TAGENO TAGLIACOZZA
de çhiturgica institutione heraus , darinne er desGviv. ve Cauliaco Chirurgie zum Grunde geleget,nndin besseres Latein eingekleidet, auch hin und wie-der vermehret hat;wor;uHoUer 1 us das 6te Buch ver-fertiget, welche sechs Bücher in Cow. Gefieri scripto-ribus chinirgicis stehen. Fa. Ke.
TAGENO, war Decanus des Stissts Passau inDeutschland, that 1119 mit seinem Bischofs Diepolsoder Lhcobals eine Reift ins gelobte Land, und gabdavon hernach eine Beschreibung heraus, welcheMarq. Freher unter den scriproribu« rerum gec-M2N. ediret hat. Vo. O. Fa.
TAGESEN (Joh.), (id)e Taufan.
TAGLIACARNE (Benedictu«), ein Bischofs zuGrasse, war von Sarzana, einem an den florentini-schen Grentzcn, den Genuesern zugehörigen Städtgcn,gebürtig, ward um das Jahr 1514 Sccretarius oderCantzlcr zu Genua, da er denn von dieser Nepubliceine Chronic verfertigte, welche bald darauf wiederverlohrcn gieng. Als aber 1522 dieKayserlichen Ge-nua geplündert, verlohr er dabey fast alle das Sei-nige; ward auch mit einer Flinte oder Pistole in dasKnie geschossen, wovon er hernach sein lcbtage lahmgeblieben. Als sich hierauf der Cardinal FrioericusAregssim nach Franckrcich gewendet, nahm er denTagliscarne mit sich dahin,und brachte es soweit,daßlhi? der König Franarscus I zum Praceptore sei-ner Kinder bestellet. Eben dieser Printz verschaffteihm auch bey dem Pabste Dispensation , daß er ohn-geachtet seines vorerwehnten Gebrechens an dem ei-nen Bein, und daß er zu Genua eine Zeitlang in derEhe gelebet, zu allen Kirchen Aemtern crwehlet wer-den konte, und gab ihm nicht allein die Abtey Fon-froid, in der Dioces von Narbonne, ingleichen 1532die von Nantcuil en Vallce in Poitou, sondern er-nennte ihn so gar An. 1533 zum Bischofs von Grass,woselbst er auch An. 15.3; seinen gewöhnlichen Ein-zug hielt, Er starb aber nicht lange hernach zu Avi-gnon den ig Oct. 1536, nachdem er noch kurtz vorherunter dem Nahmen Bencv. Theocreni, den er fast al-ler Orten, und viel lieber als seinen Geschlechts Nah-men, geführet, eine Sammlung seiner lateinischen Ge-dichte unter dem Titel: Poemata,quie juvenis admo-dum luflr, aus Licht gestellet. Sonst sind auch nochin Gregor. Corteßi cpist. familiaribus einige Briefe vonihm, und in der pariser Ausgabe des Ausonii von 1551- von demselben carmen de laudibus Aulonii zusinden.Soprani scrucori della Liguria. Nic.Ol. Sa.
TAGLIACOZZA, ebff Taliacorius, (Caspar), eiltitaliänischer Mcdicns, gebohren 1546 zu Bologna,lehrte auf der Universität daselbst die Medicin undAnatomie, bis er endlich den 7 Nov. 1599 in einemAlter von 5; Jahren mit Tode abgieng. Er hat sichinsonderheit durch seine zu Venedig 1597 in folio her-aus gegebene üb. 2 de curtorum çhirurgia per insi-ripnem einen Nahmen gemacht, worinne er auf einegelehrte Art gezeiget, wie mgn in gewissen Fällen hie
TAGLIAPIETRA TAHUREAÜ
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Verstümmelung der Nasen, Ohren »nd Lipp^^'^llkünstliche Anfügung einer natürlichenkommen wieder ersetzen möge, welches gan?^ben zwar von vielen vor unmöglich geha-k^ ^unter die Bctrügereyen gezehlet worden; sonicht allein durch desAuKori; eigenenverschiedenen Personen auf solche Weise we |cf) (dern auch vorncmlich durch anderer Zeugnm
dessen Euren zum theil mit angesehen, zur
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derlegt werden können, tjonft hat man
eine lateinische Epistel von eben dieserHieron. Mercurialem , die bey dieses letztes ^jjcäidecoratione ju fuibeii ; Und einigedie in ^oh.LautcrbachsAn. i6o;zuFranmausgegebenen Sammlung anzutreffen. Ghi ' j M
TAGLIAPIETRA, ebêrTaleapetra,ria), ein venctianischer Patricius auscaner-Orden, war ein guter Redner, 161/ r‘ 0$Stndiorum, erlangte 1629 dieDoctor-Wuro^. M
Leichenrede auf Mar. Beccaria
Liv.Bemardi 1600 Provincial worden; ^ ^ »'di reverenza e dì iode conjecrato aW Ììwnot Mt 6 *,Ben. Tagtiapietra ; gab auch Ferd. deP^ a ß anez conciones de adventu Lc sellls aus de ^ pfc .scheu übersetzt heraus, und starb umMit dem Hippol. Mar. Taleapetra einerley ,cher noch 16 32 gelcbet, auch zu Venedig &
logiä und Provincial gewesen, undSS. rosario , ingleichen miracoli di S.schrieben hat, ist annoch ungewiß. ^cb.
TAGLIAPIETRA (Steph.). einer &ec ,sten Prediger aus dem Domii!ÌcanewOr^"„„d (ribig, florirte im Anfange des 17 Secuu >’ et is r«
schon 1605 verschiedene Orationes va» 1 S «nP,
aus gegeben, wo aber, und was es vor wenicht besannt. Ech. ^icil^„„
TAGLIAVIA (Georg.), ein Jesuit aus Lbohren 1596, war aus einer vornehmen 0 hsprossen, lehrte die Philosophie »nbLye»'^,lermo, war Rector in verschiedenen yw 1 ™AfS-d«*Saggio d'un pik hmgo difcorjo J'opra > J et é
piamente fi crede effer mimßri della ^
fiel governo del mondo <ßsc. und starb
Aug. M. u
TAGLIAVIA (Joseph), siehe Pa!azzo«u ^ ^
TAHÜREAU (Jacob), ein Frantzose, s ^Mans um das Jahr 1527, aus einer P
altenFamilie, legte sich in der Jugend a 1sehe und griechische Sprache, versuchte bKriege, und brachte endlich in seinem & j pi<ge Jahre mit Reisen zu. Als er w-eder ^ fjgekommen, nahm er die StudienHand, und verheyrarhete sich folgendSzuaber balddaraufr;,;, im 283^« f j 54 ; jj' t Vhat feine Gedichte geschrieben, welche ha»zusammen herausgekommen. Außer v