,IIZ T H E O D O T U S
M. Aurelio um 176 soll geschrieben haben, dieserUeber-sctzung gedenckt. . H. C. Fa. y. F. Bttddei dislert. deTheododone.
THEODOTUS, ein Tragödicn-Schreiber und Histo-riens aus Phénicien , dessen noch übrige SchrifftenLarus ins Latein übersetzt. EuE Jefcpbus contraApionem I. Vo.
THEODOTUS, ein platonischerPhilosophus, lehr-te zU Athen, und schrieb Comment, in Phikbtim & Gor*giam, ingleichen über das was Aristoteles wider desPlatonis dialogum dc republica eingewandt. Fa.
THEODOTUS, ein Silber-Schmidt und Ketzer-aus dem ersten Sccnlo, lehrte , der Sohn Gottes seygeringer als Melchisedech, welcher, wie er sagte, ewigohne Vater und Mutter und dcr Vorsprecher der En-gel wäre ; da hingegen Christus ein blosser Maisch sey,und das Mittler-Amt nur vor die Menschen verwalte.Seine Nachfolger wurden Mclchisedechianer ge-nannt. Euf.
THEODOTUS, ein Ketzer im andern Seculo, warvon Byzantz gebürtig, und von Profestion nur einGerber, hatte sich aber doch in den Studien wohl um-gesehen. Nachdem er Christum in der Verfolgungverleugnet hatte, flöhe er nach Rom, ward aber da-selbst von einem Christen erkannt!, und wegen seinesAbfalls bestrafft, da er denn zu seiner Entschuldigungvorwcnbeke, daß er nur einen Menschen, niclyt aberGott, verleugnet habe. Als nun jener weiterfragte,was denn für einen Menschen? nahm er dadurch An-laß, eine neue Ketzcrcy auszusinnen,um welcher wil-len er von dem Pabst Victore um 194 in Bann ge-than wurde. Seine Lehren kommen sonderlich auffolgende Puncte an: Christus sey nicht eines Wesensmit dem Vater, sondern von demselben noch vor derWelt erschaffen worden. Er schrieb ihm auch einensubtilen Leib zu, den derselbe von seinem ersten Anfangan gehgbr haben solte, und welcher wegen seiner gitfctilitat von Menschen nicht gesehen werden könte;alser aber in die Welt gekommen, hätte er einen stärckernund sichtbaren Leib angenommen. In sofern nun■ der Sohn ein Theil des Vaters sey, in so weit hätteauch der Vater für uns gelitten. Nach der Handwolte er die Sache noch deutlicher machen, und be-hauptete, daß die Gottheit von Christo noch vor sei-nem Leiden gewichen sey, und daß derselbe um keinerandern Ursach willen Mensch worden, und gelittenhabe, als damit er diejenige, welche an ihn glaubten,von der Nothwendigkeit der menschlichen Handlun-gen oder dem Fato befreyen möchte. Man trifftzu Ende der Opp. démentis Alcxandrini 2 excerptaaus den Schrifften dieses Theodoti an,welche auch Fa-briclus seiner bibl. grsc. mit Lsmbefisü Anmerckun-gen einverleibet; es ist aber sehr zweiffclhaft, ob siein der That von Theovoto herkommen. Euf. Fa. C.
THEODOTUS, ein Medicns von Laodiceain Sykien, ward nach seiner Bekehrung zum christ-lichen Glauben zum Bischoff in seiner Gebnrts-
i>
THEODOTUS THEODULEJS ^
Stad,t erwehlt, und wird unter die Heä^rechnet. C. .
THEODOTUS, ein Bischoff von Ancyia »UhAtttien, war in der ersten Helfte des ; See»" r' j [{n (iistand dyciüo auf dem 431 zu Ephesiw §^„ 1 ^Concilio treulich bey, und klagte ncbstAcss j-lagium an, wolte auch den Dienst der DUKirchen niemahls billigen. Mau hat ö »f:
Homilien, welche Concilior. tom. 3 e ^‘, . c ei? 0 \tom 1 edit. Hardttini befindlich sind; f cl1 ' Hlstionem symboli nieteni . oder wie der an „atNlautet: libr. adverfus Hestoriurn, welchedern Lombefistus mit seiner Uebersetzung u" ^at^Paris 167; in 8 herausgegeben. DesglelaO^,„!d
Lombesislus seinen tr. IndeiparamLcSlM^I „ftpAmphllochii Iconiensis Wercken gricaNlteinifch drucken lassen. Seine andern Swdie lib. 3 de Spiritus S. Deitare; lib. 6 coriurn Lee sind verlohren gangen. Oka- *THEODOTUS (Salomon), siehe^balc-^^s-THEODUINUS, siehe Deoduiuu; undvinus. , E
T H E O DU LP H U S, ein Bischoff zu Orle«" ' ^1 ---
Vaterland ungewiß ist. Viele machenItaliäncr, andere zu einem Spanier,nahm ihn aus Italien nach Franckrelw' *
er dahin kommen, ist er verhcyrathet g^ .a hernfne Tochter Nahmens Gisla gezeuget, u" , lruAbt zu Fleury, endlich aber Bischoffbeschuldigte ihn, als hätte er an berCo >} ^0^%nigs. 2 öernhardi aus Italien, widee,pium Antheil, und er muste deshalben 5 « „jjj d"fangen sitzen : verfertigte aber tm/-W ‘ bo" .gewissen Hymnuin, nemlich : 6lc>rla ch â jcßo ,,tibi lit, Rex Christe redemtor, welche..... :,<(
Palm-Sonntage gesungen wird, und ssbtt,als eben der Kayser vorbey gieng, *'dergestalt eingenommen wurde, l>aß er -vorige Freyheit setzen ließ. Er >^^,chi«-^, 0
hinterließ Capitula ad presbyteros ?"
unter andern in -Hincmari RhemcN'w ^i» ‘hen, eines davon aber in Baluzii Mii c x , l( si>ss^.VII, und in Nie. Coleti conciliis To®. - äS eslib.de Spir. S.; pavseneses ad judices; e \n
lares ad Modoinum ; lib. deordine & H
baptiiini; Sermones, von denen einigeDacberii Tpicileg. vorkommen; antl * p. ath^'V 1Ludovici Pii; explicationem symbo ]e>cexplicationem mysticam mist'®; l?ecbiblico-rurn, so unter Augustinl Wett -s $ llW
s 1 a.min, CtírmOstD tN I -.íéetî'
Carmina , welche der P. Sirmond^n
ebe"-
zu Paris 1646 in 8 zusammenPoslèv. C. Sa. Fa.
THEODULUS. oder wie ihn andere> ydorus, ein Priester oder Bischoff ltl . 3 nti a ‘'„«(i 1,492, und schrieb ein Buch de con l 30
icr/ptur®, welches iedoch langst bett /