Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
697-698
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S OT O

SOTOMAYOR

cuit, und schrieb Libro del conocimiento, cnracion ypreservacwn de la enfermeáad del Carrotillo. Ant.

de S OT O (Joh. Tornamira), steige Tornamira,

de SOT O (Lazarus ), ein spanischer Doctvr Medici-nä, war des Königs Philippi II Leib-Medicus, fiwrirte gegen Ausgang des i ü Seculi, und schrieb Anim-adveillone; medicas in Hb. Hippocratis de aere, aquis& iocis ; comnieuftrie auch noch über einige andereBücher desselben, die nach der 3 eit unter dem TitelCommenrariorum in Hippocratis libros quosdam Vo-lumen zu Madrit 1594 in folio zusammen gedrucktworden. Ant,

de SOTO (Lud Barahona), ein spanischer Medicusund Poet, von Luccna in Andalusien, lebte zu Endedes 16 Seculi, practicirte zu Archidone, und schrieb

Primera parte de la angelica in VersîN. Ant.

de SOTO (Petrus), ein Dominicaner, war zu Cordo-va in Spanien, aus einem ansehnlichen Geschlechteentsprossen, undavurde.anfgngs königlicher RathundBeichtvater bey Larolo V, nachmals aber ProfessorTheologiä auf der Universität zu Dillingen, zu derenAufrichtung er fehr vieles beygetragen^ Er bezeigteauch in diesem Amte-sehr grossen Eifer, und gieng sodann mit Philippo, König in Spanien, nach Engel--land, allwo er von der Königin Maria zu Wieder-einführung der römisch-cathvlischen Religion in ih-ren Landen gebraucht, und zum Professore in Oxfordbestellt wurde, wicwol er nach deren 1558 erfolgtet»Tode aus dem Königreich wiederum weichen müssen.Endlich wurde er nebst andern Theologis von Pabstpro I V 1561 auf das tridcntinische Concilium abge-schickt, woselbst er i;6z den 22 April mit Tode ab-gteug. Man hat von ihm: Institutiones christianas;tract, de institutione lacerdotum, welchen Francise.Agricola 1579 mit einem appendice ediret; metho-durn conbestìonis, leu doctrin® pietatisque Christia-ne epitòmen ; Compendiutn doctrine catholicœ ; Ca-téchèses ; Episteln und einige Schriffren wider Brcn-tium. Ein andrer Dominicaner dieses Nahmens, sovon Burgos bürtig gewcst, starb als Mißionariusin Indien, um das Jahr 1620, nachdem er bieEvan-gelia durchs gantze'Jahr, nebst den Lebensbeschrei-bungen einiger Heiligen in die Sprache der Indianerzu Bagasman übersetzt. Ant. Lch. Wo.

a SOTO (Sebastian), eilt Medicus zu Madrit, florir-te in der ersten Hclffte des 17 Seculi, und schriebExercitationes medicas de curandisfebrium dilïeren-tiis, die zu Madrit 1638 in 8 edirt worden ; accnra-tam Lc brevem siimmularum expolitionem; Discur-so medico y moral de las enfermedades por que fegn-ramente pueden las religiosas dexar la claujura. Ant.

de SOTOMAYOR (Anton de Caceres &), siehede Caceres.

de SOTOMAYOR (Anronius), ein Dominicaneraus Gallicien, trat zu Salamanca in den Orden,lehrte die Theologie zu Composiella, und hernach zuDalladolid mit grossem Applausu, wurde 162; Do-ctor, und starb im Sept. 1648 zu Madrit, fast 100

SOTOMAYOR y

Jahr alt, als Titular- Ertzbifchoff vonund General-Inquisitor in Spanien, nässt1640 Expurgatorium novum librorum heraN" i>den. Ant. Ech. ' -sJj

deSOTOMAYOR (Balrhasar), ein spanischerMann von Toledo, lebte und lehrte i;6; Z"- ydes Henarcs, und schrieb Grammatica P araejct ivir la lengua franceja conferida con la C *1 .con un vocabulario eopioj'o de atnbas lenguas■ ^de SOTOM A YOR (Didacus), siehe dePuÜ^"^'SOTOMAYOR (Didacus Lopez ), siehe deniga. n M

de SOTOMAYOR (Federicus) , siehe dede SOTOMAYOR (Ferdinandus ), ein

lebte itt der Mitte des-16 Seculi, und übersitz^^von. Valvesani Historie de legione thebéa i!l rNische Sprache, Ant.

deSOFÖMAYOR & Avila(Ferdinan~ . ., (l

Nier von Scvilieu, war daselbst um 1614 ® j 111rius in der königlichen Regierung, trat b c Liinit"den Jesuiteo-Orden, und schrieb unter dem fyfgfFerdinairOi Ajora Almlsoti ein Urtheil überJan senil Martern gallicum, und über eines ssrdanvider heraus gegebene Vindidas g 3ÌllClS ’ íS y ^■ dem Titel: EI arbitrio entre el Marte t ra,> îVindicias galicas. Ant. ■ ” r.M &

SOTOMAYOR, ober deLCastillo (>)' 'cmn °- -

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dus)i^. , '^|[J<

de SOTOMAYOR (Ludovicus), einwar zu Lissabon aus einem edlen Geschlechte >>Jahr 1526 gebohrcn. Nachdem er sim jr,r r !der griechischen und hebräischen Sprach^-p,pstmüsse er auf Veranlassung des Königs mnach Eugelland gehen, um daselbst die ^ ,,-iig^.in Humauioribus zuTinterweisen, und ihchdie Lehrsätze der römisch-cakholischcn ^ch^-be»-bringen. Aber als die Königin Ulariagclt . j tl i>sie er aus dem Lande weichen, und legte' l-tzjeckNiederlanden sowol, als in Deutschland a!^,, ^wehnte Sprachen, und anbey aus die fc?™, ,,p

Kirchenvater,wie er bettn zu sagen pflege^pit, qui line patribus iapit. Er hat auch ^ ttinischen Cvncilio in der letzten Selücht gttlU*Pabst pro IV beygewohnt, und daraus«es Professoris der heiligen Schrissc paê rl.halten, Wvbey er seine Comment3ii« s Uv jjju ; 1Lied Salomonis, über die Episteln P jUI1 / bmotheum undTltuin.wie auch über denEvangelium dlohannis ausgearbeitet, c^riss^ausgebuug er durch Elementem Vlll 15971 ,^ "yermähnet wurde. Als er diesem Amt # Ugestanden, wurde er dessen entlassen, w ,

in eine Cclle einschloß, und bis an stm^ „Düsch,1612, im 84 Jahre seines Alters erfolgte, ^oblag, und zwar mit solchem Fleiß, basi/des Chiragra mit der rechten Handführen können, er sich der linckeu bedieneEch. S°