SOCRATES
^5 SOCINUSdennoch
SOCRATES
tci t j, 7 s n ’ tí seinen Erfindungen treflich an sichzuhal-lick dcrmasscn zu verstellen, daß er ansang-
^veyPlstl.n-- -
. V , UT . Melanchthone in gutem Ausehn stand,ligcr ctUc ^ m ' f andern grossen Theolvgis dama-jq als mit Lrcntio, Musculo, Zanchio,Be-
in,d a J lno ' .<£«!lcaionc, Bullingero, Martere,hotff einen Briefwechsel und Bekanntschafftseinen,^ er sich immer dergestalt erklärte, als obfeit B-^ ^'gteli Fragen oder Zweiffel aus einer bloß? îede nach gründlichem Unterricht herrührten.
^cariy * b011 îsinr dialogum inrer Calvinum & Va-
bieev..?’,,’ darinne er Calvine Meinung, daß manlerr. äs -eben straffen könne, widerlegt; dis-tr inita r acrarnent is &c. B. Sandi't bibliotheca anti-
S ° C lNUq v
gebvh^. Ober de Socinis, (Marianus), ein JCtils,Cîn '>níc ^"^îena den 4 Sept. 1401, lehrte bsltfjusauch h n ifif Padua, und nachgchends zu Siena, wurde^nnet p>o II zum Advocatcn des Consistoriiiu habenV-^^^ohl er solche Stelle nicht angenommen^Eevt ^"net, indem er, wie einige melden, den? 0r w ai / 4 £ 2 oder 1463, nachdem er sich einige ZeitSiebe *u r • ’ i ' a ^ e Zumacht, und wegen allzngrosser'Seite et ? er ^eaucn, die akademische Lectiones anr t setze,, .^si'hetnn seinem Vaterlandegestorben.Ander^ lr iften s llni ? oî) rtU î den 30 Sept. 1467. Seinetfa ft ,j e 1 |* l1 b:Comm. in partem 1 üb. 5 decretalium ;
f °í»icó a r rioni ^ns ; rel'ponsg,welche man bey seinesÄa„es.-„. 0' a aika, ion >bn<>,wle auch in dem 1616 zu
^ °Pininr^. f 111 solio cdirten thesauro communium
s °. c inüT n ’ nbci - Fanz B - Pap>
^ Mlr »nus), Mariani des ältern Enckel,I ríai We h rt V?r CÍ>0 ^ rm i u Siena den 25 Mart. 1482,® e , und leb in seinem 21 Jahre dicDoctor-Würr^>f« 5n^I te ^ufänglich an diesem Orte, hernach^itsti,i 7 ì 5 ®ua und Bologna die Rechte. Er soller • stu 13 Äinbtr gezeugt haben, nach derin, ^ ^^unordentliches Leben gcführct, und^^®ifftc>, t gestorben. Etwas von seinen>>eyek in obgedachtem rbesauro commu-
S ^IUS ?v nUm &c ' Fr - Panz - D -%io ai, J K. obl ' ls ) > ein italiänischer Mcdicus von
ÌC tlUL t \0 ' » vm ummuiju/u uvi»
" Sccnij Ä ^®®s"anischcn, lebte in der Mitte desgab "^ìueb de temporibuz & modis ritepur-
b tl § t «pr ÏCe <Uìc * ) . 3 tl Vertheidigung der arabischenLc p , ltatl0, 3 eniad veramrnedicinam pro Ara-Çf \^4 in « , 0rUm medicoruni tucela r» Venedig^ 0 r heraus. Ke.
K v, ^ O V î TTC
Çr ïôlî ÌCttë m r ’ Succolovius, (StanisL), eiltW^ni, starb ctc<Ut ' und Hofpredigcr des Königs. . El. CaH,, , U IN 1619, und Ìie)j(’-ensuram orient,a ^»e ; .°rntam; de verœ & falsae ecclef.dif-
ís^ïïïr
a 6t^eau CUrn « Lncam.
qua-storem feu( ommenrar inSeine Opera sind
«ICQ,..,,. - —.^w..
a Ü'^Uleii heraus kommen. L.8c.
siehe >Voîiî0aeob).
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80 CirATE 8 , einer der berühmtesten griechischen al-ten WeltrWeiseN/gcbohrcn zu Athen in der 78 Olymp.469 Jahr vor Christi Geburt, lernte anfangs die Bild-hauer-Kunst nach dem Beyspiel seines Vaters; wo-mit er sich eine Weile fortbrachte, nachdem er durchdie Treulosigkeit seines Vormunds um sein Vermögengekommen war. Doch fand er bald Gelegenheit, sei-nen zu höher» und wichtigern Bemühungen geschicktenGeist zu vergnügen, da ihn ein reicher Welt-Weiser,Nahmens Lrito, aufnahm, und ihm nicht allein dennöthigen Unterhalt verschaffte, sondern auch darzu inder Philosophie unterrichtete. Diese setzte er unterAnaragora und Archelao eifrig fort, und erlernte hier-ncchst auch die Rede-Kunst, Music, Poesie und Geo-metrie in seinem Vaterlande, ohne daß er nöthig ge-habt hätte, dieselben erst auf Reisen bey andern Völ-kern, nach der damahligen Gewohnheit, zu suchen. In-zwischen diente er dabey demselben so viel er konte,und wohnte nicht allein einigen Feldzügen zu dessenBeschützung bey , sondern nahni auch die ihm aufge-tragene Rathsherrn-Stelle eine Weile zu Athen an,bey welcher Gelegenheit er sich den neu ausgestandenen32 Tyrannen mit Nachdruck widersetzet. Doch wardie Philosophie seine vornehmste und angenehmste Be-mühung, welche er unter seinen Landeslcuten aufeinegute Art auszubreiten, sie aber vornemlich durchseineigenes Exempel zur Tugend anzuführen,nichts erman-gelte. Darinne gieng er von den meisten andernWelt-Weisen der damahligen Zeiten ab, daß er dieunnütze Fragen und Untersuchung unbegreiflicherDinge, wie nicht weniger das sophistische Gewäschennd Zänckcreycn sorgfältig vermied, dagegen aber sei-ne Schüler destomehr auf die Ausbesserung ihresWillens und Sitten anleitete. Dadurch stifftete er beyandern viel Gutes; sich selbst aber brachte er in Un-glück nnd Verdrießlichkeiten, die ihm zuletzt gar dasLeben nahmen. Denn die wider ihn aufgebrachtenund damahls in grossem Ansetzn stehenden Sophisten,nebst einigen Magistrats-Personen, derer beyder Fre-vel und Ungerechtigkeiten, auch Hochmuth, sich So-crate« so hcrtzhafft entgegen gesetzt hatte, brachtenes durch falsche gerichtliche Anklagen und Beschuldi-gungen der Atheisterey und grosser Staats-Verbre-chen dahin, daß er aller seiner Unschuld ungeachtet,zumTode verdammet wurde, welchen er auch im i Jahrder 9; Olymp. 420Jahr vor Christi Geburt durch ei-ucnGifft-Trunck großmüthig ausgestanden. DieAlhenienfer wurden nachhcro erst gewahr, wie unbil-lig sie mit ihm verfahren hätten; welches sie auch da-mit zu verbessern suchten, daß sie alle seine vormah-ligen Ankläger aus der Stadt verwiesen, seine zuvorflüchtigen Freunde nnd Anhänger aber mit Ehrenwi der aufnahmen, und dem Socrati ftlbst eine Eh-ren Säule setzten. Sonst ist bekannt, daß er sich bcyscincm Leben öfters eines ihm beywohnenden D®mo-nis oder Genii gcrühmct habe, der alle seine Hand-lungen und Vornehmen einrichtete, ihn von, Bösenund Unglück abhielte, und dagegen zum Guten an-Es 2 triebe.