SOCR ATES
SODE
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triebe, und seinen Wohlstand unterhielte. Man istaber nicht einig, ob dieses Vorgeben in derLhat ge-gründet sey, und wann diesem ja so wäre, was manvor ein Ding unter diesem Danone verstehen müsse.Ebenso geht es wegen seiner Schrifftcn, deren ihmvon etlichen einige zugeschrieben, von andern abergäntzlich abgesprochen werden. Die unter seinemNahmen noch vorhandenen wenigen Briefe, welcheLeo Ailatius herausgegeben, sind offenbar unterge-schoben. Sein gemeines Sprichwort war, er wisseallein dieses, daß er nichts wisse,er pflegte auch zu sa-gen, ein guter Freund sey die beste Erbschafft; itemdaß die Mensche» sich so sehr bemüheten, ein Bild zuhaben, das dem Original gleich wäre, und doch sichnicht beflissen Gott gleich zu seyn, dessen Ebenbild siewären; rt. daß sie sich bey einem Spiegel anputzten,und doch nicht bemühet waren, ihre Gemüther durchdie Tugend zu zieren. Ausser dem hat Socraees einegrosse Menge geschickter und berühmter Schüler hin-terlassen, deren einige ihm schlechterdings und bestän-dig angehangen, und Socrarici genennet worden,alsAenophon,Aeschines, Lebesund andere, die übrigenaber nach der Hand, als: Aristippus die cyrcnaische,Euclises die megarische, Plaro die acadcmische,An-tisthenca die cynistl-e Secte angerichtet. Charpentierhat sein Leben umständlich in frantzösischer Sprachebeschrieben. Platt) in dialogis. X’.ennpbon in memo-rabilibus Socratis. Olearius in dissert. de genio &scripcis Socratis. Stan. Laer.
SOC RATES Christianus, siehe de Montagne (Mich.).
SOCRATES, ein Medicus, dessen ecligma pro ta-bidis XTicol.tnycepfiis , de antidotis fest. I cap. 174anführet.
SOCRATES, ein Historiens aus Thracien, welcherres thracicazgeschriebcn. Menagius adLaert.
SOCRATES Rhodius, lebte, wie es scheinet, unterdes Kaysers Auzusii Regierung, und schrieb 3 Büchervom innerlichen Kriege. Er soll auch noch 2 andereTraktate geschrieben Haben. Vo. Fa.
SOCRATES, mit dem Zunahmen Scholasticus, leb-te imzSeculo, erlernte zu Constantinopel die Gram-matik, gab nachgehends einen Advocaten ab, und ver-fertigte eine Kirchen-Historie,welche angehet, woEu-sebius aufhörte, und bis auf Kaysers Theodosiijun,Regierung geht. Er soll die Lehren der Kirche nichtaccurat genug beschrieben haben,und m it den novatia-nischen Irrthümern behafftet gewest seyn. Will).Reqding hat seine Historie, nebst andern mitHenrichValesii Anmerckungen am besten 1720 zu Cambridgein folio cdiret. Fa. PL. c. Vo. Sig.
a SODE (Joh. Hermann), ein JCtlls, churfürstllch-mayntzischer Rath, Professor Juris und der Juristen-Facultät Senior zu Erfurt, schrieb: dissert. dedau-lulis in contraftibus potisiimum consensualibus usi-tari solitis ; de injuriantibus ; de obligatione me-dicorum; de jure venandi; de reo probante ; detabulis censualibus; desilentio, und starb nach 1695.
SODERINI SOEMERE
SODERINI (Eranc ), ein Florentiner, lehrtete zu Pich, wurde darauf Bischoffvon Boltssl"^bekleidete zweymahl dee Stelle eines florentm l^Gesandten in Franckreich, erst bey <£arl '’ \ T 1>hernach bey LuSrvig Xll. Pabst 2 >lepa"^. ,hiibder ihn mit einem Canonicat am Vatican verse»?te, machte ihn auch zum Cardinal. Erkawdacht,als ob er um die Verschwörung widerWust, entgieng aber durcheilte gethanebitte der Strafe, und starb endlich alsOstia den 17 May 1524, im 70 Jahr, uachdcn .K'
schiedcneReden, die er als Gesandter gehalten^ ,^1
klärungcn einiger schweren Stellen in dengcschricbe». Vg.Ol. ^
SODERINI (Geneilus), ein italiänischerreu 165g den 2 April zu Venedig, legre sichgcnd auf die Poesie, Oratorie, Philosophie,^^und Mahlerey, ergab sich aber hernach lss -s^-hi^Theologie, wandte sich 1686 nach Rom,:.01> 1 ’"von Innccentio Xi die Präpositur S ^Mißna. wie auch das Clericat St. Joh. Bapl''von Martinengo. Er schrieb Roßmonda ,J’Pgßdella perßttaßone oratoria per la via degli t'ff' et gßd'negirico di Plinio a Trajano tradotto in Qi-sßi
na ; della fede dedecoße invißbiii ; vita di Sau ^tti il Limißniere ; vita elel vencrabile fi rv0 fl! prAntonio Pagani ; vita della ßervd di Dr'oMaria Malateßa-, verließ viel andereWeessenuscript, starb 171; den 12 Mcrtz,und ließaufsein Grab setzen: vermis & non homo.
SODERINI (Marthsus), ein Dominicaners^,.,,
andern Helffte des lüSeculi, von Florcntz 9 j a ^hat certa ßoria d' ltalia in lingttadisprezzmß von seiner eigenen Hand ink Mhinterlassen. Ech.
S O E B A D I U S siehe Phebadius. . t
S O EF F I N G (Justus), ein Doctor Theolog^intendens und Pastor primarius, auch n
Vice-Präsident zu Rudclstadt, hatte zu ^: in ef ;siudirt, undpromovirt, schrieb: aphorssaw ^
ftolam Pauli ad Romanos ; Diflèrr. de ca u ^cum secundb cooperatione; de lege; da ^c>ss,liche Lebens-Äiel; Buch des Lebe»«
gen GenaVen-waklzeine^csus-PoftiUubel
und Fest-Tags-Evangelien; Danck-Mpff ^,
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digungs-Predigtcn, und starb den 4 May
80 EFGE (Lucianus), von Paris gfbürt&Ö8die Parlaments-Advocaten daselbst $(((¥/ ’ J c tigerichtliche Aussprüche des Parlaments,dbis i68-gesprochen wordenen2Voll. in f el ß con « 1Titel quejiions notables tant de droit , <l uc
zusammen, und starb 1695, im 78 3 ^,,,.
de SOEMERE (Jac.), ein Rechtsgelchrtss „ »ain Flandern, war Syudicus allda, w 11 -.*” $Gouverneur der spanischen Niederlande ^ l !vschafft an die Hansee-Städte gebraucht/Hamburgischen Magistrat nach Engella»