succedirte Lononi, nach dessenTode der Ober-Priester, Theodor»«, und derArchidia-conus, Paschali«,gleiche Vota des Volcks hatten,unddadurch zu einer Spaltung Anlaß gaben, welche abernicht lange währte, weil dieClerisey und das Volck,um allen Tumult vorzukommen,den 26 Dec. 687 Ser-gium erwehlten. Er starb den 9 Dec. 701. Manhatein Scnd-Schrciben von ihm, welches eranLeol-fridum, einen engelländischen Abt, abgehen lassen,nebst einigen Decreten. Seine Grabfchrifft zeigt an,daß er von einem, mit Nahmen Johanne« , ausNom verjagt worden, welchen einige vor einen Ge-gen-Pabst, der sich des Stuhls mit Gewalt ange-massetz andere hingegen vor Johannen», den Exar-chen oder kayserlichcn Gouverneur von Ravenna,hal-ten, der von dem Kayser Juftrniano II befehligetworden, den Pabst mit Gewalt anzugrerffen, weil erdie Canones des zu Constantinopel wegen der Priester-Ehe gehaltenen Synodi quiní sexes verdammet. Mansagt, daß er nach Pabst Johanne V, die Formel :Sa-lutem & benedictionem apostoli cam ! zuerst gebraucht,das Absingen des so genannten Agnus Dei bey derMesse verordnet, der aqvilenischen Spaltung ein En-de gemacht, den Ledam nach Rom verlanget habe,und durch ein Kind von neun Tagen, von einersei-ner Keuschheit nachtheiligen Verleumdung und Be-schuldigung vor unschuldig erklärt worden. Sonstsagt man von ihm, daß cr Ludovicum,desKaysersLotharii Sohn, zu Rom auf einesehr hochmüthigrWeise empfangen, und mit hcfftigcn Worten ange-fahren , weil dieser von seinem Vater abgeschickt wor-den, den Römern zu verbiete», daß sie den neuer-wehlte» Pabst nicht eher ordiniren und einweihen sol-ten, als bis desselbigen Wahl von dem Kayser bestä-tiget worden. Ungeachtet dessen salbtegleichwohl die-ser Pabst denftlbigen zum König von Italien, undwurde genöthiget, ihm gute Worte zu geben, damitJi z es