Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
673-674
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673 SOMMER SOMMIER

Tage das Jahr darauf den 21 Febr. an der Waffr-sucht bcsclfloß. Er schrieb Predigten von der Zeit in4 nebst verschiedenen Casual-Reden und Predigten.

SOMMER (Johann George), ein Medicus zu Arn-stadt, lebte An. 1677, und schrieb: Anleitung ;urchristlichen Linder-Aucht; nothwendigen Hebam-me» Unterricht,nebsteinem Weiber uydKinder Pfle-ge-Büchlein; Pest.-Unterricht.

8 O M M E R (Martin), flehe Schenckel (Lamb. Thom.).

SOMMER, oder Summer, (Matthias), hat Fab. Som-mers oder Summeri Thermas carolinas, und Jo.Steph. Strobelbergeri rhennologiam novam, ins Deut-sche übersetzt, und 1L47 zu Nürnberg in 8 ediret.

SOMMER (Willi.), ein Dominicaner von Hertzogen-busch in Brabant, war um 1629 Prior daselbst, undstarb im Mcrtz 163;, nachdem er viridarium-feu pa-radisum precum aus!. £uö. vo« GranadaWerstenheraus gezogen, zu Hertzogenbufch 1621 in 12 edirt,auch dessen Meditationes ins Niederländische über-setzte Ech.

SOMMERFELD (Jacob), ein Magister Philosophiäund Pastor zu St. Petri in Cölln an der Spree, un-terschrieb 1579 die Form. GoncorcE und gab 1600Commonefactionem de studiis recte instuuendis ■sc'iioldlicam heraus, darinne er an Ge. Rollenha-gen soll ein Plagium begangen haben. Rollenha-gens wahrhaffte Lügen. Tho.

SOMMERFELD (Johann;, Hat 1504 Libauii Epi-stolas cum Franc Zambicarii versione a fe emenda-ta, prsemiffis argumentis. zu Cracau in 4 ediret.

SOM.MERSET, stehe Wilhelmvs Malmesburiensis.

SOMMERSET (Edw.), siehe Seymour.

SOMMERSET (Mauritius), siehe Mauritius.

SOMMIER (Joh.Claudius), ein frantzöstscher Histo-riens und Poet, gebohren den 22 Jul. 1661 zuVau-villars in der Grafschafft Bourgogne, allwo sein Va-ter Amtmann war, siudirte zu Besançon, und wardsowohl in der Theologie als in den Rechten Doctor,erhielt die Pfarre zu Gyrancourt, und 1696 die zuChamps, und stand bey dem Hertzog Leopolo von Lo-thringen in grossen Genaden,'der ihn in verschiedenenVerschickungen nach Deutschland, Italien und Parisbrauchte; wie er denn dreymahl in dessen Angelegen-

. heiten nach Rom gieng, und bey dieser Gelegenheitvon Pnnoccnrio XIII zu seinem Cammerer, von Be-ncouro XIII aber zum Extz-Bischoff von Cäsarea,und aßisiirenden Bischoffe des päbstlichen Thronesgemacht wul'de. Nach seiner Zurückkunfft ward erProbst der Collégial Kirche zu St. Diez und erhieltzugleich die Abtey zum heil. Creutz zu Bouzonville;worauf er 1737 den 5 Octobr. zu Diez verstarb.Seine Schnffken sind: Orgia AlicapelLna in latei-nischen und ftantzvsischen Versen ; Panégyrique deCharles V Duc de Lorraine; Eloge funebre de Mada-me Charlotte Elisabeth Gabr ïeûe de Lorraine, Abbessede Remiremont ; Histoire dogmatique de la Religion,

SOMNER SONCINUS

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. * Ja

ou la Religion prouvée par /’ autorité divine (7 . () Pne, ss par les lumières de la raison, in 4 ® ß jiHistoire dogmatique du Saint Siege in 6 ( j;

Histoire de V Eglise de S. Diez, welches Buch j' ^jf.»

ícf

gentlich Francise. 0e Rigvet Großprobst vo^^nc-

der gegen 1720 gestorben ist, geschrieben, «0^,,

aber solches verbessert und herausgegeben hat-a M. de Begon Eveque ss Comté de Foul ; st at . jßtblies au Synode de S, Diez ij;i ; Apologie de lde f Eglise de S. Diez gegen XTicoIfti Lrouillsss^ , (t ;so unter dem Titel Detente de F Eglise de T°aus gekommen, du Pin. Nie. . 4 f

SOMNER (Wilh.), ein englischer Antiqvanubohren zu Canterbury den 32 Mertz 1606/daselbst in der Frey-Schule mit ungemem^.^Zu-

gang, bekam hernach vom Ertzbischvss Laud' fC( t;

sehnlich Amt, dabey er alle Zeit, die er erübrige^'ff, auf das Studium Antiqvitatum wandte,te sich auch mit so grossem Fleiß auf die altst^Sprache, daß er nachgehende viel andere,gallische, irrländifche, schottische, dänischessche, gothische und deutsche zu untersuchen""^ gswar. Er starb zu Oxford den 30 Mcrtz it>0 .a\oKneSchrifften sind: Antiquities ojCanterbidp^stiJrium ad X scriptores hiítoriae anglican® ! * ^ f (i

Gavelkind; treatise of the Roman Ports and ^ ( ^

Kent, so Vielleicht ein Theil seines vorgehabte'Wercks ist, welches alle Alterthümer der Q‘i , h i sß L ' c 'schafft Kent in sich halten solte^ein sachl"^ sf.ter-Buch; not® ad Verba vetera germar» c f, rßfEpistol. Centur. III epist. 44 collecta, ^ die . . g&jCommentario de 4 linguis mit angefügt sidichte über Königs Laroli I Tod, deren dasinseeurity os Princes betitelt worden. (jrt %

hat er auch Roger Twisdens glossarium perVerbessert heraus gegeben, auch dem

und Dovsworth in Zusammentragung

ei anglica.ii nützlich beygestanden. L. q, "de S O M O N TE, oder Summontius, ( AnlD „ & $ ,spanischer Jésuite von Medina Sidonia, ^Baccalaureus, docirte in seinem Klostef J , ( f sTheol. moral, schrieb in seiner MuttenLp

parationem conlcienti® ad confusionem »

-fructu instituendam, Ullb starb 1665, '

cumW, d.

de SO M OZ A (Franc. Salgado), siehe SaI ^t l£ eü s *

S ONCINAS (Bartholom.), siehe BarthoioSONCINAS (Ben.), stehe Benedictus.SONCINAS (Paul), fitfyt Barbus.de SONCTNO (Petr.), siehe Barbovius.de SONCINO (Raphaël), ein in derTheologie und geistlichen Rechten wohlee^^

, minicaner von Cremona, lebte um i 47 6 ' ,- l3 fiic 3 1tract, de usuris ; de inrerdicto; de ecc ^

munitate; de voto &c. Ar. ' ist

SONCINUS (Scipio ßarbuo), eírI V L, 0 ri °Doctor Juris zu Padua,gab i ;?4 ^5

vite de duchi di Milano heraus.