Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1093-1094
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THEO

1093

THEOBALDUS

>.í|fwí evftfilttTis, so beym Scholiasten des ApoüonuK äsn*™ >,t$iKcv genennet wird, welches aber dem Pa-lamedes Eleates eigentlich muß zugeeignet werden.Fa.

THEO, einGrammaticuszu desKaysersTäberiiZei-ten, iß vielleicht eben derjenige, der einen Commenta-rium in Odysleam geschrieben, dessen Eustachius ge-dencket. ka.

THEOliALD, siehe Dierpold.

THEOBALD, ein Bifchoff, btfsen Sitz und Alteraber unbekannt ist, hat ein Buch dcsTitels: Physio-logie de XU naturis animaUum geschrieben, welchesohne Zeit und Ort in 4 gedruckt worden. Fa.

THEOBALDUS, BischofszuChallon von 1261 bis1264, vorhcro Cansnicus zu Troyes,hat verschiedeneSermones hinterlassen, die er in das Kloster Firmita-tis super Gronam vermacht. Es.

THEOBALDUS Constantiensis, einCapttciner,ausCostnitz bürtig, lebte zu Ausgange des 17 und Anfan-ge des i8 Seculi, gab in Vorder-Oesterreich einenPrediger ab, und starb den 4Fcbr. 172;. Er hinter-ließ Pomarium marianum, Leu de gandiosis b. Virgi-ginis mysteriis; desierrum'marianum, Leu de doloro-iis b. V. Maris mysteriis; triumphus marianus, si degloriose b. V. Maris mysteriis. Bernard, a BononiaBiblioth. Capucinorum.

THEOBALDUS, Bisch off zuGubbio, crwchlt 116z,schrieb Viram s. Ubaldi, episc. eugubini, das in denAÄis SS. stehet, und starb 1171. Ug. Fa.

THEOBALDUS, ein Mönch in dem Kloster ru Lirein Brabant, dessen Alter aber unbekannt ist, hat anden Probst solchen Klosters, Sigerum, das Leben S.Gummat'i, der als Patron darinne verehret wird, ge-schrieben, welches in den Actis SS. stehet. A. Fa. /

THEOBALD, ein englischer Carthäuscr-Mönch,leb-te I Z 2 O, und schrieb de vira contemplativa; de pro-grestu SS. Patrum See. H. Pir.

THEOBALDUS, oder Theodobaldus Stampensis,dttEngelländsr, oder wie einige dafür halten, ein Fran-zose, von unbekannter Ankunft, hatte ein unvergleich-lich Ingenium, und studtrte so fleißig, daß er nochgantz jung zu Cantcrbury mit sonderbarem Zulaufsandere zm lehren anfieng. Er durchreisetc von demsolchergestalt verdienten Gelde Franckreich, Deutsch-land und Italien , würde um 1288 zum Cardinal-Priestcr des Titels St.Sabinä gemacht, schrieb Epi-stulas, welche in Dacherii Spicilegi'o stehen; contraeos, qui negant, Christum S. Petro & ejus luccestb-ri'ous tradidisse regimen totius ecclesis; contra er-rantes in theologia; sermones; tractatutn variarumdilputationum ad Rob Capitonem episcopum lin-colniensem; soll auch librurn contra reguläres ver-fertiget hüben,und ist zuRom 1288 oder I2y8gkstor-ben. O. Ug.Pit.

T H E O B A L D U S, siehe Otegorius X.

THEOBALDUS (Zachar.), gebohren den 29 Mark.1584 zu Schlackenwalbe in Böhnim, ward Philofv-

THEOBAEVLkS THEOCRlTVS

phia Magister, und erstlich Feld - Prediget/ ?Pastor auf einem Dorfe Krafftshof, war auuzumProf. Mathematnm designirt, starb aber / ^er dieses Amt antreten konte, schrieb in b< u Adü (t>llateinischer Sprache eine -Historie von dem ^ ^Rrieg, darinne das Leben, die Lehre und-bv^^s>rHusti begriffen; ehronologicarn boheMloL^,^adumbrationem; arcana naturs; Parapj hort Jt '!Tbros Arißutelis de prima philosophe ; . j^us P“nem de veteribus anabaptistis & recenlw ^naticis; Linder-Büchlcin in kurycn 0^ ^den vornehmsten Festen im Jahr; Lebe» ^von dem Bergfall ruBamberg zuhalte»,seligen Anschauen Gottes im ewigen l^ede»,monis Braut; Bericht, was ütt

die alte» Wiederräuffer gcstisstct, und rvalMeigelianern, î^osencreuyern und Pan>^P^he>^gewarten sey; Auslegung der N?ortc 3#'mahls rc. und starb 1627, feines Alters 4Fr. W,d. . j 1)0^

THEOBALDUS ( Zacharias) , ein Soh»gen,gab 1683 CasparBcufchii Beschreib»/^

telberges, nebst einigen Vermehrungen undration de halitu minerali, quemmecalH CI 5den voemr, heraus. e , jn H' 11 !

THEOBAUDUS, ein Benedictincr<^Kloster Bezeil oderBesuen inBurgnnd/ ^

Jahr 1120, und schrieb Acta, translationscula Sanili Prudentii Martyris in 4 J 3 sl ul cr ‘

Schufst Labbc in seinernova bibliochecaptorum heraus gegeben. O. Ea.

TH EO B OL CI U S (Albertus), ein „> 7 ,

len, schrieb überaus schön Latein,griechische und hebräische Sprache wohb ^ chl"einigeSchrifftcn wider die Arianer, u»o I

im 76 Jahre. AI. W,d.

THEOCARUS, siehe Dietgerus.THEOCLEA, siehe Aristoclea. ,

THEOCREN US( Benedictus ), P ci,<r

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carne.

THEOCRINES, ein Grieche iindTragödAL^ber, ersann vielCalumnien undLastenuHgyenc- ..sein Nahme so verhaft wurde, daß ^T-lnrn

Aeschincm, einen Theocrinern tragioos»-Hieronymus bemercket, daß die Heyde»^..^

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mit diesem Nahmen zu belegen pflege»/ fLJjßlid) durch das heilige Leben, dessen sieGötzendiener immerdar als Gottlose a»;»"

sc/e--zr„em„ct i-iii-lsivue «,v .

ncn. H/eronjm/s epHh ad Furhm. Fa. ^ fd

T ^ E r?/^ R IT ' U S > ein aricchischer Red»^^,^Attsel Chios, lebte zu Alcxandri m. Zelte»,àrodori Discipcl, und schrieb Episteln »»-Liby® Er hatte gar eine spitzige 3 nl! 3 c ',er bky AwxanSro A7. und Amigono in lî»â^auch auf desletztem Befeüi hingerichtet n»» 1Elu. Ea. S. fttfO'