i io5
THEODOR U 8
T H K O D O R U S
seines Alters und 5; seiner Proseßio». Es wurdeihm von seinen Obern aufgetragen, daß er dcsLo-naventurà Meinung in der Lehre von dem Geheim-niß der Dreyeinigkeit, welche Petrus Trigosius,eben-falls ein Capuciner, zu erklären angefangen hatte,vollends ins Licht setzen solte, brachte solches auchzu Stande , und gab paraphrases , commentaria &difputationes de aimas ac íanctiíïïmae frinitatis my-sterio juxta mentemS. Bonaventure conciliatamubi-que cum S. Thomas sententia Lc Scripturae acPatrumassertis illustratam zu Rom 1633 in folio heraus.
THEODORUS von Gadara,eingriechischerUhctor,lebte zuwies Kaysers Tibcrii Zeiten, lehrte zu Rho-dus, sichtete eine eigene Secte von Rednern, und
schrieb »ff IrSyh (poyotli ^itmuh-xv ; atß hiatus j wff <jí«Xî*r«v onoloTtiros rjf) ttiroíiífias \ ruß na\íTil»s ;■71 tgl xotXtjs Suf/at; ntß fifrofsi ivvdfiiies. S. Vo. Fa.
THEODORUS, ein Benediktiner-Mönch von St.Gallen, aus der Schweiß, stehe Theodoricus zuKempten.
THEODORUS von Gaza, oder Garinus, ein griechischerPriester, war zu Thessalonich gebohrcn, und begabsich 1453 in Italien, als Constantinopel in tür-kische Hände kam, erlernte in kurtzer Zeit die latei-nische Sprache, wurde so geübt darinne, als in dergriechischen, und.starb in Calabricn 1478, im 80Jahre. Er übersetzte aus dem Griechischen ins La-teinische Arißet. histor. animal, erzürnte sich aber, alser solches Buch dem Pabst Gipto IV dedicirte, undnicht viel mehr bekam, als daß ihm der Band seinesBuchs bezahlet wurde, dermaßen darüber, daß erdie empfangenen 5o Goldgülden nahm, solche in dieTyberwarf, UNd dabey fluchte: pereant nummi.per-eanc labores. Ferner übersetzte er Tbeopbraßttm deplantis ; Hippocratis aphorilmos ; Chryßßomi 5 Ho-Milien de incomprehensibili Deinatura; Ariflotclisproblemata; Akxandri probleinatum librosll -,/Elia-tutnt de instruendis aciebus; Dionyfiftm Haiicarn. decompositione orationis & elocutione, und Mauritiilib. de re militari aus dem Griechischen ins Lateini-sche; in das Griechische aber Citeretiem de senectute,und de somnio Scipionis. Er schrieb sonst gram-maticsgra:celib.4,de mensibus atricis, welche Schriftmit Johann perclli Version in Gronevii thefauroTom. IX vorkömmt; epistolam de origine Turcarum,die in AUatii symmictis stehet. Es ist auch noch einlateinischer Brief von ihm an Christoph. .Personamvorhanden, darinne er ihn zur Uebcrsctzung der Bü-cher Origenis contra Celsum beredet. P 13 . Jov. Vo.Gi. Fa.
TH'EODORUS Graprus, ein Bruder TheophaniGrapti, war aus Palästina gebürtig, lebte in der er-sten Helfte des 9 Scculi, war ein ungemein hitzigerVerfechter des Bilder-Diensts, ob er gleich deswe-gen viel ausstehen muste, auch von dem KaystrsehrHart gepeitschet/U. ins Elend verwiesen wurde, starb imGefängniß zu Apamea in Bithynien unter -es Lheo-
u
oö
phill Regierung, und hinterließ Difputationes ^cepburi Cunßantinopolitani cum Leone i n JP®. istimaginum cultu, welche griechisch und .
Coit/befißi originibus constanrinopoJitanis
ist; epistolun de iuo & fracris agone^ e nii’ c ’
de Eucharistia; epistolam ad Joh. Cynoerw^. flf ,
die bey dem Aüatio contra Creyghtonum l»
de dormientibus; vicam S Nicephori C 1
königlichen Bibliochee zu Paris im Manul" ^ ^
lib. de stde orthodoxa adversus iconotnac £ 0,
chcs letztere aber noch nicht gedruckt worvu.THEODORUS Hagiopolha, siehe Theodorcara und Thecdorus Mopsvestanus. . rhtst'
THEODORUS, ein Bischoffvon Heracl//'cien, woselbst er auch gebohren war, ^Seculo, war ein Semi-Arianer,und trug ( d^ r ,
daß der Kayser Constantinu6,um die SaK Ayst £ '
nastl zu entscheiden, um das Jahr 334 st' 1 ’ 1 "
dum zu Casarea in Palästina zusammenaber auch nachgehends 347 auf demSynodo abgesetzt,und starb 3;;. Er
mentarios in Matchxum ; Johannem ivon welchen noch viele Fragmenta in den . ^ co&cor. patrum angetroffen werden; â!> / î" .menrar. in plalmos, fo noch gantz vorn .von Balthas. Lordcrio mit der Caiena r - ^xsist^zu Antwerpen 1643 in folio gnechsscl^^ks^
heraus gegeben worden. Er ist mlt ^
aclcst/
Dorotheo, einem jüngern Bischoff sti-ch er nachmahls um das Jahr 372 fa. $tiochienworden, nicht zu vermenge». ' Her^THEODORUS, ei» griechischer Mus A
polis, lebte im i2 Seculo, und fchneo J
eclogam Codicis Justiniani eroremattca ’ flji
Merck in der kayfcrlichcn Bibliothec J 11 . BrUi n>nuscript liegt; ingleichen eclogas baid lC ßC t) tf 1 ’®der königl. Bibliothec zu Paris ebenfallsdruckt befindlich. Fa. . *
THEODORUS, von Hieropolis, hatâymm geschrieben, so vcrlohren gangen-^
THEODORUS, ein Benedictiner-
ten und St. Gall im 7 Seculo, ^ Bt iqv.Magni geschrieben, das in Canisii lect. ,
Fa. ^ A.
THEODORUS, ein Prior des Klostc^^tde Charitate in Franckreich, Cistercienfe ^.Ascchl (jfeit Alter unbekannt ist, schrieb oersw^ ^.peck'Werckgen und einen Brief, den man « ,
nerabilis Episteln antrifft, ka.THEODORUS Merochita, ítncrstenLeuten in Griechenland, war Kaybpalä dogi des ältern Verwandter, w, i 6t o $gnus Logothcta,und wird von ^'cepyder ihm die Leichen - Rede gehalten, ® J ( Pilm ,^-verglcichlichenGedächtnisses eine lebengenennet. Er hinterließ lustori-s co . g gC <n«e librum unum ; Coilectaneorum «