Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
935-936
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s ulger sulpicius

tòS 00ï dieStudiosos, welche noch heut zu Tage

Mlnuiren. Seine Schrifften sind: îbesaurusio-

t>ie An COmm u ni umex sacris & profanis autonbusj

, tynodi t>ernensis ins Lateinische übersetzt;kìà. deren einige in Fcchcil und andern EoUe-angedruckt worden. Ad. Re. HL.

SUr r ,3’ stehe Sulcer.

»on® ? (Johannes), ein niederländischer Medtcusij p/rirbergin Flandern/ practicirte zu Anfange desc,^ „ cuir in Corrryck, und schrieb meäendl praLìr-enera ^ ern ’ m tres fasciculos contractant, so ZU

1626 in 12 gedruckt ist. A. Re.

Sij Ily° VIUS » ob« Sulkowski, siehe Sollikowski.k>at n, i Hetl 'icus), ein Uhrmacher im 18 Seculo,Stift* ^"gelland gebürtig, brachte es rnserner^err>/^ ausnehmend weit, daß ihm der Regent,Von Drieans eine Gratification von 1500che der Heryoa von Aremberg eine jahrlufi boi, einer gleichen Summe anbot, wenn

>g t)s î fpî} ^anckreich niederlassen wolle. Als er nun! Antrag gewilligèt, erschien er offters vor derder,, des Sciences, und erklärte deren Aatgirer^Yfal /dnncipia; da er denn jederzeit be,andernt»n»à î^ud. Ex starb, nachdem er sich vorher zurüctßt? ^thvlischrn Religion bekannt, in Parts den 13c 'f//e j ' 72 8. Seine Schrifften sind: Regle artifi-^Unjt nebst einigen andern zur Uhrmacher-

hw,- f ® hörigen Tractaten; abrégé de quelques réglés,’à /> e ‘ e un bon usage des montres; effai fur l utilitél ’'de * Ueflce de f horlogerie; description d’une mon -h des sJ- Ve ^ e CQn ßruiiion, présentée à s académie royci -^Sf., ltnce s; théorie & description de s horlogerie.

^ ^LLv ^ aur ’)’ siehe Mauricius de Soliaco.j ^ et kune (Maximilian Je Bethune Hertzog), siehe

siehe Odo Soliacenfis.

^LpjPj dom.), siehe Solme.

.’v ein römisches Frauenzimmer, lebte umschrieb unterschiedliche Wercke in Ver-, D Welchen auch eine Satyra , live Ecloga deNtiif, , quo philofophos urbe exegir,ÜOr*

ît; n»x chtgU in Pithoei poematiis veteribus sin-

"2 Gedicht von der mit ihrem Ehe-ManneMch die, 7 P° 3 enen Liebe. Sie ist ihrem Vorgeben

bcn welche die Römerinnen ange-

griechischen Weibes-Personen

ihrer GerVo.

Ï frfut Ins Örtliche Zeugnisse von ihr

dKlughesi erhalten. lVlarnalis.sich h*’ €m Bischoff von Bourges, unter;fchu 1 ändern ^Ucilio zu Maçon ;8;,und nochei-^ Mstest «r Gregor. Turoncnsisrühmt seineGe-' I v8 i^rsamkeit und Dicht-Kunst. HE.h-he^gesim^"^.°der L»nusgenannt, Bischoff5 ^knesi» ^ ^rculo, bekam erstlich einige ansehn-« au der Kirchx ^ Bourges, und wurde

SULPICIUS -z6

darauf des Königs Clotarii H Almosenier, wie auchSuperior über eine Communität der Geistlichen oderMönche, so sich an dem Hofe aufhielten, endlich aber624 nach Austregestlo, Bischoff zu Bourges. Er be-fand sich auf dem Concilio zu Rheims 630, und starb644. Seine Briefe stehen bey Desiverii von Lahors

' seinen, so Von Canifio in* tom. 5 antiquar. leih sindedirt worden. 8a. 1.

8ElE?ILlEt8 ^pcillinsris, siehe Apollinaris.

8 blE?ILI 08 8evems, ein Priester und Schüler desheiligen Martini, war, wie er sich selbst mercken läst,in Aqvitanien aus einem vornehmen Geschlecht ent-sprossen. Ob er aber selbst in der Stadt Agen zurWelt gekommen, wie einige dafür halten, istzwei-felhafft. Er gab anfangs einige Zeit einen Advoca-ten ab, wobey er wegen seiner Beredsamkeit und an-derer Gaben, gutes Ansehn erlangte. Um diese Zeitheyrathete er auchin eine ansehnliche und sehr reicheFamilie, wurde aber durch das Absterben seiner Frau-en gar balo zum Witkwer gemacht, und sieng daraufan, ein von der Welt gantz abgeschiedenes Leben zuführen, wozu dir Vermahnungen und Unterricht desheil. Martini, den er vermuthlich um das Jahr 392zuerst besucht, und nachgehends auf einigen Reisen be-gleitet, das meiste beygetragen. Sein Vater war da-mit gar nicht zufrieden, wie man denn auch aus eini-gen Umständen schliesset, daß ihn derselbige deswegenenterbet habe. Er konte aber solchen Verlust leicht-lich verschmcrtzen, weil er nicht allein von seiner ver-storbenen Frauen ein ansehnliches Vermögen bekom-men, sondern auch von deren Mutter, Baffula, nochimmer viele Wohlthaten empfieng. Diese hatte ihnauch von An. 393 bis 40; bey sich; nach diesem aberlebte er immer eingezogener, beobachtete auch alle Re-geln der damaligen Mönche, und ließ sich endlich zueinem Priester ordiniren, ob man gleich keine Nach-richt hat, wenn und an welchem Orte solches gesche-hen sey. Mit paulino von Llola unterhielt er we-nigstens bis auf das Jahr 40; einen ssehr vertrautenund erbaulichen Briefwechsel, wovon in dieses letztcrnWercken noch einige Proben vorhanden sind. Gen-navius aber berichtet, daß er sich die letzten Jahre sei-nes Lebens, welches er nach einiger Vermuthung bis420 oder noch etwas höher gebracht, von den Pela-gianern auf ihre Seite ziehen lassen, welches iedochnicht verhindert, daß er nicht nach der Hand in derAbtey Marmoutier, wo er sich nach des heil. Marti-ni Tode 5 Jahr aufgehalten, und überhaupt in derKirche, als ein Heiliger wäre verehret worden. Erfassete übrigens die historiai sacram in einen kurtzenBegriff zweyer Bücher, von Anfange der Welt, bisauf das Leiden unsers Herrn Jesu Christi, wobey erzugleich einen Bericht von dem mit anfügte, was inden ersten 300 Jahren des Christenthums fürgegan-gcn. Er brauchte hierbey einen feinen Stylum, be-schrieb auch die Historie des heiligen Nlawini vonTours, gab in einigen Briefen von dem, wasvon des-sen Thaten und Wundrr-Werckrn aussen gelassen wor-den,

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