Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1085-1086
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io 85 THALMANN THAMNITíUS

*üy mit aezehkct; übersetzte dicFandeêìen und denCo-dicem ins Griechische, und schrieb: Syntagma novel-latum omnium, und Scholia ad novellas BajiiiiMact-dan.is. Fa. Fanz.

THALMANN (ßenedistus), ein rcformirterTheolo-gus zu Zeuch, lebte um 1580, und schrieb: TraÄ.deunirare perso»* 2c distinctione duarum naturarum inChristo; assertionem doctrin* de persona Christi ;tr. de cœna Domini & exegema contra transsubstan-tiationem.

THALMANN (Johann), hat UM 1653 gelebt, und«ine Auslegung des Hohenliedes S'alomonis geschrie-ben.

THALY/EUS (Martin), hat 1634 Anatomen 8a-mosatenianißni zu Leiden in 8 edirt.

THAM, oder Tarn, (Abraham), ein Rabbi, des Ra-sch! Enckel, schrieb ein Buch unter dem Titel Jaschar,und starb tat Jahr der Welt 4930. 6. W.

THAM (George), von Lütkenburg in Wagrien, wosein Vater Bürgermeister war, gebohren den n Nov.1631, siudirte zu Wittenberg, ward 16z; Magisterallda, nach seiner Zurückkunft aus Holland 1664 Pa-stor zu Eckernförda, schrieb Latechismus-Uebung;Difpp. metaphyíìcas; Dispp. phyiicas; de jure mo-netarum ; de bonis operibus, und starb den 24 Jun.1698, rm 67 Jahre. Mol.

THAM ER (Johann Heinrich), ein lutherischer Pre-diger, in der ersten Helffte des i8 Seculi, war Pfar-rer zu Pösneck int Salftldischen, wie auch Adjunctusder 'lalseldischen Suprrintendur, endlich aber Super-inteudcns zn Hildbrirghausen, und schrieb SchediAmade origine Lc dignirare pericoparum, quae evangelia& epii'ols vulgo - ocantur.

THaMER (Theobaldus ), gebohbeir im Elsaß, warin den Hnmanioribns wohl erfahren, hörte Luthe-ruin und os^elattchthcnem, lehrte zu Marpurg, undward endlich -Prediger bey dem Landgrafen von Hes-sen. Als er in einer Apothecke ohngefehr ein zerrisse-nes Buch fand, woraus man Düten machte, sahe er,daß es der Theil aus Thomä Agvinatis Schrifftenwar, darinne er von der Gcnade und Rechtfertigunghandelt. Er wandte sich zur römischen Kirche, giengselbst nach Rom, wurde aber hernach ein Prediger zuMinden, wie auch zu Franckfurt, und nach diesem einCanonicus zu Mayntz. Endlich kam er nach Frey-burg, die Theologie zu lehren; allwo er auch 1509 denLasten April starb. Er schrieb Tractatum an & qua-tenus Christianis in persccutionibus iit fugiendum?Wahrhaftigen Bericht von den Injurien und Lä-sterungen, welche ihm die Lutherischen beymessen.Setrarius de rebus moguntiac.

THAMNITIUS (Andreas), von Thoren, Wurde iM23 Jahre Professor am Gymnasio daselbst, hielt eine

Oradon de impedimentis solid* eruditionis, schrieb

viel nette Carmins, und starb 1656 den 5 Jul. im 30Jahr. Pr*.

THAMON THAVAUD

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THAMON (Jonas), stehe AVarner (Joh.)*THAMUS, siehe Amus. ,

T H AM YRIS, ein Poete undMnsicus, war z» „gtf,sus, einer ©tadt in Lhracien, ausser der Eb"lebte noch vor Homer» Zeiten, wurde W^w , j»Vollkommenheit in der Mustc von denihrem Könige gemacht, war der dritte,den pythischcn Singespielen den Preis b <w " ^ ^wurde aber hierauf sehr hochmüthig, »’J'V fdneWletzt sein Gesicht durch Kranckheit, »voraus d<*er in den Fluß geschinissen. Er hat dte AN (/ ( tMusic, welche man die dorische zu nennen bl A da

funden, plaro erdichtet, seine Seele wa"

Vcrwandelung in eine Nachtigall gefahren- ^ein Gedicht von dem Krieg der LikanuM $crp'Götter; wie auch ein grosses Gedicht inunter dem Titel Kos/uayiyn«, und ein a«dc>

Versen, unter dem Xitel Qtoyha« gemaw» ß s,aber nichts übrig geblieben. Flu. Pausi*’ 1 dvon THANN (Eberhard), ein CÍ)Ur*sächsischer geheim der Rath, lebte in berPch^j^Seculi, war mit dabey, als Flacius und w ^b»scheTheologi verjagt wurden, und fdirteb • _ yp-richt wegen des Abschieds der Theolog

THAR/EUS (Andreas), ein Pastor z»einem Dorfe in der Nieder-Lausitz in&tiiÄ©tores au, lebte um 1609, und schrieb siechKnüttel-Reimen: Erbärmliche 2 >- lsl 3 e _ ^^chs,Frau Gerste und ihres Bruders He^man in Casp. Dornavii amphitheatro t ■ _ îilît'TH ASI ü S, siehe Anaxipolis, Androsth* Btftogenes.

THASüS, siehe TaiTo. ., vch,c,

THASZYKI, oder Thassitius, (Stanislas, tÄclawice, einem ohnwcit Cracau gelegen ^ j^it Uwar aus einem adelichen Geschlechte/anfangs einige Zeit an dem Host rip

auf, allwo er auch in ziemlicherHierauf ergriff er in der Religion I>tenislai Farnovii, verließ aber auch »E.der diese Secte, und gab auf seinem ch^

wice einen Prediger ab, da er denn o» 7 ^Racow in Sendomir befinblichenSvente, auch zum Behuff seiner Glaubens ^' }{t ilegium an eben diesem Orte errichtete, i-

hernach von den Ungarn undSiebenbmv ^$flaut besucht wurde. Er hat zu des w

crijudìcio super cutecliesiPaul. Gelo v >

in pohlnifchcr Sprache heraus gekomm Ition verfertigt, und hiernechst wegen , yicrgit'igesanglicher Hasst sitzenden Buchdru« ^

decii einen lateinischen Discoitrs an vphanum aufgcsetzt,»velcher auch von ry '

Antwort dicsesKönigs imDruckhetNU .den. HL.

THAVAUD (Johann), ein Doctor^y

Gvardian der SRiimitm z« Angbyil"