Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1015-1016
JPEG-Download
 

10 lj

tilt a,

TASSE TASSO"« ÄrantzSsischen ífegín.

^^rßhause zu Vairnciennes tm Manus p

X à\* (Johann Adolph), von Börden oder B«mM

fûv tn ' ôebohren 158?, siudwtezuH Franck-

Ange», brachte viel Jahre auf Z ^

ê Italien und Engelland ;u, ^urde Cam .M« Mathematum zu Hamdnrg.M^,^ ^o-h ni\\ixn anthtneticsB empiric» ,Gomp te ilorîst®*! DUp. de mundi axe & polis, itemque g 1 “t« U a V ’ de rebus astronomie« & g e 0 ° r J? ‘ iccu u &^stantU.poli; iudicium'de quadrature

L«Nd linon, opusc. de fcrinio Uteratotuf tm îanuscript Theoriam pla^etar

ì m c ®lestìum; fortlficatorla; compentonr g _

fc*> Zetetlca - Hm.»» P nevm ? UCa s “; u Spti

ca c’ 1:t ^ e constitmióne logices> ml , : a; m i-

s’^^Phi«. geometrica; gnomomc . me _

philosophLca itt 4 Tomes; de »‘Ç n °

ttu s b ® tl bfv Erdkugel, und starb den 4 ->an.q, "Sichre, w,d. Mol. .

L° CJoh. Biptista, i tin «-°l°êUS °°"Zê

S?‘W Jttnia p w pp u in en,«""" fÂ

Öft Wntn D-I-- ninnl-, gab h»"«° ?A E a-

.^SïïiîSÍÈ^

«iifï (c ; r P»l. -I" nng-è «"''ar®®

T eSftnnWJ), ,ín fiffitó

Vart ^ 'ch Paris, florirtr um rü;^«nd M

hl;/T û!e < 4 e * Provinces de France & d EJpagi

T 4 v bunden - Artzmey rc.

lLernhard), ein Jtaliàner, aus dem al envâ^tr der Torreggiani, welche ehemals Henenlvùch^^am», Mayland. und verschiedenen a. dun"L k b'Keu Stadien geroest, hemach aber, allste<!v>uv !..^ìleonti

TA S S O

JOió

left 110 ûild^uîi verjagt worden, ihren Sitz zwischenn,?U^>chcn crwehlet, und von dem allda

àeil dh/^îPe Tuffs den Nahmen angcnom-I.,°ch jjex^affs wenig Vermögen hatte, nahmi a S bet- g® a von Gansevermo, Fürsten vonSa-îN ànklicher Weise in Neapolis anszn-» , dir Stelle eines Secretarii an, folgte

demselben nicht allein bey dessen Gesandtschaft nachDentftl)land, sondern begleitete ihn auch, da er nach 'einiger Zeit in des Kaysers Ungenadegefallen, mit Zu,rücklassung seiner eigenen Familie nach Franckreich,allwo er sich bey ihm noch 4 oder 5 Jahre, bis zu des-ftn Tode, aufhielt. Nach diesem kehrte er wieder nachItalien zurück, und verfügte sich an den Hof wiihcl-mi von Gonzaga, Hertzogs zu Mantua, der ihn an-fänglich zu seinem obersten Secretario, nachher» aberzum Gouverneur in Ostiglia machte, allwo er auchendlich 157; mit Tode abgieng. Er hat Difiorß del-

la cortefta del Principe ; heitere ; YAtnadtgi,poema ; ilFloriddtite, poemtr; i tre libri degli amorti Raggiona -I mento deüa pocsia &c. tu gebundener und ungebunde-ner Rede heraus gegeben, welche bey den Kennernvielen Beyfall erhalten. Cra. Ghil.

TASSO (Faustinus), ein Minorit von Bergamo, warin der hebräischen Sprache wohl erfahren, schrieb äsadvencu Messias; explicadonem orationis jeremis*prophet* See. uni) stark 1597. Wa,

TASSO (Florius Hyac.), ein Mönch des Ordens Ba-silii von Genua, florirte um die Mitte des 17 Secu-li, und schrieb Elogium pro Steph. Palma cum histo-ria ordinis, so zu Pavia gedruckt worden. 01.

TASSO (Torquaro), ein italiänischer Poet, war desvorhergehenden Bcriiharvr Sohn, gebohren zu Sor-renko, einer Stadt im Neapolitanischen, allwo seineEltern damals ihre Anverwandten besuchten, 1544den 11 Mart. Er soll bereits, als ein Kind von 6Monaten geredet, in sciirrm dritte»Jahre zu studircnangefangen, im siebenden aber für sich selbst Verse ge-macht, und öffentlich perorirt haben. Gewiß ist es,daß er in seinen Studien, sonderlich aber denjenigen,welche mit der Poesie einige Verwandtschaft haben,oder zu derselben Vollkommenheit etwas beytragenkönnen, sehr guten Fortgang gehabt;' wie er denn auchschon damals, da er noch zu Padua studirte, durchsei» heroisches Gedicht, R 'malda genannt, sich in'seinem18 Jahre grossen Ruhm zuwege gebracht. Nach biefsem begab er sich 1565 nach Ferrara, dahin er vondem dasigen Hertzog Alphonso II durch verschieden?Briefe eingeladen worden. Nachdem er daselbst wie-derum einige Gedichte an den Tag gegeben, begleiteteer 1572 den päbstlichcn Nuntium nach Franckreich,und genoß von König Caroio IX viele Gnade und Ehr-bezeignngen, obschon einige fälschlich vorgegeben, daßer zu Paris aus Dürfftigkeit gebettelt habe; kam abernach Berfiiessung eines Jahrs nach Ferrara zurück,und wendete allda seine Zeit -zu Ausfertigung seinerGedichte an. . Allein nicht gar lange hernach wardihm sein Leben sehr verdrießlich gemacht, theils durchdie Streitigkeiten, welche er mit der Acadcnsta dclla.Crusca zu Florcntz wegen seiner Poesien hatce^ theilsaber, weil man ihn zu Ferrara eine geraume Zeit ge-fangen gehalten. Die Ursache dieses letztem war, daßer sich mit einem ftrrarischcn Edelmann, und dessendreyBmdern, welche jenem unter währcndemGeftch-

tr