Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1111-1112
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THEODORUS THEODOS 1 US

,^ c „ 0s ^s Bithynius, siehe Theodofius Mathe-

Zum öftern aufgeleget worden. Sonstschliff^^ch uoch von ihm ein Werck unter der^nf-D-, ä."euer Wasser-Schatz, darinne er die mà, 7 >ch>aiid befindlichen Gesund-Bader, insonderheitw n von ihm zuerst gefundenen Sauerbrunnenliy^Ugen-Echwalbach beschreibet; ingleichen const-arauàL febris peililentialis See. G, e, r. G, e.

*?£? 2 ? RU s (SGpio), ein JCtus, aus einem ade-siecht von Sorrento, lebte im Anfange deskvn^'î, wurde der vornehmsteAdvocat, und endlichai,x,N°r Rath zuNeapoliö. Er schrieb Rime , wie

Jtti Ä^vmödie unter dem Titel: gli amarnnngtlo -

ÌUÈnr?-

^Ecm RUS (Vitus), siehe Dietrich.

( OSIa, Procopü Mnrtyrerö,gott^klgö^ ^langte in Rom ungemeinen Ruhm durch rh-tzlsì'îleuschast undGeschicklichkeit in der Medicin undbm und muste in der Verfolgung Diocletiam,

^Lvn/yrer-Tod leiden. C.

^°D(Kt IUS ’ sieheLory6a!eus.

ï5? Cûl . IU< '.

PoIi? D 9 SI US, einMathematicus, war von Tri-ers ' ">ier noch heut zu Tage bekannten Stadt in

h % 2 i ebwcti 3 , und lebte, wie es wahrscheinlich i si,m

íîm Seculo. Er commentirte uber^heo-„i,i> L" Theudam, einen Scepticum von Laodlcea,l>v,ì Neb hiernechst8otì«ricorum Ub. Z, welche zuerstOiich pena zu Paris l;;8, und nachmahlsiiiid Christoph. Llavio zu Rom 1586 griechisch2äe^-^ssch heraus gegeben worden; ferner ich.»isch L- noàidii?, welche bisher nur latei-^ibus ^ Druck erschienen; und Üb. de habitatio-8«W ^"cher Tractat ebenfalls nur lateinisch auft^" 3 eu ^Seine andern Wercke find verlohrenwN hqch Sonst wollen ihn einige vor einerley Per-rin ^"Thcodosio Lirhxno,welcher derErfin-MSt sss°unen-Uhr, so sich zu einem reden Ci«. ^iu« 5 Z"Dest seyn; und es meint insonderheit»,’ c „nach Theodorus Tripolites von Bithy-

^ein J i!I nca begeben, und daselbst gewohnt habe.

gewiß, daß Theodolit» aus Bithynren^'"hab '^Mschon zu Pompeji Magni Zeiten fio-^Neinch,^. ^och weiter ist auch der MathematwusElites n f°eten, so den Rahmen Theodosiug Tri-r îgherà""' und unter andern ein Garrnen de ve-^l-crw^en Versen geschrieben, das unter Dom. «

Tbí- Vn t n ^ Us rei rustiese stehet,wohl zu unterschel-

MHaiw/V 08 . ein Patriarch zu Alexandrie», undMich?- ^îecte derCorrupticolarum, war an-!,?en Sra»^"er, trat aber nachgehends indengelst-Sin Leistn-,,wurde 535 nach Tiinochei wöbe vonWh 11 Su Alexandrien zum Bischofferwehlt.0 sicher Zeit wehlten die Phantasiasten, so

^yeii von den Mönchen ausmachten, den^8en Archidiaconum, welcher das Haupt

THEODOSIUS THEODOTION rnr

von ihrer Secte war, zu eben dieser Würde; da dennGajanus, TheoOosnim vertrieb, und den Stuhl logTage besaß, nach deren Verfliessung Justinianus sei-nen General Narsetem schickte, und Theodosium nacheinem harten Gefecht mit dem Pöbel zu Alexandrien,wieder einsetzen ließ. Sechzehn Monat hernach wardTheovosius nach Constantinopel beruffen, und weiler sich durchaus nicht verstehen wolte, daschalcedoni-sche Concilium zu unterschreiben, von dem Kayser ab-gesetzt. Als er nun hierauf sich in Thrakien befand,warf er sich zum Anführer derjenigen Comipticola-rum auf, welche den sogenannten Agnoeten zuwiderwaren._ Er war noch am Leben, da Liberatus feinLreviarium geschrieben. Er hat epistolas adAnthi-mum& Severum; ingleichen libellum ad Theodo-ram Augullam geschrieben, von welchem letzter» einigeFragmenta in concil. coll. stehen. C.

THEODOSIUS und Theodorus.zweyBrüder,wa-ren orientalische Mönche, auch Priester zu Gangrän,und des Heiligen Maximi, wie auch der Anastafio-rum Schüler. Sie schrieben um das Jahr 67sscho-lirnn sive hypomnesticon de morte Sancti Maximi,welches in Maximi Wercken stehet. O.

THEODOSIUS, ein ® óndj ju Syracusa, wurde, alsdie Saracenen 878 Sicilien einnahmen, in das Ge-fängniß geworffen, und schrieb epistolam ad Leonemarchidiaconum de fyracusans urbis expugnatione,welche man in Roccbi Pirri Sicilia sacra und Cantfiifeibliotheca historica Sicili« findet; ingleichen vielgriechische Gedichte. M.

THEODOSIUS, ein Patriarch der Jacobiten zu Je-rusalem, lebte nach der Mitte dcs y Seculi, und schriebzwey Briefe, davon der eine an Michaelem,Patriarchenzu Alexandrien gerichtet ist, und von dem Glauben andie heilige Dreyeinigkeit handelt: verändere aber anGregorium, seinen Freund gestellet worden, darinne ereinige Sprichwörter der Welt-Weisen erklärt. Ais.

TH EODOSTUS, ein Diaconus zu Constantinopel,lebte in dem 10 Seculo, und schrieb V de

capta a Romano Augusto Greta, welche im Manu-skript in der vatikanischen Bibliothek liegen. O.

THEODOSIUS Tripolites, siehe Theodolit» Ma«thematieus.

THEODOSIUS (Joh.Baptista), et» italiänischerMedicus von Parma bürtig, florirte in der erstenHelfte des 16 Seculi, als Professor Medic.zu Bono-nien, gab des Nicol. Nicoli Commentarium super apho .rismos Hippocrath zu Bononien IZ22 in 8 heraus,schrieb auch selbst epiilolas médicinales, die zu Basel1553 in 8 gedruckt worden. Ei. Ke.

THEODOTION, bon Epheso, in der Mitte des an-dern Seculi, warTatiani Schüler, und hernach Mar-ciani Anhänger; wurde darauf ein Jude, und über-setzte das alte Testament ins Griechische, dabey er der70 viraü sehr nahe gekommen, wovon man aber heutzu Tage nur noch einige Fragmenta übrig hat. DieZeit, wenn solches geschehen, ist nichtausgemacht,dochist gewiß, daß Jrenäus, welcher unter dem Kayfer

M. Au-