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diíïblutum, welches Buch, wegen der darinne enthal-tenen Lehren von der Genade, in der römischen Kircheviel Aufsehn gemacht, und in der 1700 zu Cölln in4 edirten Augnstiniana eccleliae romame doctrina aCod. Sfondrari nodo extric.ira widerlegt worden, U»dstarb 1696 den 4 Sept. zu Rom. DL. EG.
SFONDRATI (Francilcus), ein italiänischer Bisch off,gebühren 149; den 25 Oct. zu Cremona, allwo seinVater ein Rcchtsgelchrtcr gewest, studirte die Rechtezu Pavia und Bononien, wurde Doctor, und lehrtezu Pisa und Padua mit grossem Ruhm, wurde her-nach Rathsherr zu Mayland, und Staatsrath beyKayser < 5 arl V, trat aber nach seiner Frauen Tode inden geistlichen Stand, und wurde Bischofs von Gar-ni, nachgchends Ertzbischoff von Amalphi, und end-lich Cardinal. Er ließ ein Gedicht von dem Rau-be der Helenae drucken, schrieb auch Episteln, undstarb zu Cremona den gisten Julii 1550. SeineGcsanbtschafts-Schreiben, verschiedene Reden undheroisch Gedichte, liegen im Vatican noch im Manu-skript. Ug. Ol.
SFONDRATI (Nicolaus), stehe Gregor ius XIV,Papa.
SFONDRATI (Pandulfus), ein Jtaliäner, lebte zuFerrara 1540, und schrieb de xtlu maris. K.
SFONDRATI (Stepnanus), ein Advocatzu Cremo-na, schrieb de tabeilionum dignirate; de erectionernontis pietatis ; deornatu mulierum; de privilegiisdotalibus ; allegationes in jure diversas 8cc. und starb1520, i; April. Ar.
SFORTIA Oddus, siehe Oddaz.
SFORT IA Patlavicini, stehe Pallavicini.
SFORTIA (Gabriel), war zu Siena aus einemgräflichen Geschlechte gebohren, und ein Bruder Fran-cisci I. Hertzogs von Mayland. Er folgte anfangsdem Kriege, und erwarb sich grossen Ruhm, trat aberhernach 1443m denAugusiiner-Oiden, wurde 1454durch Vorschub obgedachten seinesBruders, Ertz-Bi-schoffzu Mayland, starb den 12 Sept. 1457, und hin-terließ comment. in übros phyficorum Sc de anima ;tractatus morales varios; chronicas mediolanenses;opéra spiritualia; conciones super IV evangelia;commentar. super IV libros seritentiarum; librossuper grammaticam, humanitärem, rhetoricam, lo-gicam, historias; epistolas; orationes, und eiltk la-teinische paraphrrstu des Akistotelis. Gan.
SFORTIA (Joh. Baptista Petrignanus), von Spelloaus Umbrien, war Stifftcr des Ritter-Ordens derimmaculatä Conceptionis B.M.V. und S. Michae-lis Archangeli, verwaltete unterschiedene vornehmeAemter in Umbrien, commandirte nachgehends eineBataillon Curaßirer unter der kayserlichen Armee,edirte auch Capitula seines Ritter-Ordens, und starbden iz Mart. 1621. Ja.
SFORTIA (Nathanael), fttfyt Zwinger(Theod.).
SFORZA SGU ALDI
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SFORZA (Jo. Maria), ein Neapolitaner vongiano, lebte in der Mitte des 16 Scculi, wsl j’dem Orden der Minorum conventualium, wurdector in dem Collegio zu Foggia, und schrieb hlere»logicas lucubrationes ; lajloridea. To. ,
SFORZA (Mutius), ein Neapolitaner vonli, gab 1593 heraus Hymnorum libros cres mverlos Sanctos, quos hodierni breviarii calendatcontinet. To.
SGAMBATI (Joh. Andreas), ein neapolitaM>A§Medicus, lebte zu Anfange des 17 Seculi, und y»'de pestilenti faucium aíïectu, Neapoii ^ÏV-ijsíopusculum, so ju Neapoliö 1610 in 4 g.edruck^den. To.Li. ^
SGAMBATI (Reginald.),etn Dominicaner von ^polis, war einer der besten Prediger, und ließ f*®den vornehmsten Städten hören, starb den }
1648 zu Neapolis, als er kurtz vorher gepredigtj jite, und hinterließ viele Reden, als/« l
Ezecbiello; il Giacobbe Evangelist) ; /’ aurea ufl 10 ßaccademia bepìemhica; la luce ranuvolata ; 1 ° HdelT buotm fuperbo; la colomba Satiefe; ilconvinto , welche Alb. ve' Roßi Vargas zu Roniin 4 zusammen edirt. To. Ech. ,
SGAMBATI (Scipio), ein Jésuite, gebohren Azu Neapolis, lehrte zu Wien die Theologie; F Abitte in Doctorem, und wurde zuletzt unstn"îg- . in>starb in seinem Vaterlande 1652, und hinterließ.Italiänischen ohne Meldung seines Nahmciiß ^pendium vitre Franc. Borgiae ; elogium S. ç^(íljol», it. Franc. Xaverii St Jos. Anchietœj l ^VeU^ enischcn aber Archivorum vereris Testament!,scriptoribus hebraicis Tomos live libros 3> 'Thom. Stro;;a nach des Verfassers Tode1703 zu Neapolis in fol. aufgelegt worden;tionem vitse ad exemplar pastionis Jesu C* 1 ^
tres partes divisam, so l6§6 zu DilltNgcNdruckt worden. AI. All. ayttf
SGHEMMA (Gaspar), ein Franciscanermo,ward Theologia Magister, verwaltete unce>r^^liche Aemter seines Ordens, ward Professor z" ßo>mo, schrieb Scorioa opuscula de Deo un« ghb-scoticas digreffiones cum commentariis ad 0< - - sl 0"phyficorum Ariflvtelis ; Enchiridion scoticuM ^ >ilganon logic. Arifiotelis; prediche ipsc. Nklb tPalermo 1657, 24 Jnl. M.
SGOMBATI (Franc. Anton.), ein Doctor^» ^Theologus von Neapolis, docirte zu Rom,
1630 Introdu&ionem ad juris utriusque »heraus. To.
SGU ALDI (Vincentius), ein Benedictiner,^ EMonte Caßino, war aüsPiacenza gebürtig/ ^te den Grund seiner Studien zu Padua. ®\ MIl #se Gefchicklichkeit brachte ihm bey seinem O ^ Eschiedene wichtige Aemter zuwege, und er ^lich auch zum Oberhaupt desselben besteUrr ^seyn, wenn er nicht diese Ehre, aus Liebe ! M»'