Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1007-1008
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l °°7 TARABOTTI tarasius

tij! ?^scr Cftcolo V in sonderbarem Anschn, welcherdkr>, ^ê "l!ein zum öfftern an seinen Hof berief, son-le, ^ 5 ?i auf das Concilium zu Trident schiêhrss.j ^ er sich sonderlich hervor that. Er war ein1 Zeind der Protestanten, gerieth m einenPelaài^ ^ìchaele Lajo, verfiel darüber in dendvL starb den 2 Wart. 1559 !» Brüssel,

QtnpÜ, König Philipp II hatte kommen lassen,bei, -m 72 Jahre, und wurde zuLövm begra-blu.i,^eure Güter hinterließ er den Armen, seine DieEein- Ll bcc der theologischen Facultät zu Paris.

iiîeu>c,^^^isstîn sind explicariones in articuios hocL.ì,.x , Cotltrov erios ; orationes theol. welche Will?.

Pfovi^'V 0 '«, der auch sein Leben beschrieben; de

letzte,, Lc de prasdestinatione. 5Sott diesem

»c«, û( f tslctí ií hat man noch das Manuscript zu iofftiiic,, 1 "« «ö ist wegen der Übeln Schrifft gantz unle-Christi . an hat auch noch von ihm: caceclusmum

ftl° ne * ï Uv entutiformandae; quodlibeticamquse-

f*. > Marione humanoe legis in conicien-

Vïr *iensfij nl *° nem acl declarationemarticuloïum io-C -Uii v i

r hsl ‘ n ’ c °roilarium de veris ealamitatibus Bel-

Ä r«* t 3 ue rerr >ediis. Seine Schrifften sind zua. b. ^i- zusammen gedruckt worden, ven.

zu ^>0 ^ T I (^rckangela), eine Nonne St. AmG,ìxx'm 17 Scculo, schrieb unter dem Nah?

r ( ^iich »j ÄflÄ -^«catotci, ia Simplicità ingannata,

•J'&n s atyrj ,K »alianische Satyre wider des Bmnin-A ^ q . ' n nie nippeam de luxu foeminarum. Ju.^ Aft-j.* Mohammed), siehe Ulugh Beigfo.

sm t0 ’ (Vaf ’r 0i>n 'ihn andere nennen, de Ta-* ''huìa ein Medicus, war nach einiger

ibicwni, .ànkpelíier, um das Jahr iz82gcbvh-Sesch-k,» a »dere dafür halten, daß es etwas fiü-M îars,?H.Er brachte es soweit, daß er des Mt-Eigensoberster Leib-Medicus wurde: soll^ ,"iciret'"Peilicr ziiJahr mit grossemZulaufsrv eI t(>eö aber 0et ? / und endlich 141g gestorben seyn;m )te dem oben angegebenen Geburts-

'hu t h Ä*"men stimmet. Er hat dasjenige,ejgx.^U^chle Lesung anderer Schrifften, theils1 ■A.iteï : pi-, r . uu 3 gelehret, in ein Blich unterv 111 '"^uium pharmaceuticum Sc chirurgi-

sch^ Mit Aà^ragen, welches hernach 3 c. Harem.ip!, eben «n Zm^^ckungkli erlrntert. Unter den ver-irl St bie befî, r stub einige castriret, und soll die-ih>> i»4 'êyn, welche zu Franckfurt und Leipzigt : de 4 n? e l Qu f.öeEommen. Man hat auch vonVka^llukn n! r lS omnidnz corporis affeöibus ; me-ih C ' I-i »» ^acionum exempla; de epidemia f.j^Pelien^j an “' ^ re> à Strobelbergeri historia

(P etr -)> siehe Innocennus V.^Asf^^Tarrafa.

Gcsmi^ in dem % Srculo aus einem vor-‘ ^ !» Cvusiantinopel gedohrcn, vrr-

TARAVOET 1 AR 6 IRR rooz

waltete anfänglich die Stelle eines Bürgermeisters,hernach eines kayscrlichen obristen Staats - Secreta-rii, »nd wurde 768 von der Kayserin Irene zum Bi-schoff gemacht. Er führte die Verehrung der Bilderwieder ein, hielt deswegen 787 ein Concilium zu Nr-cäa,starb 806 den 25 Febr. und schrieb Apologericumad populuni ; Epistolam encydicam ad patriarchasorientales; Epiitolas 2 ad Hadrianum Papam; Epi-stolam ad Johannem presbyterum & Hegumenum,welche in den Tomis Conciliorum stehen. Sein Le-ben, welches Jgnatius von Nicäa in Versen beschrie-ben, findet sich in den Aft!s 3 anct. add. 25 Febr. AS.

TARAÜDET, siehe Flassans.

TARCAGNOTA, oder Tarchagnoca, (Jo.), einNeapolitaner von Galba, lebte in der Mitte des 16Seculi, und schrieb dil fito e ladt ddla Città di Na -poli; r historie dd Mondo in drey Theilen, die r6ic»mit Mambrini Rosei de Fadriano Supplementenzu Venedig in 5 Qvartbänden aufgelegt worden;übersetzte auch einige Wercke des plutarchi in die ita-liänische Sprache. To.

TARCAGNOTA (Mich.), siehe Marullus.

TARCHANIOTA, siehe Marullus.

le TARD, siehe Stieler.

TARDINIUS (Johannes), ei« frantzösischer Medi-cus von Tournon, lebte zu Anfange des 17 Seculi,und schrieb Dilgnitirionem physiologicam de pilis,so zu Tournon 1619 in 8 gedruckt worden, und inDornavit Amphitheatro Tom. I stehet. Li.

de TARDITÓ (Peer.), ein DomilücanervonCham-bery in Savoyen, florirte um 1524, und gab Jo. a S.Geminiano Conciones quadragelimaîes, lngleichen S.Vinc. Ferrerii distinctiones heraus, versprach auch,von bcydcr ihren Schrifften noch mehrere ans Lichtzu stellen, davon aber weiter nichts zum Vorschein ge-kommen. Ech.

TARD Y (Claudius), ein frantzösischer Medicus,lebtezu Paris als Leib-Artzt desHcrtzogsvon Orkans umdie Mitte des 17 Seculi, und schrieb einen frantzösi-schcn Tractat de Monarchia cordis in homine, dar-inne er unter andern die von Tbom. Barrholino er-fundene vala lympliacica zu leugnen suchte. Ke,

de TARENTASIA (Petr.), ftn)e Petrus.

TARENTASIA (Petrus), siehe Innocentais VPapa.

TARENTINUS (Gregor), siehe Gregorius.

TARGIER (Jacob), ein holländischer Poet, gcbohre»1688 zu Dordrrcht, allwo sein Dater Abraham, Pre-diger bey dev Mennoniten war. Seine Gaben zurDichtkunst und grosse Begierde gelehrt zu werden,thaten sich schon in früher Jugend bey ihm hervor.Er saß beständig über den Büchern, ohngeachtet sei-nes schlechten Gesichtes, bis er 1702 gar blind wur-de. Dieser Zufall schwächte dennoch seine Lust zurPoesie nicht; und weil sich gute Freunde fanden, dieihmGedichte vorlasen, und seine eigenen aufschrie-ben: so verfertigte er deren nicht wenig, und starbRrr 2 * 788 -