Band 
Vierter Theil S - Z.
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981-982
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T A C I T U

bekannt. Da er aber gern etwas grosses vorstellenwolte, wendete er sich um 1644 nach Italien, undwurde zuPadua Medic.Dsct. worauf ersichzuVcne-dig niederließ, und allda ein sogenanntes ist vipera-rum in grosser Menge verkanffre, welches jedoch nachdes vorgedachtcn Diercrici Urtheil, nichts als ein mitetwas anders untermischtes íal cornu- cervi volatilewar. Nicht lange hernach machte er dem Hertzog zuHolstein, Lriderico, seineMeinung vondemhelmon-tianisclren Eiquore Aleahett in einem ^ lateinischenSchreiben bekannt, und verlangte hiernächst, daß sol-ches auch in öffentlichen Druck möchte gegeben werden.Da man nun dieses gethan, ihn aber zugleich in ei-nem beygefügten Appendice verschiedener wider dieGrammatic begangener und anderer Fehler wegen er-innert, bildete er sich ein, daßDictericus, dessen Ur-theil von seinem Natter-Saltze, ihm ohnedem nichtaus dem Kopffc wolte, diesen Anhang geschrieben,und gab daher An. 1652 eine Apologie unter dem Ti-tel : contra faliarium & pseudochymicum HelwigDiecericum heraus, worinne er denselben beschuldigt,als habe er ihm seine Epistel von Ale,Kett verfälschet,und den Churfürsten von Brandenburg durch seinVersprechen, das summ potabile zu machen, um einegrosseSummc Geldes gebracht. Weil aber beydesoffenbare Verleumdungen waren, so wurde seine Apo-stozie zu Berlin öffentlich verbrannt, und von Diete-ricoeiue ordentliche Klage bey seiner Obrigkeit zu Ve-nedigwider ihn angestellet, deren Ausgang iedoch nir-gend gemeldet wird. Seine übrigen Schriften sind :

Hippocrates chymicus; clavis antiquiffimte kippn-craricas medicin®; ein Tractat de rnorborum prin-cipe, womit er sonderlich grosses Aufseht« gemacht,indem er darinne behauptet, daß alle und iedeKranck-heiten von dem Addo rind dessen Fermentation mitdem Alcali herzuleiten seyn. Li. Ke.

TACITUS (Emilius), siehe Alciatus (Terentius).

TACITUS (Cornel.), ein alter lateinischer Historien-Schreiber, war aus einem römischen ritterlichen Ge-,schlechte, oder wie andere wollen, aus Umbrirn ent-sprossen, wurde in Ansehungseiner guten Eigenschaf-ten zu den höchsten Ehren-Stellen in der Republie be-fördert; lebte unterVespastani,und einigerfolgendenKayser Regierung, wurde unter Vejpasiano Proeura-tor in Gallia belgiea, unter Dommano Pratvr,undunter Nerv« A. C.97Bürgermeister,.und unterhieltmit dem jünger« plinio eine vertraute Freundschafft,welcher in seinen Briefen viel besondere Umstände vonTaciro bemercket. Seine Schafften sind Ubri Kittn-»iarurn, von denen wir nur 4 Bücher, und ein Stückvon dem fünften haben, libri annalium, deren nur noch12übrig sind; libellus.de ttru 8 c moribus & pepulisGermani® ; libellas de vira Soceri fui Cn. Julü A-gricol». Paulus in hat diesen Autoren« so hochge-achtet, daß sein Exemplar durch den vielen Gebrauchgantz abgenutzet und zerrissen worden. Die neuesteEdition desselben haben wir Jacob Gronoviozu Ut-

TACKE 9

recht 172« zu dancken. Einige schreiben ihm

logum de caulis corrupt® eloquenti® z«i 'gen andere dem Gvintiliano zueignen: ivfitvbbsius nreint, daß ihn keiner von beydenbe. Seine Orariones aber und libri f.icetij* r -pjjjuitverlohnn gangen. Alles was man von dieiew * vi[Jin den Schriften der Alten findet, hat 1 #"'Tacin zusammen getragen. B Fa. P 3 J*-fLfoatré/TACKE (Fridr. Peter), ein lutherischer Ut»!>gebohren «686. den Í2 Qct zu Zelle an der **»>■ '^1709 auf die Académie nach Rinteln, und «7Jena, Muste sich dabey kümmerlich behe>m''l Dievon Jnformirrn erhalten, auch dreseLebenv ^Jahre meist auf dem Lande fortsetzen, bis < rin dem 47 Jahre seines Alters die Pfarre ^Hof im Wolffenbüttelischen erhielt. Raci)se^^»>^reu ward er in die Bcrgstadt Grund zum Preb » 'jj, jttberuffen, erhielt bey Einweihung der .„IGöttingen die Magister-Würde ohne bas SEntgeid, und starb >74;, 2; Julii. Se«stcn sind: Vie Sünden der Menschen n . hilS , e °‘Ve; Commentatio de librorum dedicatio« 1 jjil.rumque antiquitate, moralitate & lpecieb^ ^jiiepistolaris de erudiris quibus dies natalis& ultimus ; schriftmästigeLekrachtungScr^^ $1und Lusen-Sünden; kurye doch ^

Handlung von der Men'lchcn - GefaliíS^aii^merckwürdige Leben -«Herrn N7. La!parb--^^-i,rder durch hcrfchende Neigungen gebildeteLhrist; die unerkannte wohlthat Lottes/nicht durch Engel, sondern durch r

Anmerckungen von Pauli Pfahl im S let, uiv is^'

Cor. XII, 7; difquilitio qusllionis : utruff 1 C [llt ela rlSmini a Deo certus ac peculiaris an S ei “ s „sjustü! 1 !constirucus sie? welche zwey letzter« SW". cd ' 1in der Hamburgischen vermischten Dtb» "hen. dleub. lVlof. ^-°,iiid^

TACKE Ook.),von Wetzlar, warPhiloEädicinä Doctor, der Medic. uns Elogv. .

Giessen, wie auch Hessen -darmstädtischer * j^rale 1 “'

cus, schrieb Çhrylbgoniam animalem «triplicem phasin sophicum solis orbe exp e }mansquefragilitati Scfpei refurrectioni- ^fecratum ; de auro , faccharo & quinta e ^

Phasin I, medicurn, aureum Humen reps? ^ P•’*8 c infirmitari human® apprime convem ei, .- g 0 ho iü tsin II, chymico -phyiicum, magnum ph' 0 ^opus, pro conficiendo elixire, ad mecal * cofp 0 ^ra cum generatione fanguinis humam,humano comparans; mysterium refuirec 1 jjt 3 te .feu Phasin llf, spei mortalium ad ’

coniecrarum ; kurye Rede von der ^ c ofi^academiam gleisen >m relhuratam ; tw ' ^

tis; eucrenen theofopliicwn , f. £ e ^ rt.

zwischen Griesheim und GablauBrunnes ; Consilium von derrotbenRde rore ; einige Orationes &c. und siaro ^

Sust t675,inr z8Jahr. W,d.