Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1133-1134
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THIBAULD THIEMICH

TH IB AUL D (Sim, Joseph,), ein Dominicaner juLangrcs in Burgund, War 1698 Prior daselbst, starbaber noch in diesem Jahr, und hinterließ chroniconvirdursenfe in g Theilen, worzu er sich bey seinemAufenthalte daselbst 1670 die nöthigen Nachrichtengesammlet hatte. Ech.

T H k L A U T ( Gerhard) , ein Geistlicher und Chymi-cus zu Paris, lebte um 1650, und schrieb im Frantzö-fischen ein groß Wcrck ds veris principiis & funda-naentis arcis dimicatoria:.

THIBAUT (Petrus), ein königlicher frantzösischerChymicus und Apothecker zu Paris, war von Geburtein Lothringer, fisrirte in der Mitte des 17 Seculi,und schrieb Cours de Chymie , so zu Paris 1667 ge-druckt worden. Ke.

THIELE (Jo. Car.), ein Licentiatus Juris und Pra-cticus zu Lübeck in seiner Vaterstadt, gebohren 1645,promovirte 1678 zu Rintoln, brachte sich den 6Julii1678, weil ihm seine Braut nicht günstig seyn konte,vor Ungedult selber ums Leben. Man hat von ihmdiip. inaug, unterm Titel: homo oriens & floren-s,Mol.

THIELEN, siehe Thilen.

THIELLE (Joh.), ein Titular-Dischoss zu Nicopo-tis, gebohren zu Breßlau, allwo sein Vater ein Flei-scher gewesen, 148s, begab sich zeitig in den geistli-chen Stand, und brachte es dahin, daß er Probst zuCzarnowantz, endlich aber 1528 der 29 Abt undHerr des fürstlichen Gestiffts St. Vincentii zu Breß-lau wurde. Nicht lange hernach ward er BischoffzuNicopolis und Suffraganeus des Bischvffs zu Breß-lau, ingleichen Probst zu Strehlua. Bey seinenAms-Gesedässten vergaß er nicht, sich an den Gcfchich-tm des Landes zu ergötzen, setzte auch mit eignerHand in lateinischer Sprache eine Beschreibung sei-nes Klosters St. Bincentii auf darinne die denck-würdigen Geschichte, so sich allda besonders zu ZeitenKönigs MatthrL Lorvini, und da es noch vor derStadt gelegen zugetragen, wie auch dessen Verände-rung und Instand, da es in die Stadt verleget wor-den, befindlich. Er starb den 24 Sept. 154; an ei-nem Krebs-Schaden, da er sein Alter auf 62 Jahr

gebracht. Henel. Httnckc de blies, indigen.

1 HIEL 0 , siehe Thilo.

s THIEjME (Petrus), siehe Petrus a Thieme.

THIEMEN (Adrianus Bokarts), ein niederländischerDocker Juris undProfessor zu Leiden, schrieb Oratic».pern funebrem in excessum Arnoldi Vinnii JCti;Fanegyricum iilustri viro, Cornelio, Consuli dordra-ceno; Epistolam bono publico emissam; Dispp. ju-ridicas, und starb den SI Oct. 1669, im 74 Jahr.W, d.

THIEMICH (Paul), von Grossen - Hayn, an derSchule zu St. Thonrä in Leipzig Cvllega, war eindeutscher Poete, lebte im 17 Seculo,und schrieb Opernund Comödieu, unter denen seine Atteste die erste

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Opera gewesen, die 169g in der Oster-Mê' Ppräsentiret worden rc. Neu. , A'M

THIENAUS Cajetanus, gebohren i ?87

wovon er den Zunahmen hat, ausser der Eh^ Jrestbzu Padua, ward daselbst Dock. Medicina ua» « ^sor Philosophiä, auch darauf Dock. Theo^d^ inCanouicus, schrieb Commentar. und R ec0 i[Iia & £ 'Arist. libi os Phyllcorum ; Meteor, de an ^ Jetabulam super Philosophiam; tr. el e ‘

moralitatibus rerum feu corporum ccele} 1 ^ \]

mentorum animalium &c. vermachte *11Sept. alle das Seinige der Cathedral-KüKdua, und starb balb barauf. Dominüewhat dessen Leben in lateinischer Sprache beiTom.

TH1ENNETTE, siehe Phanette. •„( »

THIER (Julianus), ein Edelmann von

Franckrcich, war ein lateinischer und t rst ç rchri«»Poete und Musicus, lebte um 1574/ iLjí c ji PGedichte, eine frantzösische Version desrerculi rc. C. Ve. .

THIERMAIER (Franc. Ignatius), ' (t „ «I»Medicus, stand bey dem Churfürst von P cher ERath und Leib-Artzt in Bedienung, lebteten Helsste des 17 Seculi, gab des Thor»-" t (ri #Confultationes & responliones met * lCi !Lschrieb auch selbst Libros II ConlHiorum p

rutn medicorum, die zu MÜNchkN I &73 1druckt worden. Li. Ke.

THIERRIUS, siehe Thiery.

THIERS (Jo.Baptista), ein frantzösischer^ nojwar zu Chartres um das Jahr 1641 0 e1 '® 1 \ unahm, nachdem er seine Studien geenkigf'* Hist'den Gradum eines Baccalaurei Theolog^ , orl j t if inauf war er eine Zeitlang Professor Hun>AMdem Collegio du plcstis zu Paris, gab ab-,wieder auf, und wurde Pfarr-Hcrr zu { fc#"in der Dtöces von Chartres. Er h^ktc ^ ,

verschiedene Verdrießlichkeiten mit dem Làno Joh. Robert, und letztlich auch nnt ß( . r Pzu Chartres, danncnhero er zu Vibray, ' . t>al"

ces von Mans, ein gleiches Amt antrat ,^

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