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den, Nachricht, und verfertigte etliche Dialogos undEpisteln, davon einige in ßaluzii Miscellaneis, undDacherii Spicilegio stehen. Die schönste Auflage sti-ller Schrifften ist diejenige, welche -Hieronymus dePrato besorget, davon der erste Theil 1742 z» Verona,nebst einer schönen Lebens-Beschreibung des Sulpiciigedruckt worden. C. Geil. O, Fa.Pß. Histoire lit-téraire de France.
SULPICIUS (Alexander), hat eine Historie geschrie-ben, darinne vieles von den Königen in Franckreichvorkömmt, und daraus Gregor. Turonensis verschie-denes entlehnet hat. Fa.
SULPICIUS (Joh.), sonst auch Verulanus genannt,von seinem Geburts-Orte Veroli in Campania Mo-ntana, legte sich in dem 15 Seculo mit allem Eiferauf die Humaniora, welche er unter Innscenlio VIIIzu Rom lehrete. Er liest Vcgctium, und noch zweyandere de re militari, etliche lateinische Verse de MO-ribn,, und praelpdia grammatica drucken; gab auchden Vltruvium zuerst heraus; schrieb ferner: lib.deocto partibus orationis ; de compo'nendis epistolis ;de scansione & fyllabaruin quantirace ; Comm. inLh ca/iufti. Fa. B.
SULPICIUS (Johann George), jicl)eKulpiiius (Joh.George).
SULPICIUS (Servius), von Camerino, war daselbstBürgermeister nach Erbauung der Stadt Rom 362,und schrieb Edicta. Ja. Panz.
SULPICIUS Rufus Lemonia (Servius), ein Rednerund Rechtsgelehrter, war zu Rom ausdemPatricien-Geschlechte der Sulpitiorum, wovon eine Linie denBeynahmen Ruins führte, vhngefehr A. u. 648 ge-bohrcn, und wurde von dem Tribu, zu dem er nebstdem übrigen von seiner Familie gehörte, Lemoniabeygenamt. Nachdem er in der Jugend in den Wis-senschaften einen guten Grund geleget,diente er in demmarsischen Kriege seinem Vaterlande zu Felde; wid-mete sich nach diesemvcr damals üblichen Redekunst,fieîig auch vhngefehr im 2; Jahre seines Alters an,sich in öffentlichen Gerichten hören zu lassen. f Alser aber nach einiger Zeit von (21 Mucio Gcävola,dessen Reiponfum er nicht verstand, und den er des-wegen noch einmal gefraget, mit der Antwort aberabgefertiget wurde: es sey einem edlen und Patricia,der noch darzu andere vor Gerichte vertreten wolte,eine schlechte Ehre, wenn er dös Recht nicht verstehe,womit er doch umzugehen habe,gieng ihm dieser Ver-weis so nahe, daß er alsobald aufhörte, einen Rednerabzugeben. Im Gegentheil legte er sich von dieserZeit an aus die Jurisprudentz, und reisete nicht langehernach mit Cicerone nach Athen, Rhodusund Spar-ta, damit er auch die dortigen Rechte aus dem Grun-de erlernen möchte, worauf er nach seiner Wicder-kunfft, ohugcfehr in seinem 32 Jahre unter BalbiLucilii und Galli Agvilii Anführung das Jus civileseines Vaterlandes so emsig studirte, daß er darinneim kurtzen eine grosse Erkenntniß, und endlich den
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Ruhm des großen Rechtsgelehrten seiner ^>1$*laugte. Miklerweile bekleidete er tm . scr .lája,#" 1Ehren-Aemter, wurde anfangs Qvastor t« -^ ^nd)nicht gar lange darauf Aedilis curulis, vPrätor, bekam aber durch das Loos weder ^turam urbanam, noch percgrinam, sondern K suiïstionem peculatus. Als er sich sodann A- U-das Bürgermeister-Amt gemeldet, und iwund Muren« darinne vorgezogen worden 1■ ^er diesen letzter» wegen des Ambicns; L »0mit gegen Craffum, -Hortcnsium undwelche dessen Vertheidigung übernommen,n^richten konte. Hingegen wurde er A. ì^áek>n^?twegen der innerlichen Factionen keineDchggemacht, Interrex, da er denn eben dîejsE* jfstFbekam, welche sonst den Königen oder Burgertheilet wurde. In dem folgenden Jährtv ^5de er selbst nebst M. Marcello Bürgern"» ^ließ sich dabey die Wohlfahrt der RchubU ■ feilt»gelegen seyn, daß er sowohl in als nach 0 "\ le ^ i0
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Regierung gemeiniglich Pacisicator und wpacis genennet wurde. Als die Feindirn^schen Pompejo und Cäsare in einen blu"ö „ausgebrochen, schlug er sich weder zu der e ^ifzu der andern Partey, sondern blieb vorMCäsar nach der pharsalischen Schlacht A- ■■ ‘ fi<FGouverneur in Achaja bestellte. Da er tfl.Amt einige Zeit ohne den-geringsten ^.ghiEgrosser Treue und Klugheit verwaltet, imo 'geschienen, daß Brutus und Caßius nachErmordung der Republic wiederum ctlí '„s ó |lí . •aus Griechenland zurück, un
den, kanl er aus vmitu/miuiiv JUIU», ’’,ilnichts, was solchen Zweck zu befördern 0"wie er denn auch hiervon noch in denseines Lebens eine besondere Probe ablcgr - gjjutin,als um diese Zeit M. Antonius die es
worinne sich Brutus aufhielt, belagerte, uLiebe zum Frieden, daß man noch eine fhch ^an Antonium schicken solte, ehe man vei ^„tt 1 (einen Feind des Vaterlands erklärte. ^
Senatihn am allergeschickren dazusolches ohngeachtet seines krancklichen re „
des und der augenscheinlichen Gefahr, w'sigctlj.starb aber, da er kaum in dem Lager ‘‘, t ,
eben seine aufhabende Befehle ausrichte ' , î ci’ l ' l J|‘ í |;711, nachdeni er sein Alter über 60 j"» 1Cicero hat viele Schreiben an ihn cr 3 c ^ EpifU 1 ! j»
che in dem 4 ten Buch der sogenannten r
Familiär, beysammen zu finden; und f J-ßseinen andern Schrifften zum öfftern nw' ^jf 5“ (fdüng gethan. Er hat die Rechtsgeleyuals eine Scientz in gewisse Regeln und ^ ge-bracht, und Cicero gedencket, d^ß er G ^ $Ionien das Jus Pontiiicum auchtragen, meldet aber nicht, zu welcher g «(idr. jeschchen sey. Er hinterließ hiernächstVolumina, als Noras in ScavolaM >testamentis-; ad 12 tabulas See. deren
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