579
de
SIGONIUS
SIKE
ßjj^'^'busRomanorum ; de dialogo; de rei ro-ti 0 ^ cr *ptoribus; vitaOnuphrii Zarabbinii; ora-Gce S - gab auch Aristotelis artem ìhetoricam,lutìi/"" lèagmenra, Ciceroms confolationem vel de
51m», rn i nuendo > theils mit Ucbersetzungen, theils mitgel^crungen heraus, welche Wercke Philippus Ar-ten «b "^bst einigen bisher noch ungrdrucklcn L-chriff-li U8 6 $ on '‘ und dessen Leben , welches Muraro-» saniwl« ^îben, i7Z2sqq.;uMaylandin6Tvmis zu-Ausgegeben.
burck ^ (I-ndericus), ein srantzösischcr JCtus,dix Vorschub der ältere Tanagv.Labcri66a
SlGovr'Vj^aligeriam ediret. Faber in praefatione.de í>ÌGi!d, S , (Joh-Bapr.), siehe Signius.bien^ Samuda (Ilaac), ein jüdischer Me-
tzvà.^des Collegii medichwie auch der königlichencu(j t. sli i" Londeu Mitglied,im Anfange des i8Sc-tine^-j / tn portugiesischer Sprache auf vav. Nero.,-8 " Rede geschrieben, weiche zu Londen 1728t worden. W.
S lGty A] f NZA (J oh -)> fte&C Johannes,logug (Johann George), ein evangelischer Theo-
bürstn t ?54 den 16 Oct. zu Minuenden imselbst ."'drrgischxn, studirte zu Tübingen, wurde da-Magisier, 1584 Diaconus, 1587 Stadt-rtvr u»>/Nv Spccial-Superintendcns, wie auchDo-Wdljch 8 ^sofessor Theologiä ordinarius, und dannpendij Kirche Decanus, und des fürstlichen Sti-mijvx^.îer-Supkrattcndrnsz starb als Rector der!i 0 £><n> p ( t6iZ, und ließ Admonitionem de Ireni-«ftftior Amwort auf 2>a\\ Parei nichtige unv
s^"rung, betreffend die )ur Neustadt i;87
'^re verfälschte Bibel; Difputationes;t es de f l l pom heiligen Abendmahl; Disputatio-^odi Cnri ^'as fere fidei amculis; Prslectionc. in
«Iq^P XXXII.Ö; in iCorinth.XÍ; m orat.onemt>isa lCam; d e variis religionum certamimbus;fetve m Cl0nes de ecclelia militante ; Leichen - und awkeff.^^digten; Oilpnrarione^ pro augulVana Con-m ali ^ ^ in eandem Sixti tll P*P® cpistolam detu ro . ^(tQribus, de operibus sidei. Lc de judicio tu-Estern de meritis onerum ; eilf Predigten von
kr. x; s °ine Prcdigt vom -Hagel und Ungewittcr.8; ^ 9 -
7 % Ohk, ei» Benediktiner in Engelland, lebte um'èchrisse ^"e ein grosses Erkenntniß der heülgcnlu ' aus seinen Questionibus super Genes.Pit.
5t ^& ich )- cin Doctor Juris und Professor derSîìî Sprachen zu Cambridge in Engelland,mtn, in den morgenlandischen Sprachen^!pb fahren, und gab zu Utrecht, neb-r Lu-
blb Bibîiotheom novor. libror. v)iïf
■ vl'
Ch;
flfti
s —11 ftüd k er ' C(5!c Ullch das Evangelium infantiae
ibu dn6^c^^^!chcn, und machte sich dadurch^ dahin ihn ll > u ker junge Mylord -Huncington z»' stu î seiner vorhabenden grossen Reise
SILANICLN SILBERSCHLAG 580
nach Asien zu begleiten. Weil aber dieses Vorhabennachgehends unterbrochen wurde, so giengcn sie zu-sammen nach Italien; und als sie in Sngclland wie-der angelanget, so bekam Sike eine jährliche Pensionvon seinem Mylord, und erlangte durch dessen Re-commcndation die Profeßion zu Cambridge. End-lich erhenckte er sich 171g an seinem Schlafrock-Gür-tel, in seiner Stube, da man den A. Gellium aufge-schlagen auf seinem Tische gefunden. Nachgehendshat man erfahren, daß ihn folgende Begebenheit da-zu verleitet: Er war nenilich in seiner Jugend ausArmut ein Soldate worden, und in solcher Qualitätnach der Levante gegangen. Weil ihm aber dieses Le-ben nicht angestanden, gieng er davon, weswegenman, als er ertappet worden, ihm das Leben in demgehaltenenStand-Recht abgesprochen hakte. Alleindas Glück favorisirtc ihm, daß er sich durch die Wür-fel los spielte, und- sein Leben erhielte. Als er nunnachgehends unverhofft auf einer Gasicrcy zu Cam-bridge dieser Begebenheit erinnert worden, ärgerte ersich dermasieu darüber, daß er sich selbst crhenckt. Ll.
SILANION, ein Bildhauer von Athen, lebte zu desgrossen Alexanders Zeiten, ohngcfchr um die 114Olympiade, erlernte seine Wissenschaft ohne einigeAnweisung, und soll nach Vítruvn Bericht ein Buchvon den Regeln der Symmetrie geschrieben haben,Plin. L.
SILBER (Wolffgang), von Glaucha, aus Meisten,ward 1589 Prediger bey dem Herrn von Schönburgzu Hartenstein, und 1595 zum Pfarrer in die StadtGrciffenbcrg in Schlesien bcruffen, wurde auch frey-herrlicher schaffgorschischcr Hofprediger, und starb zuLoßnitz 1600. Man hat von ihm Faibiculum con-cionum memorabilium, denen eine Chronicke von derStadt Greiffenberg beygefügt worden. Leb.
SILBERHORN (Acbartus), ein hollstei irischer Hi-storiens, in der andern Helffte des 17 Sccuki, hatS'electa hilloricu rariorum casuum, die sich Von 1670
bis 1677zugetragen, herausgegeben, l^ol.
SILBERSGHLA G (Efaias), ein lutherischerTheoko-gus, gcbohren zu Erfurt r;Lo, allwo sein Vacer M.George Silberschmg Pastor an der Kaufmanns-Kirchc, und der erste Professor hebraä Lingvä gewest.Er selbst studirte zu Jena, und erhielt im 18 Jahreseines Alters die Magisicr-^Würdc, worauf er 1582-zum Rectore der Prediger-Schule in seiner Geburts-Stadt beruffcil wurde. Nachdem er dieses Amt 2Jahr verwaltet, ward er 1585 zu Marpurg DoctorTheologiä, und begab sich 1587 nach Böhmen, allworrbey Larolo von Wartenburg Hof-Prediger, undin der iLtadt Bolesau Pfarrer war, bis er i zyi dasPastorat in Halberstadt bekam, von bannen er end-lich wiederum 1601 nach Erfurt gcrussen, und alldazum Professore Theologiä, Seniorc des Ministeriiund Pastore an der Augustiner-Gemeinde bestelltwurde. Er starb den ; Scpt. i6c>6,im 47 Jahre sei-nes Alters, und hinterließ verschiedene Schriffken,Nn z als