Band 
Vierter Theil S - Z.
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1091-1092
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1H EMISTE THEMÍSTíUS

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ist der erste gewest, welcher>var airck in seiner Prari medica bedienet,

cilr °aico bci cr ^ e/ der von der Cur der morbornmdkrcr bi P sJi n V?^ ctrt s°K geschrieben haben. Ein an-d>cj,l wv ß I, Nahmens, welcher ebenfalls in ber Me-^èhà?rfahren war, lebte zu des Apuleji Zeiten.Historie ^ c f auc í>, daß er von dem Thcmison, dessenPlin c n ^ U p anführet, wohl zu unterscheiden

oder Themfsto, von Lampsacns, Le-^picuri U/ ^"d ?oili Tochter, war eine Maitresse des""d in der Philosophie wohl erfahren, an2 Episteln geschrieben. Me.siehe Arillonicus.

f°Pl)Uö im IUS ’ à griechischer Redner und Philo-'l> ^aphin * .^kculo, war aus einem geringen Ort3 t°ssx!,Agonien gebürtig, und wurde wegen seiner^N J». '-^dtsamkeit Eupl>i-säes,zugenannt. Er ließg .?afgrosse Gemüths-Gaben an sich spü-ren, bamr e krstlich miter seinem Vater Eugenro,"°er ourf, , alá fkhr angesehenen Philosopho, nachmals"ter andern berühmten Männern, in demsenb etm a und schrieb allbereit in seiner Ju-? e I'oídoI ; T )rnmen farios über den Arißotekm , wel-s ’5 örfunb' 1 &cn ucuern als alten Zeiten grossen Bey-li ' Und Nachdem er einige fremde Länder be-« .^"nechst hin und wieder mit Lehren

^ ie ^ ec ßch Z" Constantinopel nieder,Klßch duÄ 20 Jahren die Philosophie, und<„ “f* f"ue ungemeine Geschicklichkeit der-

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iieß er sich zu Constantinopel nieder,:o Jahren die Philosophie,

,i in z, } ungemeine Geschicklichkeit v«?ei„ fwa ^ n> daß er, ob er gleich der Religiona^în ^ war, von den römischen Kaysern zuemtern befördert wurde. Denn Lon-^^beeh„^ke ihn bey Zeiten zu einem Rathsherrn,di ^ niit 'du wegen einer auf ihn gehaltenen Lob-ihn /r ehernen Bild - Seule. Julianus wür-ütr d«6 An// ^krtrauten Freundschaft, und trug ihmti« Be»^< ^>nes Stadtpflcgcrs in Constantinopelstand Talente, Vàntiniano undGra-

sü//ezenat»^fdenfalls in Genaden. Insonderheittz^'bu, das M. so grosse Hochachtung

dem "nes g///^ uicht allein z84 nochmals die/k'uch, ^aftcti der Stadt Constantinopel, scn-Aa^'U'tzen y* ’^^st eine Reisei nach Rom thar, set-ska ^dein.na „ ^ium!"m Unterricht anvertrauete.

'^>u auch bald anfangs unter gros-ben, »ach /'Ü^n nach Rom; allein er kam baldItn/. ! v de,, "f'uopel, woselbst er endlich, nach-tzj.'vttke,, verschiedenen wichtigen Ange-

UiA geleist/ dejonders in Gesandtschaften grosseliqf.; l d) au J ^ lerne Aemter niederlegte, und ver-»eh/' Und N-^std^ange hernach starb. Seine Bil-^r>a, daß en ist unter andern daraus abzu-hqbt '^dieRxà^^Uhser'valentem, welcher als einirr k. uvvn stsv/? ,^3«« zu verfolgen im Sinnege-VZeltLL^t-n,und ihm vorgestellt, daß un-d°ekäi.ie,, grössere Uneinigkeiten in der' und daß man einen reden seinem

Gott also müste dienen lasten, wie ihn der Trieb sei-nes Hertzens lehre. Unter seinen Schülern sind vor-nehmlich Gregorius VZajmitjenu» und Augustmus be-rühmt, welche beyde ihn nicht sattsam zu erheben wis-sen. Ob er gleich den Aristoiclcm zu seinem Anfüh-rer erwehlet, so folgte er doch demselben nicht blind-lings, sondern nahm auch anderer ihreSchrifften mitzur Hand, wie er denn auch den Platonem mit com-mentariis erleutert. DieSchrifftcn, welche matt nochheut zu Tage V0N ihm hat, sind: Paraphrase libri i& 2 posteriorum analyticorum Arißotelis; paraphr. .libror. 3 Arißotelis de anima; paraphr. in Ariflo-telis lib. de memoria Le reminiscentia, de somno& vigilia; de insomniis & divinatione per so-mnum; welche Wercke insgesammt Victor Trin-cavellus zu Venedig 1534 in folio griechisch her-aus gegeben. Lateinisch allein hat man sie un-ter dem Titel: Paraphrases in lib.de cœlo, & li-li rum 12 metaphyficorum. Seine Paraphrasis inArißotelis categorias, in priora analytica, topica, inlib. de cœlo, hypomnemata in Arißotelem und exe-getica in Platonem , sind nebst andern mehr verlorengangen. Von dessen Orarionibus aber ist Ioh. Har-duiui Edition, die er zu Paris 1684 in folio ans Lichtgestellt, die beste und vollständigste. Diejenigen, wel-che ihn für einen Christen ausgegeben, haben ihn miteinem andern Themisiio vermenget, welcher um dasJahr6vO ein Diaconus zuAlepandria, unddasHaupteiner Secte, welche Agnocte» gcnennet werden, gewcstUlld unter andern pro reserrectione adverses Jo.Phi-loponum, ein Wcrck wider Loluchum, ingleichen^n-rirrhecica adverPus 'Pheodoüanos geschrieben. 8. C.Fa.AE.PB.

THEMISTO, siebt Themiste.

THEMISTOCLEA, siehe Aristoclea.

THEMISTOCLES, ein Athenienser und berühm-ter General in dem persischen Kriege, dessen Leben Lor-nelius Nepos beschrieben, lebte im Jahr der Welt3470, und starb im gten Jahre der ^Olympiade,47o Jahr vor Christo, zu Magnesia im Exilio, undsoll 21 Episteln hinterlassen haben, welche aber ohn-fehlbar untergeschoben seyn, und letztlich 1710 HerrLhristian Schötkgen mit einer lateinischen Versionund Noten ediret hat. Ea. Pin.

THEMISTOGENES, ein Historiens von Syraeu-sa, lebte zur Zeit des Armperxis Mnemoni«, undbeschrieb die Kriege des Lyri) ingleichen auch verschie-denes von den Geschichten seines Vaterlandes. Oase.8. Ea.

THENEN (Henricus), einJesuit, gebvhren zu Aachen1607, lehrte die Humaniora, war Präfeetus Scho-larum, Rector des Collegii zu Hadamar, und schrieb

Thesaurum reliquiarum sacrarum Aqnisgrani, qu®solennster monstrari solent. AI.

a THENIS (Guill.), fte^e Wilhelmus.

THEO, ein Grammaticus, hat x-'ê"- in ei-nem besondern Wercke geschrieben, dessen Hcsychiüagkdencktt. Vielleicht ist er auch Verfasser

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