Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1167-1168
JPEG-Download
 

67 ÏHOMASSIN

THOMPSON

” c fa. fc V - ec ^ L ' s tables tres-amples tjf des notes tnsrgi-leiicu Leben steht am vollständigsten vor derÌU ]Wjr? c : steter discipline de l eglise, welche 1726^O^^aris gekommen. Pe.Nic.

^(fq, SsiN (Thom.), ein gebohrner Venetianer,f iii ■ e î"l> von Florcntz dahin gewendet, war"eg hjx Emaner , und hatte bereits unter den Sei-* fl stf>ieh« * l0ä * e eil,e geraume Zeit gclehret, auchk4lv K-,-? Aemter seines Ordens bekleidet, als er*423 < ü v^ff Zu Citta nuova, 1420 Bischofs zu Pola,^ folgenden Jahr zu Trau, 1435

Rente unö Recanati, und endlich 1440 zuwtbiti „ { j° und Bclluno ward, allwo er 1447 ge-^köiy^"^uibem er de diviniffimo corporis Christi

ì kieroicum, und lel.MOne8 608251-

'^en, die noch im Manuscnpt wo liegen.

stehe Thomas Fulginas.

V 8 (Francisais), Hat 1650 Ctes.

• ® um Calepinum parvum mit Zusätzen

Pienivne ìs? (^Zldius), ein Auditor zu Coni inp u^leb einen tra(k. de muneribus patrimo-v^etnà ì colle ^ is > den er dem Cantzler Franc.Ml er,» l5 5 | dcdicirte. Man findet solchen Tom.p'Uo Er kam auch 1558, nebst Jac. de

> Cl1511 ,6 e r’ ‘* e i l,r e adohs, relevii atque subfidii, zu

> „ êaber 1598 zu Franckfurt in8Heraus.

' H °Me n Them.jus.

Si) it,, r ^T. ll[l )• ein Augustiner-Mönch zu Canter-3>.^o>n8 ?^-kculo, Har ein CU,on>con de gestis ab-4 q ^ M È I cantuarienlis geschrieben. Leu.

v ^'u Bcncdictiner-Mönch von St.

p,-^, udern,fiorirte iv8c>,und schrieb vitarnsKlosic^o^" Flanäri-e, und eine Chronik von

O^ob), ein chur-sächsischer Rath,Or-^chvpp-^. dürrsten-Facultat, und Assessor desC^'de vg,,bs'^ls zu Leipzig , von Schwerin bärtig,

, bursurst Augusts nebst SchncideweittoU,, c ,'° M Revision des chur-sachsischcndir ^ cvna^"^'^Uìb trug viel zu den Consinltatio-0 ! Uue. siaxonicarvin bey, schrieb de modo

b?<?^'urL'i„/bprudencise, welche man in ReusneriiL™£ob e ,, IS U.udet; ingkeichen deciiloner, sonachz.st' 9 , Und Hînen Söhnen, Jacob und Nicolas,? el ^t>-^?^uuch vermehrter von seinem Eidam,5u ècanrFsi^, 1596 ^ Leipzig in 4, baraufaberSsb den ,-U, fürt ln folio ediret worden. ErstarbE^bken, ^ August zu Leipzig, in einem Alter von 52ï6° M INg/ î stím "»d 14 Tagen. Vog.

zu ?eitttíi?iî ann Nicolaus), ein Medicus/wardUtiK^ e Vers;'• c>cf01 ’/ schrieb: dissert, de arthriti*

TJjnrrf lne; âo calculo renum & vesicœ See.

ru?ipzig.

^ (^or.), siehe Tomsion.

THOMS THOMSON H68

THOMS (Friedrich Graf von), gebohren zu Gies-sen den 15 Oct. r6c-6,allwo sein VaterLorenyThomKriegs-Zahlmeistcr war. Er siudirce nur auf dieserhohen Schule, wo er im 16 Jahre seines AltersemeDisputation de regnis sind lege commissoria delatishielt, und 1716 eine kurtze Lebens-Befchreibuug desverstorbenen Königs in Franckreich unter dem Titel:Grabschriffe Ludwig des XlV drucken ließ. SeinVater schickte ihn 1717 mit dem Freyherr» von Stam,Reichstags-Gesandten des Hertzogs von Braunschweignach Regenfpurg. Mit demselben gieng er hierauf nachWien, und that ferner eine Reise nach Ungarn. ZuRegenfpurg, wo er sich hernach noch eine Zeitlangaufhielt', schrieb er: compendieuse Beschreibung ei-tles Reichstags, welche 172a zu Halle ohne seinenKahmen heraus kam. Um diese Zeit reiste er nachHannover, sich daselbst dem König in Engellanb zuzeigen, welcher ihn mit nach Londen nahm, und ihnzum Secretario bey der deutschen Eantzley Machte.Vier Jahr darauf sahe er Paris. Nach seiner Zurück-kunfft zu Londen wurde er daselbst Resident des Her-zogs zu Braunschwcig Wilhelm Augusts, und 1730dessen Envoie extraordinaire. Mit dem Tode diesesHerrn nahm in dem folgenden Jahre seine Gesandt-schafft ein Ende, und er begab sich nach Deutschland,wo er einige deutsche Höfe besuchte. 1732 trug er vorsich dem damals noch lebenden Hertzog von Gothaden Vorschlag wegen einer Heyrath zwischen einer sei-ner Printzeßinnen und denr Printz Wallis an. Des-wegen ernennte ihn derselbe, und hernach dessen Nach-folger in der Regierung, zum Gesandten am engli-schen Hofe, wo diese Heyrath 1736 wircklich zu Stan-de kam. In eben diesem Jahre wurde er geheimerRath des Königs in Preussen, worauf er die gothai-schen Dienste verließ, von Londen nach Paris, undferner als preußischer Envoyé extraordinaire nach Ve-nedig gieng. Als nian ihm da wegen dieses Titelseinige Schwierigkeit machte, verfügte er sich nachRom und Neapel, wo ihn der König Den Carlosin den Grafen-Stand erhob. 1739 begab er sich nachHolland, da er vor sich lebte, und 1741 die hinter-lassene Tochter und eintzige reiche Erbin des berühm-ten Professor Bocrhaave in Leiden heyrathete. Hierführte er unter andern mit verschiedenen Gelehrten,zumahl in Franckreich und Italien, einen fleißigenBriefwechsel. Einer von seinen frantzöfischen Brie-fen über eine von seinen alten fmyrnaischen Müntzenist nebst einem von Herrn ve Boxe über eben diesel-be im Haag gedruckt worden. Er starb den 7 Sept.1746 zu Leiden an einem Schlagflnsse plötzlich, lindhinterließ nebst einer schönen Bibliothec eine der an-sehnlichsten Sammlungen von alten Müntzen, Sta-"^tuen, geschnittenen Edelgesteinen u.s.w. und ein fran-zösisches Merck im Manuscript von noch nie bekanntgemachten Alterthümern, welches er zum Druck fer-tiggemacht hatte.

THOMSON, siehe Temfon.

THOMSON (Oevrge) , siehe Tyrius (Jac).

Dd dd 2 THOM. -