Band 
Vierter Theil S - Z.
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513-514
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5IZ SERAPION SERARIUS

dicensischen Synodo bey, und deftndirte Athanasium,starb z;8,und wurde wegen feiner Beredsamkeit undherrlichen Jngcnii Scholasticus genannt, auch wegenseines frommen Wandels sehr hoch gehalten. Vonseinen Schrifften ist nichts mehr vorhanden, als dasBuch wider dieManichaer, soin derBiblioth.PatrumTom. V, und am vollständigsten in Canifii lectionir-bus antiquis zu stnden. Hie. Soc. Pho. C.

SERAPION, ein arabhchcr Artzt, florirte zuAus-gange des 9 Seculi, und schrieb ein practisches Werck,so unter dem Titel Breviarium etliche mahl aufgelegtworden; worinne er gröstenkheils einen Copisten vonAetio und Paulo abgegeben, sich auch dann und wanndes Alexanvri Tralliani bedienet. Einige meinen,dieses Breviarium sey das erste medicinische Buch,wel-ches in arabischer Dprache geschrieben worden. DerTractat cle8imp!icibu, aber, der unter dem NahmenGerapio» vorhanden ist, wird für untergeschobengehalten, und hat einen weit jünger» AuLlorem zumVerfasser. Fie. Ke.

SERAPION (TElius), ein Sophist von Alexandrie!!,lebte zu des Kaysers Hadriani Zeiten, und schrieb 7Iibb. ««joaViav - Artem oratoriam : ; de

vitiis declamationum ; Panegyricum ad Hadrianumimp. rectene Plato Homerum e rep. sua ablegarit ;opusculum astrologicum, welches in der kayserlichenBibliotheczu Wien im Manuskript liegt. 8. Fa.

SERAPION (Joh.), ein Medicus, so im n Seculosoll gelebt haben, schrieb eine medidnam practicamunter dem Titel: Breviarium ; Comment, de facul-tatibus simplicium medicamentorum &c. Einigt

Excerptade balneisV0N ihm stehen in deMIggZ zuVenedig in folio gedruckten opere variorum scripto-rum de Balneis. Li.K.

SERARIUS (Nicol.), ein Jesuit von Rambouillet,aus Lothringen', gebohren 1555, lehrte die Theologiezu Würtzburg und Mayntz, und machte an dem er-sten Orte die ersten Magister Philosophie Er warin der hebräischen, griechischen und lateinischen Spra-che, wie auch in den rabbinischen Schrifften wohl er-fahren, wie solches aus den Commentariis zu erse-hen, die er über den Josua, Buch der Richter, derKönige, derChronick, Esther, Ruth, Ezechiel, die Bü-cher Tobiä, Judith und der Maccabacr, verfertiget

hat. Sein Trihsresion de Plurisieorum, Sadducso-rum & Eflènorum sectis wird hochgehalten; undScaliger, welcher wider ihn geschrieben, nennet ihnselbst einen überaus gelehrten Jesuiten. Sonderlichhat er sich durch seine fünf Bücher de rebus mogun-tiacis bekannt gemacht, welche in Jobannis scriprori-bus rerum moguntiacarumTom.I oben an stehen ; ist1609 den I Jul. im 54 Jahr zu Mayntz gestorben, undhat noch viel andere Schrifften de ecclesia ; de 12Apostolis; de legibus; deextremaunctione ; deDeiomniporentia ; de fymbolo lutherano; de catholi-corum cum hœreticis matrimoniis ; de Salomonisjpeccato Li pcenitencia; de animo humano ; de effi-

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caciagrati® Christi; de Lutheri cum diabolotatione ; de SS.Trinitatis doxologia ; notasadversiones ad vitam S.Kiliani, welche man ^des Herrn von Ludwig Geschlcht-Schreiber"Würtzburg findet; Lutheri Nacht-Licht, d. i-D^ ,von der ersten Erleuchtung Mart. Lurheri; P r0 ; %j

mena biblica ; Comm. in otnnes epistolas canonlibros 2 contra novos Franc. Puccii errores ;

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de Lutheri magistro ; orationes luthero - t urc ‘ ^prothyron paulinum; symbolum achanasianuifl’^jS. Paulo & Juda prodicore verfertiget, weicht lzu Mayntz in drey Tonus in folio herauswiewohl seine exegetischen Wercke, die res mog u ® S,cx, und die Anmcrckungen ad epistolasBonifacii, nicht mit darinne stehen. Seinhretion, das er sonderlich wider Johann DrustlUNIos. Scaligern, wiewohl mit einiger Unbillig^. ^schrieben, ist 170z mit Drusii und Sc.rligersten gleiches Inhalts lind Jac. Triglandii diat rlüsectaKarseorum, zuDelsst in 4 gedruckt wordtN-PB.

8ERARID8 (Petrus), ein Prediger zu Allster^lebte um 1660, ward abgesetzt, weil er chilial^^Principia seinen Zuhörern beyzubringen such"/ $schrieb Dissertationera de fatali & admir 3 »“ j c .omnium planetarum in uno eodemque sig n ° L\(tarii igne® triplicitatis Ultimo, conjunctione,ö

er aus der heiligen Schrifft, jetzt crwehnterLoM^Hon und andern Umständen beweisen wolte,sti herrliche Zukunfft vor der Thür sey : da erstreuete jüdische Volck versammlen,den Menl^. M

Sünden vertilgen, und das herrliche Reich -^,„1den anrichten würde. Ihm widersetzte sich

Marestug. Mit der Antoinette Bourignonanfänglich in vielen Stücken, nachgehends av"fiel er mit ihr, und schrieb ferner Examen fy n ° ä ° o i 0 tf’ujjertion du regne de mille an ; responsionem ?P g a by #ticamad Sam. Marejium ; vocem clamantis in 3 ilone: prsparate viam Domino; responi>° n fAnonymi exercitationem paradoxam , i n * crl ^i t aiflphilosophia sacr® Scripturse interpres, & Q \(i‘Eleutheropolii6Ó5 in 4, qua philosophiam P. c f,ri'fallibilí sacras literas interpretandi norm 3fliano obtrudit, wider Joh. Amos. LomeM» > jaiflde Judsorum universali conversione inq ue Preductione. Ben.K. , $

de SERAVALLE (Vinc.Preti), (in £ om ÏÏ<jV'von seiner Vaterstadt im Bolognesischen M in t>d®trat zu Pavia in den Orden, lehrte zu J«Convente St. Sixti die Theologie, wurde Yverschiedenen Orren, und zu Neapolis Ib 2 Y t( ta^des Studii generalis, dann Jnqvisitor zu

und Bologna, 1649 Gcneral-CommiffarlU i

in welcher Function er auch den zi J"'-^ v^isA

bM/ Uttd Comrnenraria philosophíca tie

materia prima 8cprincipio individuationis,

theologica de pnedeilmatione Lc prœscie slCI ’ £« (