Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
547-548
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* 47 SEYFRIED SEYMOUR

ê^uke in Chcmnitz, 1657 Diaconus zu St.chr ,, ??îelbst, endlich 1685 Pastor an besagter Kir-tewp ^°Superintendens der gantzen Diöces, erlangeNcr fiê^/èiues exemplarischen Wandels und wegen sei-vrsamkcit grossen Ruhm, und starb 1686 den

«®Yr 0,m643a ^ re * Leb -l am R IED (Johann Henrich), hat 1679 medul-

. m ~ ahiiiu m natur* zu Sultzbach itz 8 heraus ge-stehe Seiler.

letzt-» ^Abraham), ein Medftus zuDreßlau,in derbetn i6Seculi,starb I583,^^^^^

t( j.j er unterfctjiebene ContUia medica verfertiget hat-ltz f»,^^"Laur. Scholzio seiner zu Franckfurt 1598'0 ti)irtei! Sammlung beygefüget worden, hie.

»der Seiler, (Gereon), ein bayerischerMe-5 luaL Uub berühmter Practicüs, ließ sich 1524 z»Nebnnieder, erhielt daselbst das Physicac, gabUu^Y í l?| ! Kollegen iö. d>ccone, wolsig. Lalheuserlèher ô? E-iestcnbacheinConlriiumde peste in deut-i;6,^l>rache ^ Augjpurg 1535 in 4 heraus,und starbSey^p *^ e ‘

?ber Seilern, (Jo. Friedr. Graf VVN). einJua/pt^ayserlicher StaatS-Minister, kam in,einerPfal»^ "" den HofLarl Ludwig«, Churfürsten zugiv^^ "ahm vor die lutherische die reformirte Reli-Etaa^l^"b wurde von demselben zum grheimden^>»w^"tair und Regierungs - Rath gemacht,î^itztra ^ Äderte er wegen eines in ihn gesetztendas siine Dimißion, wurde aber dafür auf«bet 7 n a . ) “| ;u Heidelberg gefangen gesetzt. Als erNach ^?."wFrey)eit undDlmißion erhielt, gieng er«N, »ahm die römisch-katholische Religion

^îheiwtz unter Leopold kayserlicher Rath, hierauf^aim/'^ und Conferentz - Rath und obrister Hof-de„ w.'j«^ulich in den freyherrlichen und 171; insträflichen Stand erhoben. Erstarbsia„b mis 0 *» rm 7vsten Jahre seines Alters. ErNisst setn-a ^^Eoldo, von dem ihn auch die Geheim-den, ^ ^Lestanrcntsauszuführen anvertrauetwur-^Nadeu und Larolo in grossem Ansetzn und

"^Panic/ Urib êiefl Jus austriacum in Monarchiam

m tn folio 1700 ausgehen.

Hertz ^ ( Eduard ), aus adelicher Familie, her-^nrirj ^.?,uon Svmmerset, dessen Schwester,Jana,«Kation ê ^emahlin war, that viel bey der Re-^"ard^> führte eure Zeitlang die Regierung unterpacem und schrieb Eptstolam exhorracoriarnp^elch^^/ Nohil,rarem ao plebem Scori« 1548,Uvl, iu La^uHrauch ein Tractat von seiner Expedi-®'i übler heraus kam. Als er hernach we-

.î ^ sich .^"'înistration ins Gefängniß neuste, siell-kvst,,^ stvttöfürchtig an, schrieb im Englischenble den Men,chen lehrt sein Creutzwurde endlich 155z den 22 Jan. ge-

SEYNGERMAN SFONDR ATI 548

SEYNGERMAN, siehe Seintgerman.

SEYSSEL, Seislèl, oder Sesellius, (Claudius), einCrtzbisthoff zu Turin, war von Aix in Eavoyen ge-bürtig, und studirte die Rechte unter dem Jafon, wel-che er auch selbst eine Zeitlang zu Turin gelehrt. Nach-dem er hierauf bey Luvovlco XU, Könige in Franck-reich, eine Zeitlang Rath und Reqvetenmeister gewest,begab er sich in den geistlichen Stand, und ward erst-lich l 509 Bischoffzu Marseille, nachgchcndsabcr 1517Ertzbischoff zu Turin, wobey er in vielen Gesandt-schaften gebraucht worden, und endlich 1520 den 31May gestorben. Er hat der» Thucydidem und Hufe-bium, Appianum Alexandrinum, Diodorum Siculut»,Xenupbontem, auch aus den lateinischen Scribenten,Jußinum, Senecam, und andere ins Französische über-setzt. Sonst hat man von ihm Spéculum feudorum ;annotationes ad Burtolum Sc aliquot repetitiones injure civili, welche nebst andern zu Lion 155g in fol.sind aufgelegt worden ; ein Buch wider die Waldenscr ;eines von der göttlichen Vorsehung; eine AuslegungdksEvailgcliiLucä; dela dignité des Rois-, ferner tr.de la loi j 'alique des François ; la grande monarchie deFrance, welches von Jo. Slervano ins Latein übersetzt,und der 1626 zu Leiden in 24 ehrten Reipublioe re-gn! Galliie diversorum autorum einverleibet worden,worinne er behauptet, daß in Franckreich die höchsteGewalt zwischen hem König und Volcke getheilt sey,und der König in so weit von dem Parlament depen-dire; welches an einem königlichen Rath nicht unbil-lig für etwas sonderbares gehalten wird; eine fran-.zösische Historie des Königs Ludovici XII, die Joh.d'Auton und Theod. Godefroy 1615 auflegen las-sen, und welche VariUa« in seiner histoire anecdotedu Louis XI fleißig gebraucht. Sa.Ug. Nic.Fa,Panz.

S F O N D R A T I ( Baptista ), ein JCtus von Crcmo-na, studirte zu Pavia, wurde Rath bey dem Hertzogvon Mayland, der ihn an die vornehmsten Höfe alsseinen Abgesandten schickte, schrieb de nobilitate libb.5 ; de dignitate JCtorum libb. 4 ; de nuptiis lib. i ;Orationes &c. und starb zu Venedig 1497, im 36Jahre. Ar.

SFONDRATUS (Coelestinus), siehe Bossuet (Jac.Benign. ).

SFONDRATI (Cœlestinus), ein Cardinal, begabsich in seiner Jugend in den Bcnedtctiner r Orden,wurde Professor der geistlichen Rechte zu Saltzburg,hernach Abt von St. Gallen, und endlich 169; Car-dinal. Er vertheidigte die Hoheit und Gerechtsamedes Pabstcs, schrieb unter dem Nahmen EugeniiLomdardl, das Regale Sacerdorium Pontifiei roma-ne aUertum Lc quatuor propositionibus explicatum;verfertigte auch Galliam vindicatam, in qua, quse proRegalif & qaatuor Parilienlium propolitiombus aLud. Maimbur^o & aliis produsta fünf, refutantur,

wider die Schlüsse der frantzöflschen Clerisey von 1 <582 ;

* Leganonem > 1 archionis lavardmi, Wider die Ovar-tiers - Freyheit, ingleichen IXodum prsedestinationisL l 3 disso-