THEGEN
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TKEBITES
1662/ 25. April, war Adam Thebesii Sohn, gieng,nachdem er zu Liegnitz einen guten Grund gelegt hattte, 16S1 nach Franckfurt an der Oder, 1682 nachLeipzig, und 1684 nach Holland, woselbst er 1685 den13 Febr. zu Utrecht die Würde eines Doctoris an-nahm. An. 1699 ward erProto-Physicus des fürst-lichen Stiffrs Leubus, und 1706 gab ihm KayserIo-scphus I den Titel eines kayserlichen Hof-Medici,1711 aber crwchltcn ihn die Stände des Fürsten-thums Liegnitz zum Land-Phystco. Er starb 172;,und ließ eine sehr schöne Sammlung von medicini-schcn Observationen; desgleichen auch ein aus vielenBanden bestehendes Manuscript von politischen Col-lectaneis, welche von dessen eintzigen Sohn, Heinrich»Ehrcnfrrcd Thebcsio, des königlichen liegnitzifchenConsistorii Assessor und Secketario, wie auch des Land-Gerichts daselbst Assessore primario, noch weiter fort-gesetzet werden. NZ.
TU E B I T E S, ein bekehrter Jude, zu Ende des 12 Se-culi, war ein Astrologus undMathematicus aus Spa-nien, oder wie andere wollen, aus Engelland, undschrieb de tignistcatione pLnetarurn; de capite &cauda draconis; de motuoctavae stphcerae; demonstra-tiones in Almagestum ; additiones in íphceram Me-neìai; de diffinicionibus ; de imaginibus; de magianaturali. Bal. Pic. Fa.
THEGANUS, ein Chor-Bischofs, lebte zu KaysersLudovic, Pli Zeiten im 9 Seculo zu Trier, und warein Verständiger Mann, welcher zwar bey dem Kayserin grossen Genadcn stand, aber um die Kirchen-Sa-chen sich wenig bekümmerte. Er beschrieb LudoviciPi, Historie, welche bis 837 gehet, und inPetri Pitbœicollectione rerum francicar. wie auch in du Cbesneicriptor. frandc.Tom.il, ferner inCuIpifii Qbei'Scbil-teri fcriptor. rer. germ. stehet; epistolam ad Harto-nem prxstulem rnoguntinurn, die in Martcne und Du-rand! Collection fürkonlMt. Vo.Fa.
THEGEN (George), ein Philofophus,gebohrcn den8 Jan. 1651 zu Königsberg in Preussen, siudirte all-da und zu Rostock, ward an dem letzten Orte 1674Magister, 1679 aber Professor der praktischen Phi-losophie zu Königsberg, welche Stelle er ins 50Jahrverwaltet, und 1729 den 16 Jan. als Senior der Aca-démie gestorben, nachdem er kurtz vorher pro Emeritoerkläret worden. Man hat von ihmvistpp. de audi-tore acroamarico ; de. recta ratione in negotiis civi-libus; de primogenitis eorumque jure; de summomale; de bonitate naturce; dearistoeratia; de ever-sione rerumpublicarum; de quœstione : utrum Judaeiin bene constituta republica tolerandi? de jure re-gio ex 1 Sam. XVIII, 10 sqq. ; de prognostico statusrerumpublicarum; de Ultimo fine hominis; dequae-stione : utrum lint facienda mala, ut inde eveniantbona? utrum vir fortis in bello mortem an capti-vitatem eligere debeat ? de ostracismo ; de exposi-tione infantum ; de statu hominis naturali; de opti-ma ex voto republica ; de annulorum in republica
THEIL THEMISON
1 o9°saî 1,011
ufii ; de actionibus hominum in se & natUr ipßfex legis prohibitione malis; de electo re inin migistratum ; de corona ; de utilirote P r .^ ü[e |e>republica licita; de quaestione: utrum Apropria c«de rnortuus iic nec ne ? de * n 1 P er annis in hominein naturali; de quaestione-hominis naturalis belli sit an pacis? A rn ° j^oSTHEIL (Johann), ein Schulmann,zu Naumburg an der Saale, studirre zu E ti^nach Franckenhausen, Altenburg, WindsyArnstadt in die Schule verlangt, bekam ade ,Landgraf Georgen von Hessen ein ©ttpeiiwi
raie, ward folglich 1635 Conrector, und'
in feiner Vaterstadt, endlich aber 1641 3 ltc ,g gum'
dißin; hielt mit den gelehrtesten Theow!' M
fpondcnz, und schrieb über 300 Programm
dißin; item Hecatontada quaestionun» eX ]}io^Poëmata sacra, potislimum ex libro P s0 ÜI a ^Salomonis; Analystin scholasticam e .P^° re sol utl ? iminicalium & festivalium cum succincte vne evangelii Lucas; Aur. Prudentii hyrt^ 1 . V 1 /Christo; inglcichcil Hymn. IX CathemerMde lingua graeca; ließ auch Ml MaUUstNp . Jß (•con horatianum, und starb 1679 den I °. . Jä $1#^'44jähriger Schulmann, im 71 Jahre stwLud. Gr. <■«%%
THEIL (Johann), ein Musicns, in der' des 17 Seculi, war anfangs an demscheu Hofe, hernach zu Hamburg Directorsici, setzte verschiedene Stücke der h^ 1Schaubühne auf Noten, versprachSonaten, Präludien, Alamanden rc. mit 3 tfoi-samt dem ßasso continuo, heraus zu ‘ ^
THELIAUS, oder Eliud, Bischofs, ?» ^W563, hat Conciones ad populum hinter /
Pit. Fa.
THELI
THEM.. _„ s - ..
THEMIS, soll eine von den Titanen gewc>'die heroischen Verse erfunden haben. ;„).
ÎL IN (Wilhelm), ftefje Telin. >
ÌMHARD, siehe Burenius (ArstoWK
'1UIC C<KÌt S*.* '
THEMIS (Martinius), siehe
THEMISON, ein Mcdicus, von Laod'ck»lebte zu >lii Läsaris Zeiten, erlernte "»r^ ^
piave die Medicin, und machte Ück dar "kommen, folgte aber demselben "lchk ' ' ^vicck" „nungen, und stiftete die Secte der ^„ 0 ^%welche behaupteten, daß man, um d>e-^heilen, sich gar nicht um die Ursache«^! ^kümmern, sondern allein an wenige O e 'zu halten hätte, im übrigen aber bte hie f>‘sie, nach welcher iedeArt derKranckhel 1 . nin drey Haupt-Classen abzutheilen pfiEund geschwindesten zu curiren wäre. (7,.„peNrichtet von ihm, daß er von einem rm ^
gebissen, und darauf auch rasend, >edo st r§ers^um gesund worden sey. Er hat,aum a
herba plantagine geschrieben, desstü r