tf 99 SOTOM AYO R SOVEQU'ERIUS
^TOMAYOR (Maria), siehe 6e Zaias.Snϰ MAY0R & Carillo {Ludov.), fief* Carillo.VAGIN A (Hugo), eíu Engelländer, aus derdes 15©cculi, war Pracentor undArchidraco,und schrieb viele Gedichte, auch dAnäiones me8^"^ în Versen. Lai.klr.ra.
ANUS (Andreas), einClericus regnlarts von,/nua, florirte in der Mitte des 17 Sccult, hielt sich
c „ 66 zu Rom auf, «nb schrieb Tractatum apologea-to > n »a Aug. Barbosam de fui instituu ranone,in Ant. Diana reíblutionibus moral. P. X sie.novum rituale pro Çlericis regularlbus ; Anna-fu^us&ecdeíiœ genuensis S.Slri; Dianumde-n«oru m omnium fui Ordinis, welche beyde letzter»
s ÜTu, m Manuscript liegen. Ol.
°îe(-,?s ELL (Nathanael), ein Engellandcr, war desEiter Erdens Presbyter und Secretarius zuRvm,P» n 1- ^76 den 2 Dec. verstorben, nachdem erSo *** i Pénétra und Phil. Alegambe bibliothecamSov Jelu l ’ on 1642 bis 1675 fortgesetzt. W,d. K.icbt» AR " Us (Francisais), ein neapolitanischer Poet,nebV U bcm 16 Seculo, und schrieb délia Chnfliade,^llii^àen Gedichten» To.îtehe Sudre.
dLr Es (Stephan» Thomas), ein Dominicaner,gs a l ïen zu Staford, vhnweit Agen, l6gg den 29hen,^ ^b"e anfangs die Philosophie zu Bourdeaux,Í ^er die Theologie zu Avignon, woselbst erm, ^ Dìagistro Noviüorum ernennt wurde. Umlaste er den Entschluß, die Historie ,einesbis dahin sehr schlecht tractirt wor-folch»^ ^.^ern Stand zu setzen, und sammlete sis, zudq t?.Ende viel gnteNachrichten, wobey ihm auch,boA. (.kalb darauf dem General -Noviciat zu Paris^sustehen befthUget worden, die mit dem Abt degrvE und dem P. Dvekif gepflogene FreunchchaftSlanI Vortheil brachte. Als er sich daraus rmchkn , ^lul)e, einen Anfang mit dem Drucke zu ma-tvM.,E,Sab er die z ersten Tomos dem P. Feuillec,
<i H .owige unter dem T'tel : Vannée dominicaine,de S ai ? m de f Saints, des bienheureux, des martins, &der 2 ’Jl l >e, 's°niies illustres ; und zwar nach Ordnung-M6v.^?UUte, ^annarlus, Februarius und M.rtlus,heraus '^lte, zugleich aber sich allzu viele Freyheitlchleick,» u"?' und verschiedene grosse Fehler nur cin->ià vr? Dieses bewog den Souegcs, daß er
iliid ^?Nd, den April, Majum, Junium, Juliutn
auch h Ä u f m selbst zum Druck beförderte, wiewolbr„. L? theile nicht von allen Fehlern frey geblie-ìu de» x starb den loJan.ibyZHmd hinterließ nock)sich sxi„!^mden Thrtten viele Manuscripta, deren, hrrn^ 'Drdens-Bruder zu Ergantzung des Werckst haben. Leb.
Nr aesefi^ t RlUS (Antonius), hat viam vira *ter-sche uCl!ì tn ' welches Buch dar. Stengel ins Deut-®ele ï*' , Uub i62 4 !u Augspurg einet.
Ltxic, T IV.
SOVER SOULFOUR 70O
SOVER (Barthol.), öon Castell Corbery in der Schweitz,siudirte bey den Jesuiten, gieng nach Savoycn, warddes Hertzogs Bibliothecarius, nachmahls aber Pro-fessor Historiarum zu Turin, endlich Professor Math. zuPadua, starb 1629, in einem nicht gar hohen Alter,und schrieb tract, de recti & curvi proporcione &c.Seine andere Schrifften aber sind noch ungedruckt i«derDibliothec zu Padua anzutreffen. Tom. Pap.
de SOVERAL (Rochus), ein Portugiese von demOrden St. Hieronymi, hielte sich 1610 in dem KlosterSt. Maria dc Luce auf, und schrieb historia de mila-grosa aparicimento de nossa Senhora de Luz. Ant.
SOVIROLIUS ( Guilielmus ), ein Medicns vonMontpellier, florirte in der letzten Hclste des 16 Se-cull, UNd schrieb brevem & accuratam de peste tra-ctationem, so zu Paris 1571 in 8 zum Vorschein ge-kommen. Ei.
8 O U L E C H AT (Dionysius), einFranciscaner-Mönch,lebte im 14 Seculo. Man schrieb ihm einige Irr-thümer zu von Absagung der zeitlichen Güter, indemer behaupten wollte, Christus und die Apostel hättennichts Eigenes gehabt und besessen ; wie auch vonder Liebe, und von der Vollkommenheit der Liebe,welche von der parisischcn Universität verdammt wur-den. Hierauf appellirte er an den Pabst Urbanumden V, welcher aber das Urtheil der Universität be-stätigte, und ihm Befehl gab, feinen Irrthum in Ge-genwart des Bischoffs von Beauvais, Joh. de Dor-mans, zu wiederruffen, welches auch 1369 geschahe,worauf er gleichsam verschwunden, daß man nichterfahren, wo er weiter hingekommen. Man hat ihnaber ohnfehlbar an einen sichern Ort gebracht. Mantrifft solche Révocation unter andern in der Biblio-thecaPatrum lugdun, Tom. XXVI an. HL. Fa.
SOULFOUR (NicoJaus) , ein Priester von der Con-grégation desOratorii in Franckreich, war aus Sa-vvycn gebürtig, und wurde von dem heiligen Franc,de Salcsan den nachmahligen Cardinal LeruUe re-' commcndiret, als derselbe eben damit umgieng, dievorcrwchnte Congrégation in Franckreich aufzurich-ten. Als aber der Cardinal von Rochefoucaud vondem Könige nach Rom gesendet wurde, gieng er mitdemselben, nnd ward allda zwey Jahr Intendant vondessen Hause, inglcichcn Protonotarius apostolicus,und endlich auch Agent des gedachten v&mstle, wel-chem er die päbstliche Bulle zu Errichtung seines neuenOrdens ausgewirckct. Als er sodann 1612 nachFranckreich zurückgekommen, ward er eines von denersten Mitgliedern deS Oratorii, und wurde 161 gzum anoernmahl nach Rom geschickt, um allda einevon de» 6 Stellen, die der König Ludovicus XIII derCongrégation ertheilet, in Besitz zu nehmen. Erkehrte aber 2 Jahre darauf wiederum zurück, undstarb in dcmOrdcns-HaufeS. Magloire den i,May1624, in dem 7; Jahre seines Alters. Es werdenihm verschiedene Schrifften zugeeignet, wovon iedochder nöthige Beweis ermangelt, daß er sie verfertigtXp habe-