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SYRIANUS S YSARION
Dominicaner-Mönch und Doctor Theologiä, florir-te noch 1720, und schrieb universam philosophiamaristotelico-thvmistlcam in 4 Voll. in folio. Ech.
SYRIAdlUS Philoxenus, ein platonischer Philoso-phus im 5 Seculo, war von Alexandrie» gebürtig/und lehrte zu Athen mit grossem Ruhm. Er hatteProclum zu seinem Schüler, und nachmals zu sei-nem Nachfolger, welcher daher auch nach seinem Todebey dem Syriano wollte begraben seyn. Er starb umdas Jahr 450, und ließCornrnentar. in tot. Home-rttfiti in remp. Platonis ; in Orphei theologiam ; deDiis apud Homerum ; consensum Orphei, Pythago-r® & Platonis; comm. in Oracula chaldaica in 10Büchern, welche Werkte insgesammt verloren gegan-gen ; wiewol man auch fast muthmassen sollte, daßnicht Gyrianus, sondern Proclus dieselben verfertiget' habe. Sonst hat man noch unter seinem Nahmen,
comment, in Hertmgenis rhetoris nsß çiamv, inglei-chen comment, in üb. 3, 13 & 14 nietaphysicorumwelche iedoch bisher nur lateinisch, niemalsaber griechisch gedruckt worden. Man muß ihn nichtvermengen mit einem andern Philosopha dieses Nah-mens, welcher zu des -Hegi» und Isidori, so dem Ma-rin» succedirte, Zeit gelebet hat, und von Damascioin vira Isidori erwehnet wird. B. Fa,
SYUIRE SZEGEDIN
Olymp, oder 542 Jahr vor Christi Geburtgelehret haben. Von seiner Arbeit ist noch etwa-Stobao zu finden. H.Fa. jrii
SYUIRE (Johann), ein englisch er Theologus/um 1630 zu Londen, und schrieb a plaine
upontbe first Part of 2 Tbeß'al. //, ivbcret» iS <proved , that the Pope is tbe 'am-Cbrifl.
SZ AFARNIUS (Jacob), ein pohlnischrr^^jiKKaun, docirteOratorium, wurde hernachPosen, Lublin und Cracau Prediger, wie au«!siers zu Lublin Rector, übersetzte das Lebens-welches Petrus Ribaveneira lateinisch be>chr^.^'starb den 27 August x6ox,im 49stenJahr
d ' , ist ^
SZANTO, oberArator, (Steph.), einUngarn, gebohrcn 1541, hatte sich indergr'^Mund hebräischen Sprache, wie auch in ander«schaftcn wohl umgesehen, lehrte zu Rom u»r ' 0 t?Steyermarck, starb zu Olmütz 16x2, und t ) w ‘ f $ >«>'ne ungarische Übersetzung des neuen Testa"^
auch einen Catechismum rc. AI.
S Z E B I C Z (Paulus), ein erfahrner polnisch^ ^ereii-Mann und JCtus, hatum x694florirt,u>M ^ o-
der» PromtuariuiM statutorum St consti cu
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SYRICIUS, siehe Siricius, und Cyrjcius.
S Y R I G U S (Marcus), siehe Meietius.
SYRIGUS (Meietius), siehe Meietius.
S YRIN G (Petrus) , ein Philosophus und Juris Do-ctor, von Hildesheim gebürtig, war daselbst Advoca-tus, darnach zu Alfeld und denn zu Hildesheim Syn-dikus, schrieb unterschiedene juristische Disputationes,wie auch unter dem Nahme» Jusii Springeri einenTraktat de pace religkinis in imperio romano, con-tra Franc. Burckhardum, und starb den xzApr. 1653,im 72 Jahre. W, d.
SYROPULUS (Sylvester), siehe Sguropulus.
S YRUS, ein Benediktiner-Mönch in dem Kloster Clu-gny, schrieb um das Jahr 1010 das Leben des heil.Majo'.i Abts zu Clugny, welches in den Aft. Sanft. 11Maji und Mabill. Sec. V S. O. D. B. stehet. Mab.
SYRUS (Ephrem), siehe Ephrem.
SYRUS (Publ.), siehe Publius.
$YRWID (Constantin,), einJesuite aus Litthauen,trat1598.il, die Societät, lehrte die Theologie, pre-digte hernach, starb zu Mina den 23 Aug. 1631, ohn-gefehr;2Jahr alt, und ließ clavem lingu® lithuani-en ; diftionarium polono - latino-lithuanicum ; pun-fta concionuin in dominicis totius anni in pvhlnl-
scher Sprache. AI. W,d.
SYSARIObk, oder SuFarion, von Megara, mit demZunahmen Icarienlis, welchen er von einem gewissenDorffe bekam, soll zuerst unter den Griechen die Co-médien erdacht, und in dem andern Jahr der ?4sten
mnium zu Braunsberg in folio ediret.SZEGEDIN (Stephan), ein berühmteren^
hieß mit seinem Gcschlcchts-Nahmett b'cem'- ^Sre
aber, nach damahliger Gewohnheit, den^d ^ j„ c<
gedin an, weil er zu Szegedin oder ^
ungarischen Grafschaft Botrog 150; ^ @$#*1legte den Grund seiner Studien aut den ^ „„tuLippa und Giula, und gab darauf selbst .hs
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sch-edlîchcn Orten einen Lehrer ab. - c ,UslCö«, woielbst er 1540 die alten Auftores 1 Á(í>Lmher. und Melanchchonis Verdienstelogte ern,ehen lernte, begab er sich 154e 3 " .«i^nachWittenberg,und hörte sie,biser sich Ii4 t ii«' 1
, Un},sl ™ verfugte. Sfö&ter »«rW $ J^üch ;u Lhasnyadin sowohl in der Kud ^, Mder Schule zu einem Lehrer bestellet, vongansche» Schatzmeister aber nicht laugevielen Schlagen und auf andere Weist übe« tr , #ii»semer Bücher und gantzen Vermögenssvban» ins Elend verwiesen. Nach diestM gifie er an viel andern Orten die ansehnlichst^ gê
und Klrchenàmter, muste aber darüber
und sich ryyz in die türckischcfortschleppen lassen, da er denn sehrv>urde. Doch kam er 1563 wieder los, uu2 May 1572. Er hielt es in der Reliés,' if*MSftm m gewissen Lehrsätzen mit den fJLtíKund widersetzte sich nicht nur dcnRömiich^ary ^ Fsondern auch denMahomekanern, Arianer»fceni, mit besondern, Eifer, daher er auELe» ^Verfolgung zu erdulten hatte. Seinetabul* analyticse in prophetas, Davide £{$r !
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